Annika Lewin Grafikdesign

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Nachhaltige Designstrategin | Markenentwicklung | Corporate Design | Printdesign | Verpackungsdesign

Wie zum Geier weiß ich, was meine Zielgruppe für Wünsche und Probleme hat? ​​​​​​​​​​​​​​​​​​So oder ähnlich haben wir v...
27/06/2023

Wie zum Geier weiß ich, was meine Zielgruppe für Wünsche und Probleme hat? ​​​​​​​​​​​​​​​​​​So oder ähnlich haben wir vermutlich alle mal gedacht und wenn man nicht Gedanken lesen kann ist es manchmal auch gar nicht so einfach, in die Köpfe unserer Kunden zu blicken. Nicht umsonst nehmen große Unternehmen viel Geld in die Hand, um Umfragen und Studien zu bemühen. Ist ja auch wichtig, denn wenn wir nicht wissen, wo der Schuh unserer Zielgruppe drückt, entwickeln wir womöglich Produkte und Dienstleistungen, die völlig an der Realität unserer Kunden vorbeigehen. Egal, ob Du Grafikdesignerin wie ich bist, oder Hundespielzeug entwickelst.

Eine gute Möglichkeit um mehr zu erfahren sind Umfragen und Interviews. So weit so bekannt. Aber sagt Dir auch social listening etwas? Mir bis vor Kurzem nicht und damit Du jetzt nicht Google anwerfen musst, habe ich Dir in den Slides kurz zusammengefasst, was es damit auf sich hat.

Wusstest Du, was social listening ist oder nutzt es vielleicht sogar schon? Über einen Kommentar dazu würde ich mich freuen.


06/06/2023

Vor ein paar Tagen habe ich mich wieder selber bekloppt gemacht mit einem unnötigen Perfektionismus der bevorzugt dann in Erscheinung tritt, wenn es um nickelige Kleinigkeiten geht. Ich wollte ein Motiv für Instagram erstellen, habe zig Dinge ausprobiert, Farben geändert, Grafiken hin und her geschoben aber nichts war gut für meine innere Perfektionistin. Schließlich habe ich entnervt aufgegeben und das „Problem“ vertagt. Erledigt habe ich also gar nichts, danke dafür, Perfektionistin.​​​​​​​​
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Ich bin mir sicher ihr kennt dieses Problem auch. Man macht sich selbst strubbelig, weil man Dinge perfekt machen will. Schon ziemlich schräg, denn wir alle wissen, perfekt gibt es nicht. Dennoch tappen wir immer wieder in dieselbe Falle, die uns Stunden kostet, weil wir glauben jeder sieht den Unterschied, wenn wir z. B. die Grafik 2 mm weiter nach links schieben. Nur zur Info: vermutlich sieht keine Sau den Unterschied 😊​​​​​​​​
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Ich muss mich immer wieder daran erinnern, dass 80% auch ok sind. Ich glaube ja, wir Kreative sind besonders anfällig für diese Perfektionismusfalle, weil wir uns schnell in Details verlieben. Details sind toll, sie machen aus einem „Gut“ ein „Wow“, aber es nützt ja nichts, wenn wir Jahre unserer Lebenszeit verschwenden, weil es in unseren Augen nicht perfekt ist.​​​​​​​​
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Es ist ok, Dinge nicht perfekt zu machen. Es ist ok, manchmal nur 80% zu geben, das macht Dich nicht zu einer Versagerin, aber vieles leichter. Mehr Mut zur Unvollkommenheit! ​​​​​​​​
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Wie seht ihr das? Schreibt mir doch einen Kommentar, darüber würde ich mich freuen.​​​​​​​​
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Oft kommen Kunden zu mir, die schon etwas ganz bestimmtes im Kopf haben, was sie brauchen. Ein Flyer zum Beispiel oder e...
30/05/2023

Oft kommen Kunden zu mir, die schon etwas ganz bestimmtes im Kopf haben, was sie brauchen. Ein Flyer zum Beispiel oder eine Broschüre. Wenn ich dann frage, welches Problem gelöst werden soll oder wer überhaupt die Zielgruppe ist gibt es oft fragende Blicke auf der anderen Seite. ​​​​​​​​​​​​​​​​​​Leute, es ist so wichtig sich im Vorfeld Gedanken über sowas zu machen und ein Ziel zu definieren. Niemand von uns will Geld verbrennen, aber genau das passiert, wenn man nicht einmal weiß, was genau man mit der Maßnahme erreichen will.

Stelllt euch deswegen vor jedem Projekt immer Fragen zu Ziel, Zielgruppe etc. und seid spezifisch! Welche Fragen euch da weiterhelfen findet ihr in den Slides.

❓Wie geht ihr vor bei euren Projekten?

Im Streifzug durchs Netz entdecke ich spannende Seiten und Tools, die echten Mehrwert bieten. Heute stelle ich euch 3 To...
23/05/2023

Im Streifzug durchs Netz entdecke ich spannende Seiten und Tools, die echten Mehrwert bieten. Heute stelle ich euch 3 Tools vor, mit denen ihr Zeit sparen könnt. Ich habe sie nicht alle ausprobiert, aber vielleicht ist ja für jemanden von euch ein heißer Tipp dabei.​​​​​​​​​​​​​​​​​​1️⃣ bulkresizephotos.com
Hier könnt ihr mehrere Bilder auf einmal hochladen und die Dateigröße reduzieren, sie beschneiden, mit Wasserzeichen versehen, in ein anderes Dateiformat konvertieren etc. – und das bei allen Bildern auf einmal!

2️⃣ pureref.com
Mit diesem Tool könnt ihr eure Referenzbilder in einem Board ablegen und nach Themen sortieren. Praktisch für Illustratoren, aber ihr könnt dort natürlich auch Screenshots sammeln z.B. von Seiten, die ihr gut findet oder ähnliches – es ist also nicht nur für Illustratoren interessant.

3️⃣ reallygoodemails.com
Eine riesige Sammlung von E-Mails aus verschiedensten Branchen und unterschiedliche Anwendungszwecken. Das beste: wenn euch eine Mail gefällt, könnt ihr den HTML Code kopieren, Text, Bild etc. anpassen und verwenden.

Am besten gleich speichern, dann habt ihr es abrufbereit.

Vielleicht erinnert sich noch der ein oder andere daran: vor ein paar Wochen habe ich hier ein kleines Experiment gewagt...
16/05/2023

Vielleicht erinnert sich noch der ein oder andere daran: vor ein paar Wochen habe ich hier ein kleines Experiment gewagt. Ihr hattet die Wahl zwischen zwei Schriften, zwei Farbschemen und Adjektiven. Aus eurer Auswahl wollte ich dann ein Minibranding erstellen. ​​​​​​​​​​​​​​​​​​In den Slides seht ihr das Ergebnis und meine Ideen dazu. Es war auf jeden Fall ein interessantes Experiment, was ich bestimmt noch einmal wiederhole. Es ist immer gut, den kreativen Muskel zu trainieren, damit er nicht verkümmert.

❓ Was sagt ihr dazu? Passt das Mini-Branding zu den Vorgaben?

Wer mir folgt hat vielleicht bemerkt, dass Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema für mich ist. Aus dem Grund habe ich bisla...
11/05/2023

Wer mir folgt hat vielleicht bemerkt, dass Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema für mich ist. Aus dem Grund habe ich bislang Bäume gepflanzt für jede bezahlte Rechnung bzw. seit kurzer Zeit über ReviewForest für Googlebewertungen. An sich eine gute Sache. Nun hatte ich heute während eines Workshops zum Thema „Grüne Kommunikation“ einen AHA-Moment: alle Bäume, die ich jetzt pflanze brauchen ja einige Zeit, bis sie ausgewachsen sind. Bis die also CO2 so richtig absorbieren, vergehen viele Jahre. Das CO2, was ich jetzt verursache, wird also auf die Art und Weise erst in ein paar Jahren aus der Luft gefiltert. Wir brauchen aber jetzt Maßnahmen, um CO2 zu reduzieren, nicht erst in ein paar Jahren (dann isses zu spät).​​​​​​​​​​​​​​​​​​Also dachte ich mir, bewahren ist vielleicht besser, als neu pflanzen, denn ausgewachsene Bäume können jetzt schon aktiv zur CO2 Reduktion beitragen. Also werde ich in Zukunft Geld spenden für den Erhalt deutscher Urwälder, ein Projekt habe ich dazu auch schon gefunden.

So ist es ja nicht nur mit deutschen Urwäldern, erhalten statt neu machen lässt sich auf so viele Dinge übertragen, wir neigen schnell dazu, Sachen einfach wegzuschmeißen und neu zu kaufen, anstelle sie zu reparieren, einfach weil man es kann und es oft auch günstiger ist. Dazu kommt noch, dass Hersteller oft gar nicht wollen, dass man ihre Geräte repariert, man soll sich lieber gleich ein neues kaufen. Unmöglich finde ich das. Dieses „Wegwerf-Denken“ tut uns allen nicht gut, alles scheint beliebig ersetzbar, nur einen Klick im Internet entfernt. Ich kann mich da nicht von freisprechen, aber ich werde in Zukunft versuchen, da einfach noch stärker drauf zu achten.

Wie sind eure Gedanken dazu?

Fällt es Dir leicht, passende Entscheidungen für Dein Business zu treffen oder grübelst Du ewig? Wenn Du Entscheidungen ...
09/05/2023

Fällt es Dir leicht, passende Entscheidungen für Dein Business zu treffen oder grübelst Du ewig? Wenn Du Entscheidungen triffst bist Du Dir nicht 100% sicher, ob diese Entscheidungen auch die Richtigen waren? ​​​​​​​​
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Falls sich das nach Dir anhört, dann wirf doch einen Blick in die Slides. Dort nenne ich Dir zwei mögliche Gründe (und was Du tun kannst, um das zu ändern).​​​​​​​​
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❓ Fällt es Dir leicht, Entscheidungen zu treffen?​​​​​​​​
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Kennste vielleicht: Du bist auf einer Party und kennst keinen. Du kommst mit jemandem ins Gespräch, ihr tauscht ein biss...
04/05/2023

Kennste vielleicht: Du bist auf einer Party und kennst keinen. Du kommst mit jemandem ins Gespräch, ihr tauscht ein bisschen Smalltalk aus. Du stellst Fragen, um Dein Gegenüber kennenzulernen, konkrete Antworten bekommst Du allerdings nicht, nur viele „ähs“ und „öhms“ oder „weiß nicht“. Du findest keinen Anknüpfungspunkt. Du erzählst von Dir, aber Dein Gegenüber geht nicht darauf ein, über Smalltalk kommt ihr nicht hinaus und nach einer Weile suchst Du Dir einen neuen Gesprächspartner.​​​​​​​​​​​​​​​​​​Jetzt stell Dir vor, die Party sind die sozialen Medien, der digitale Raum: voll und laut mit allerhand Menschen und Angeboten. Dann kommt ein interessierter Mensch auf Dein Profil, weil er ein Problem hat, zu dem er die Lösung sucht. Er sucht nach relevanten Informationen, liest sich durch Deine Posts und Internetseite, versteht aber nicht, was Du machst und wie Du ihm helfen kannst. Was passiert? Er zieht weiter.

Warum ist das so? Vermutlich weil Du noch ungezielten Smalltalk hälst, Dein Kunde aber ein vertiefendes Gespräch sucht. Und wenn er das nicht bekommt, ist er irritiert und sucht weiter.

Halte also keinen Smalltalk, sei freigiebig und präzise mit Deinen Informationen. Formuliere sie so, dass Dein Kunde Dich versteht, nutze sein Vokabular. Biete ihm etwas, wo er andocken und eine Beziehung zu Dir aufbauen, Vertrauen fassen kann. Sei Du, sei ehrlich, Fakes braucht keiner. Sprich nicht ständig nur über Dein Angebot sondern auch mal über Dich als Mensch, was Du gut findest, was nicht, was Dich bewegt, denn Menschen kaufen von Menschen (so ein wichtiger Satz)!

Also, hör auf mit Smalltalk und geh in die Vollen 😊
Wie kommunizierst Du?

Wenn ihr so zurückblickt: welche Investition für euer Business war rausgeschmissenes Geld? Also wofür würdet ihr nicht n...
27/04/2023

Wenn ihr so zurückblickt: welche Investition für euer Business war rausgeschmissenes Geld? Also wofür würdet ihr nicht nochmal das Geld ausgeben?​​​​​​​​​​​​​​​​​​Bei mir war es für gedruckte Werbung. Ganz am Anfang meiner Selbstständigkeit war ich der Meinung, ich brauche irgendwie einen gedruckten Folder oder so.

Herausgekommen ist ein eigentlich ganz cooles Ding, so ein vertikaler Aufklapper aus Kraftpapier im Postkartenformat mit abtrennbarer Antwortkarte etc. Die Produktion war schweineteuer und ich glaube ich habe genau 10 Stück davon verteilt … dann haben sie ein unrühmliches Dasein in meinem Schrank gefristet und nach einigen Monate habe ich sie dann wiederentdeckt und weggeschmissen, weil die Informationen veraltet waren. Viel Geld für nichts. Hätte ich das gewusst, hätte ich mir das Geld gespart.

❓ Wofür habt ihr Geld „rausgeschmissen“?

Jeder von uns hat ein Konto bei einer Bank, ob jetzt privat oder beruflich. Habt ihr euch aber schon mal damit beschäfti...
18/04/2023

Jeder von uns hat ein Konto bei einer Bank, ob jetzt privat oder beruflich. Habt ihr euch aber schon mal damit beschäftigt, in welche Geschäfte eure Bank investiert? Wenn man da mal genauer recherchiert, kann es einen echt gruseln: da wird Geld in Erdölprojekte investiert, Waffengeschäfte, Nahrungsmittelspekulationen etc. ​​​​​​​​​​​​​​​​​​Wenn Du also nicht willst, dass Dein Geld solche Geschäfte unterstützt, lohnt sich ein Blick auf sog. ethische Banken. Die zeichnen sich z.B. durch eine klare Positionierung als nachhaltige Bank und Investitionen in nachhaltige Portfolioprodukte aus.

Die Top 3 der Ethikbanken findest Du oben in den Slides.

❓ Hast Du Dein Konto bei einer ethischen Bank?

Neulich hatte ich eine interessante Unterhaltung mit einer Freundin. Sie hat mich nach der Verpackung auf dem Bild oben ...
06/04/2023

Neulich hatte ich eine interessante Unterhaltung mit einer Freundin. Sie hat mich nach der Verpackung auf dem Bild oben gefragt, weil sie die so hübsch fand (mein Laptop war noch an). ​​​​​​​​​​​​​​​​​​Auf dem Bild seht ihr eins meiner erfundenen Portfolioprojekte für meine Verpackungssektion. Ich habe ihr erzählt, dass es ein rein fiktives Projekt mit einer rein fiktiven Marke ist. Da guckt sie mich an und sagt "Ist das nicht irgendwie Betrug, wenn Du das so zeigst? Irgendwie ist das doch ein Fake, nicht echt." Da habe ich erstmal gestutzt.

Zugegeben, ganz am Anfang war ich auch der Meinung, man darf nur Dinge in seinem Portfolio zeigen, die man für "echte" Kunden entwickelt hat. Heute sehe ich das anders. Für mich geht es darum, dass ich zeigen möchte, was ich kann, welche Ideen und Lösungen ich für meine Kunden habe. Spielt es da eine Rolle, ob es ein reales Kundenprojekt war? Meine Zeit, meine Ideen, mein Können sind ja trotzdem in den Gestaltungsprozess geflossen, da habe ich weder geschummelt noch betrogen noch Kobolde für die Arbeit bezahlt :) Ich bin da auch ganz transparent: in der Beschreibung zum Projekt steht, dass es sich um ein Konzept handelt.

Mehr zu diesem fiktiven Projekt findet ihr in meinem Portfolio (Link ist in der Bio).

❓ Wie ist Deine Meinung dazu?

Last uns ein kleines Spiel spielen: ich habe euch in den Slides oben jeweils die Wahl zwischen zwei Optionen gegeben. Ih...
30/03/2023

Last uns ein kleines Spiel spielen: ich habe euch in den Slides oben jeweils die Wahl zwischen zwei Optionen gegeben. Ihr wählt einfach die aus, die euch jeweils mehr anspricht und teilt mir eure Wahl in den Kommentaren mit. Aus den Optionen, die am meisten gewählt wurden mache ich dann ein einfaches Logo :) ​​​​​​​​
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