15/09/2026
Der Repeater aus dem Elektromarkt verdoppelt das WLAN-Problem oft, statt es zu lösen.
Ein einfacher Repeater empfängt das Signal und sendet es auf demselben Kanal weiter. Dabei halbiert sich die Bandbreite, und das Gedränge auf dem Kanal wird größer. Wenn der Empfang schon am Router schlecht ist, verteilt das Gerät nur schlechtes WLAN weiter.
Was vorher hilft und nichts kostet:
1. Router freistellen. Nicht im Flur hinter dem Schuhschrank, nicht im Keller, nicht in der Nische neben dem Sicherungskasten. Frei, möglichst mittig in der Wohnung und etwas erhöht.
2. Kanal prüfen. In Mehrfamilienhäusern funken schnell zehn Netze auf demselben Kanal. Die meisten Router suchen sich automatisch einen freien, aber oft erst beim Neustart.
3. 5 GHz nutzen, wo es geht. Kürzere Reichweite, dafür deutlich weniger Gedränge.
Wenn das nicht reicht: Mesh statt Repeater. Mehrere Geräte, ein Netzname, sauberer Übergang von Raum zu Raum. Für ein normales Haus reichen meistens zwei bis drei Punkte.
Und wenn es wirklich an den Wänden liegt, Stahlbeton oder alter Putz mit Drahtgewebe, bringt ein Kabel zum zweiten Zugangspunkt mehr als jede Funklösung.