21/05/2026
Kinder haben ein Recht auf Bildung - überall auf der Welt. Aber in Afrika nützt ihnen dieses Recht oft wenig, es fehlt fast überall an Schulen. "Die Hoffnungsmacher" wollen deshalb die Bildung von Kindern in afrikanischen Ländern fördern und dort Schulen bauen. Wir Comcos haben für eines der zahlreichen Projekte gespendet und möchten euch auf die großartige Arbeit aufmerksam machen.
Gegründet wurde der gemeinnützige Verein von Stefan Maier, einem ehemaligen ARD-Auslandsreporter. Bis zu seinem Ruhestand vor gut drei Jahren hat er für die Tagesschau, die Tagesthemen und den Weltspiegel regelmäßig aus Kriegs- und Krisengebieten berichtet. Häufig auch aus dem Sudan.
Im März 2023 reiste er zusammen mit Zain Al-Khatir, einem jungen Sudanesen, der aus seiner Heimat hatte fliehen müssen, zurück in dessen Geburtsort Karakoulle in der Provinz Nord-Darfur. Dort begannen die beiden mit dem Bau einer Grundschule, denn in Zains Dorf gab es noch keine Schule. Nach dem ersten Spatenstich reisten sie zurück nach Deutschland.
Einen Monat später brach der Krieg im Sudan aus. Trotzdem bauten die Einwohner von Karakoulle ihre Schule fertig. Seit September 2023 lernen dort 100 Mädchen und Jungen Lesen, Schreiben und Rechnen. Ein Erfolg, denn seit drei Jahren gibt es wegen des Krieges fast keinen Unterricht mehr im Sudan. Dieses Projekt hat Stefan Maier mit eigenen Mitteln bezahlt. Um weitere Projekte zu finanzieren, hat er danach die Hoffnungsmacher gegründet.
Die Arbeit im Sudan ist durch den Krieg massiv erschwert, eine Reise dorthin im Augenblick unmöglich, weil lebensgefährlich. Die Hoffnungsmacher unterstützen die Schule zwar weiterhin finanziell, aber ein neues Vorhaben ist, auch im Blick auf die Verantwortung den Spenderinnen und Spendern gegenüber, auf absehbare Zeit zu riskant. Deshalb haben sie sich für ein neues Projekt ein Land ausgesucht, das zwar auch nicht im westlichen Sinne demokratisch regiert wird, aber einen funktionierenden Staat hat, ein Land, in dem Frieden herrscht, in das man reisen kann und in dem Schulen fehlen. Tansania.
Der Verein baut dort nun eine weiterführende Schule im Dorf Yamu Makaa, etwa 25 Kilometer von der Stadt Moshi entfernt in der Kilimandscharo-Region. Am 16.April wurde mit dem Bau angefangen, zum Beginn des neuen Schuljahres soll sie eröffnet werden.
Falls sich die politische Situation im Sudan verbessert, wollen sich die Hoffnungsmacher auch dort wieder mit neuen Projekten engagieren. Denn Schulen fehlen dort besonders.
Mehr dazu auf www.diehoffnungsmacher.de
Zu den Bildern: 1-4 Sudan, Karakoulle. Bild 1: Zain und Stefan Maier sind in Karakoulle gelandet, Bild 2: Stefan Maier mit der Hacke beim Fundamentgraben, Bild 3 und 4: Die Schulbücher sind gekommen. Bild 5: Der Schulbau in Tansania.