30/06/2026
Nach der Migration auf SAP Sales Cloud V2 und SAP Service Cloud V2 beginnt für viele Unternehmen die eigentliche CRM-Transformation.
Denn der Wechsel von SAP C4C auf V2 ist mehr als ein Plattformwechsel.
Neues Datenmodell.
Neue Schnittstellen.
Neue Erweiterbarkeit.
Neue User Experience.
All das ist wichtig.
Aber der größere Hebel liegt danach:
Wie werden Vertriebs- und Serviceprozesse so gestaltet, dass KI im CRM wirklich Mehrwert schafft?
Mit SAP Joule, Joule Agents und der SAP BTP verändert sich die Rolle von CRM grundlegend.
CRM wird weniger zum System, in dem Informationen nur dokumentiert werden.
Und stärker zum System, das Prozesse aktiv unterstützt.
Zum Beispiel durch:
• intelligente Vorbereitung von Kundenterminen
• automatische Zusammenfassung von Aktivitäten und Servicefällen
• Empfehlungen für nächste Schritte im Vertrieb
• Priorisierung von Leads, Opportunities oder Tickets
• schnellere Informationssuche über Systemgrenzen hinweg
• Automatisierung wiederkehrender Aufgaben
Doch KI-fähiges CRM entsteht nicht durch Funktionen allein.
Es braucht klare Grundlagen:
1. Prozesse
Welche Schritte sollen automatisiert werden?
Wo braucht es weiterhin menschliche Entscheidung?
2. Daten
Dubletten, unklare Verantwortlichkeiten oder inkonsistente Stammdaten werden durch KI nicht gelöst.
Sie werden sichtbarer.
3. Integrationen
Ein KI-Agent schafft nur dann Mehrwert, wenn CRM, SAP S/4HANA, SAP BTP, Datenplattformen und Drittsysteme sinnvoll zusammenspielen.
4. Governance
Wer darf welche Daten sehen?
Welche Aktionen darf KI ausführen?
Wo braucht es Freigaben?
5. Fachliche Priorisierung
Nicht jede Automatisierung ist wertvoll.
Entscheidend sind Use Cases, die Zeit, Qualität oder Kundenerlebnis spürbar verbessern.
Unser Eindruck aus CRM-Transformationsprojekten:
Unternehmen, die nur migrieren, lösen vor allem ein technisches Problem.
Unternehmen, die gleichzeitig Prozesse, Daten, Integrationen und KI-Use-Cases neu bewerten, schaffen die Grundlage für moderne SAP Customer Experience.
Unser Fazit:
Der Wechsel auf V2 sollte nicht beim Go-live enden.
Er sollte der Startpunkt für eine neue Frage sein:
Welche Teile unserer Customer Journey können wir mit KI wirklich besser machen?
Nicht irgendwann.
Sondern jetzt – solange Prozesse, Datenmodell, Integrationen und Governance ohnehin neu gedacht werden.
Zum Artikel: https://crm.alogis.com/newsroom/news-blog/warum-sap-sales-cloud-v2-und-sap-service-cloud-v2-mehr-sind-als-ein-plattformwechsel.html