29/09/2026
⚡ Das Smart Grid im Würgegriff proprietärer Systeme: Zeit für digitale Souveränität in der Energieversorgung
Die Energiewende verlangt Stadtwerken und Netzbetreibern eine enorme technische Leistung ab: Millionen dezentrale Erzeuger, Trafostationen, PV-Anlagen und Ladeinfrastruktur – alle in Echtzeit vernetzt und überwacht. 🔌
Nur: Beim Aufbau dieses Netzes begeben sich viele Versorger in eine Abhängigkeit, die sie später teuer zu stehen kommt. Geschlossene Hardware-Plattformen bedeuten:
🔒 Anpassungen an neue Protokolle dauern – wenn sie überhaupt kommen
🔒 Die administrative Kontrolle über die eigene Infrastruktur wird erschwert
🔒 Code, den niemand einsehen kann, lässt sich auch nicht seriös auf Risiken prüfen
Im KRITIS-Sektor ist das kein Komfortthema, sondern eine Frage der Handlungsfähigkeit. ⚠️ Ein Netzbetreiber muss jederzeit wissen und bestimmen können, welche Software auf seinen Gateways läuft und wie Konfigurationsdaten verwaltet werden.
Dazu kommt der regulatorische Druck: Cyber Resilience Act (CRA) und EN18031 verlangen nachweisbare Cybersicherheits-Strukturen im Netz. Nachweisen kann aber nur, wer selbst hineinschauen darf. 📋
Die Antwort: Open-Source-basierte Industrie-Gateways. ✅ Mit etablierten, offenen Betriebssystemen wie OpenWRT behalten Stadtwerke die Kontrolle über ihre Kommunikationswege – Softwarearchitekturen transparent bewertbar, Protokolle flexibel anpassbar. Ergänzt um ein professionelles Gerätemanagement mit deutschem Serverstandort. 🇩🇪
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