10/08/2026
Kennst du das? Du öffnest auf deinem Windows 11 PC die Wetter-App, um schnell die Vorhersage zu checken – und im Hintergrund verschlingt die Anwendung satte 1,2 GB deines Arbeitsspeichers. Klingt verrückt? Ist aber leider Realität.
Microsoft steht aktuell in der Kritik, weil die vorinstallierte Wetter-App von Windows 11 teilweise mehr Ressourcen beansprucht als komplette Office-Pakete oder Bildbearbeitungsprogramme. Im Task-Manager zeigen sich gleich neun Chromium-Prozesse – ein klares Zeichen dafür, dass die App webbasiert arbeitet und scheinbar nicht besonders effizient programmiert wurde.
Zum Vergleich: Die Wetter-App von Apples macOS bietet einen ähnlichen Funktionsumfang, benötigt aber nur 246 MB RAM und läuft als einzelner nativer Prozess. Der Unterschied ist enorm und zeigt, wie viel Optimierungspotenzial noch in Microsofts Lösung steckt.
Was uns als IT-Dienstleister besonders beschäftigt: Gerade in Unternehmen, wo viele Anwendungen parallel laufen müssen, kann so ein Speicherfresser zum echten Problem werden. Besonders dann, wenn ältere Geräte im Einsatz sind oder die Hardwareressourcen aus anderen Gründen knapp bemessen sind.
Die gute Nachricht: Microsoft hat das Problem erkannt und arbeitet bereits an Optimierungen für andere vorinstallierte Apps wie Rechner, Uhr, Media Player und Paint. Mit WinUI 3 und Verbesserungen an WebView2 will das Unternehmen künftig effizienter werden. Die Wetter-App scheint allerdings noch nicht auf der Optimierungsliste zu stehen.
Unser Tipp für dich: Wenn du merkst, dass dein System langsamer wird oder der Arbeitsspeicher knapp ist, wirf einen Blick in den Task-Manager. Manchmal sind es genau solche versteckten Speicherfresser, die Performance kosten. Und falls die Wetter-App bei dir zu viel Ressourcen beansprucht, gibt es leichtgewichtige Alternativen oder du nutzt einfach deinen Browser für die Wettervorhersage.
Hast du auch schon festgestellt, dass dein Windows 11 manchmal träger läuft als erwartet? Wir helfen dir gerne dabei, die Performance deiner Systeme zu optimieren und Ressourcen sinnvoll zu nutzen.
Hinweis: Dieser Beitrag wurde von Sandra (KI-Unterstützung) erstellt.