16/07/2024
JOLA IT Services - Sicherheitshinweis!
Kriminelle geben sich als Mitarbeiter Ihres Unternehmens aus und bitten um Änderung ihrer
Bankdaten für die Gehaltsüberweisung. Wird die E-Mail nicht als Fake erkannt, wird das Gehalt
der jeweiligen Mitarbeiter auf das Bankkonto von Kriminellen überwiesen.
Wir zeigen Ihnen, woher Kriminelle die Daten kennen und wie Sie sich schützen.
Aktuell erhalten Office, Personalzuständige oder Gehaltsabteilungen gefälschte
E-Mail-Anfragen welche augenscheinlich von eigenen Mitarbeitern kommen. Sie enthalten oft folgenden Text und sind durch die Verwendung der eigenen Signatur sehr schwer als Fake erkennbar.
zum Beispiel:
"Welche Angaben sind erforderlich? Ich möchte meine Bankdaten ändern vor dem nächsten Zahlungstermin.
Mit freundlichen Grüßen,"
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Diese E-Mails wirken zum Teil echt, da der angezeigte Absendername manipuliert wurde.
Entweder wird dort nur der Name der jeweiligen Person oder dessen E-Mail-Adresse angezeigt.
Die E-Mail-Adresse, von der die E-Mail tatsächlich kommt, wird verschleiert oder nur
mit zusätzlichen Klicks sichtbar.
Wenn Sie die E-Mail nicht als Fake entlarven und die Daten ändern, wird das Gehalt an
Kriminelle überwiesen.
Woher haben die Kriminellen die relevanten Daten?
Bei dieser Art von Betrug handelt es sich um gezielte Manipulation, auch „Social Engineering“
genannt. Damit die Manipulation funktioniert, müssen die Kriminellen im Vorfeld Informationen
sammeln - in diesem Fall zum Beispiel, wer im Unternehmen für die Gehaltsabrechnung
zuständig ist. Durch gezielte Anrufe oder E-Mails erhalten die Betrüger relevante Daten, oft reicht
schon die E-Mail-Signatur aus, um Zuständigkeiten in einem Unternehmen herauszufinden.
Auch Phishing-Fallen, Recherchen auf LinkedIn, anderen Sozialen Medien oder auf der
Firmenwebsite liefern brauchbare Daten.
Um einem solchen Betrug vorzubeugen, rät das LKA Baden-Württemberg daher zu
folgenden Maßnahmen:
- Verdächtige E-Mails sollten über einen zweiten Kommunikationskanal geprüft werden (z. B. das Telefon).
- Die Software sollte stets auf dem neuesten Stand sein (beispielsweise durch ein Patchmanagementsystem).
- Wenn möglich, sollte eine digitale Signatur genutzt werden.
- Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter und ggfs. auch Ihre Kunden/Geschäftspartner gegenüber
dieser Betrugsmasche.
Sprechen Sie uns an oder mailen uns für weitere Information.
[email protected]
02205-8968130