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Am 20. November stand ich gemeinsam mit Sebastian im INN.KUBATOR  auf der Bühne, um unsere KI-Agenten zu zeigen. Dass ic...
25/11/2025

Am 20. November stand ich gemeinsam mit Sebastian im INN.KUBATOR auf der Bühne, um unsere KI-Agenten zu zeigen. Dass ich dort überhaupt sprach, war ein spontanes Ergebnis eines Vortrags von Florian Weichselbaumer zwei Wochen zuvor. Sein Inhalt machte klar: Die Menschen wollen keine fernen Visionen, sondern echte, funktionierende KI – jetzt. Ein Beispiel: Mein Traum vom Create-Cash-Button blieb zwar unerfüllt, aber die Idee, unsere eigenen Agents live zu demonstrieren, war geboren.

Also schrieb ich Tamara vom INN.KUBATOR eine kurze Nachricht. Aus „Irgendwann“ wurde „in zwei Wochen vor über 70 Leuten“. Bühnenerfahrung habe ich kaum, abgesehen von einem Auftritt im Heimattheater in den Siebzigern. Zum Glück war Sebastian dabei, der fast alle unsere KI-Abläufe und n8n-Automationen gebaut hat. Da wir das Livesystem nicht zeigen konnten, erstellten wir Demo-Accounts, richteten alles neu ein und kopierten Workflows in Rekordzeit.

Auf der Bühne war ich erstmal nervös. Doch die ersten Agenten liefen stabil. Ich erklärte den Ablauf, Sebastian übersetzte die Technik souverän in verständliche Sprache. Ein Beispiel: unser KI-Voice-Agent, der unterwegs E-Mails zusammenfasst, Nachrichten beantwortet und Termine setzt. Innovativ ist er, einfach selten. Vor allem dann nicht, wenn er live funktionieren soll.

Für die Präsentation hatten wir Tage an den Audio-Settings gefeilt. Kurz vor dem Start lief alles perfekt – bis wir live gingen. VAPI verlangte einen erneuten Login, mein Handy stand jedoch auf dem Stativ für den parallelen Facebook-Stream. Dort sahen ein paar Hundert Zuschauer uns ohne Ton. Ich sprintete zum Handy, entsperrte, loggte mich ein. Danach zickte der Voice-Agent erneut. Klassiker. Neustart, einmal tief durchatmen, und am Ende lieferte das System dann doch zuverlässig.

Der restliche Teil lief deutlich ruhiger: automatische Transkriptionen von YouTube-Videos, Blogbeiträge aus KI-Pipelines, Distribution über Slack, dazu ein kurzes Abschlussvideo von mir und meinem „Roboterkumpel“. KI ist für mich Werkzeug und Partner, kein Gegner.

Nach 40 Minuten war ich erleichtert – und überrascht, wie viel Freude der Abend gemacht hat. Erwartet hatte ich das Gefühl einer Wurzelbehandlung. Bekommen habe ich ein energiereiches Event mit vielen interessierten Fragen und ehrlichem Austausch.

Fazit: Jederzeit wieder. Mit etwas mehr Vorbereitung und künftig mit klarerem Fokus auf ein einzelnes Thema, dafür dann umso tiefer.

11/11/2025

Ich freue mich sehr über die Einladung des INN.KUBATOR Passau (Teil des Gründerzentrums Digitalisierung Niederbayern – GZDN) und des Wirtschaftsforums Passau, beim kommenden Event zum Thema „KI-Agenten im Unternehmenseinsatz“ zu sprechen.

In meinem Vortrag zeige ich live, wie wir bei six point media mit KI-Agenten arbeiten – und wie wir solche Systeme auch für unsere Partner aufsetzen.
Von der Sprachnachricht bis zum fertigen Blogartikel, von automatisierten Rückfragen bis zu Anrufen, die eigenständig angenommen und weitergeleitet oder bearbeitet werden:
KI-Agenten übernehmen heute Aufgaben, die gestern noch manuelle Prozesse waren – integriert in Tools wie z.b. VAPI, n8n, 11Labs, GPT und Slack.

Im Anschluss an den Vortrag haben Teilnehmende die Möglichkeit, unter Anleitung des InnRaum³-Teams selbst erste Agenten zu erstellen und zu testen.

Ich bin gespannt auf den Austausch mit allen, die das Thema Automatisierung, Effizienz und KI im Unternehmensalltag aktiv gestalten wollen.

Gründung abgeschlossen – und wer klopft zuerst? Genau: die Post vom Betrüger.Nicht jeder weiß das – aber wir bieten eine...
26/08/2025

Gründung abgeschlossen – und wer klopft zuerst? Genau: die Post vom Betrüger.

Nicht jeder weiß das – aber wir bieten einen ziemlich besonderen Service für Unternehmen. Egal ob Startup, Weltkonzern oder Tante-Emma-GmbH: Wir helfen bei Firmengründungen in Deutschland. Komplett. Alles dabei. Sogar ein Geschäftsführer ;-)

Vor kurzem war’s wieder so weit: Notartermin? Check. Rechnung bezahlt? Jawohl. Bankkonto eröffnet? Läuft. Gründungskapital eingezahlt, alles schön sauber vom Notar ans Registergericht geschickt – wir waren quasi bereit, uns zurückzulehnen, während der bürokratische Mühlenstein langsam zu mahlen begann.

Und dann... Tusch, Vorhang auf – das große Warten. Zwei, drei, vier Wochen. Wie immer. Der erste Lebenszeichen-Zettel vom Handelsregister kommt sonst ja ungefähr dann, wenn man längst vergessen hat, dass man überhaupt mal eine Firma gründen wollte.

Aber diesmal? Diesmal war alles anders.

Denn wer war der Erste, der sich gemeldet hat? Nicht das Handelsregister, nicht der Notar, nein – die Betrügerpost! Und sie kam in voller Montur: NRW-Wappen vorne drauf, Absender „Zentrale Zahlstelle Frankfurt“, als Unterschrift irgendein Richter vom Amtsgericht Hamburg – ja ne, is klar – und das Sahnehäubchen? Eine spanische IBAN. ¡Olé!

Wenn es einen Preis gäbe für „Die schlechteste Fake-Rechnung mit dem größten Selbstbewusstsein“, dann: Herzlichen Glückwunsch, Leute – ihr habt ihn euch sowas von verdient.

Das Beste: Ich wusste gar nicht, dass die Firma schon im Handelsregister eingetragen war. Kein offizieller Bescheid, keine Notar-Mail, nix. Nur dieses windige Schreiben auf 80g Recyclingpapier hat mir verraten: Aha, es ist vollbracht!

Verkehrte Welt.

Die Masche ist so alt wie der Teppichboden in der Amtsstube – und sie funktioniert trotzdem immer noch. Trotz fetter Warnhinweise vom Notar. Trotz Warnmeldungen auf offiziellen Schreiben. Diese Fake-Rechnungen flattern weiter tapfer durch die Republik. Und irgendwer muss ja drauf reinfallen – sonst wär’s den Aufwand ja nicht wert, oder?

Man fragt sich ernsthaft: Wie lohnt sich das noch? Porto, Papier, Druck – das geht doch ins Geld. Da könnte man fast meinen, dass da regelmäßig jemand zahlt. Mit echtem Geld. Für ein Stück Fantasie mit Wappen und Ausrufezeichen.

Aber es gibt einen Hoffnungsschimmer:
Wer so eine Schummel-Rechnung bekommt, kann sie auf schummelrechnungen.de
melden. Und die sind schnell: Die warnen rund 300 Banken, geben den Betrugs-IBANs den Todesstoß und helfen dabei, den digitalen Goldesel der Abzocker endlich trocken zu legen. Gemeinsam mit den Staatsanwaltschaften, die mittlerweile offenbar auch keinen Bock mehr haben, dass das Handelsregister zur Comedy-Bühne für Trickbetrüger verkommt.

Also: Wer gründet, sollte sich auf einiges gefasst machen. Nur nicht auf schnelle Post vom Staat. Dafür aber auf eine Rechnung von der „Zentralen Eintrags-Zahlstelle" und der Erkenntnis, dass man einfach zu beschäftigt ist, um zu merken, dass man grad 990 Euro für heiße Luft überweist.

26/08/2025

Quadratisch. Praktisch. Abgemahnt?

Ritter Sport, das Schokoquadrat eures Vertrauens, hat mal wieder die Anwälte aus dem Schrank geholt – diesmal geht’s einem kleinen Haferriegel aus Mannheim an den quadratischen Kragen. Der „Feind“? Ein Riegel, der einfach nur so frech ist, viereckig zu sein. Weil Mannheim eben auch Quadratstadt ist. Und wer wagt es bitte, Geometrie als Hommage zu verwenden, ohne vorher beim Schokoladenthron um Erlaubnis zu bitten?

Die Argumentation? Wegen des *Quadrats*! Als ob es in Deutschland nur **ein** eckiges Lebensmittel geben dürfte – und das sei bitte aus Kakao. Alles andere ist Markenrechts-Ketzerei.

Aber wisst ihr was? Wenn wir diesen Logik-Keks mal richtig durchkauen, dann müssten wir bald eine ganze Lebensmittel-Galerie verklagen. Bühne frei für die Hall of Shame der potenziellen Quadrat-Delinquenten:

1. Südzucker Würfelzucker – Der James Bond unter den Zuckerformen: eiskalt, präzise und immer im Quadrat unterwegs. Sollte man den vielleicht ab sofort rund raspeln?

2. MAGGI Brühwürfel – Quadratisch, kräftig, kochfest. Und wenn man sich mal vergreift, könnte man meinen, es sei ein besonders würziger Schokoriegel. (Spoiler: Nein. Bitte nicht.)

3. After Eight – Dünn wie ein Blatt Papier, elegant wie ein Dinner in Downton Abbey. Aber Leute, auch quadratisch! Muss jetzt jeder Minzliebhaber einen Disclaimer unterschreiben?

4. Loacker Quadratini – Der Name ist quasi ein offener Brief an Ritter Sport. Waffel in Würfelform, laut schreiend: „Ich bin’s, das Quadrat unter den Keksen!“ Und trotzdem? Noch kein Gerichtstermin.

5. Knoppers – Das Frühstück für Berufsschüler, Bürotiger und alle, die um 9:30 Uhr dringend einen Zuckerschub brauchen. Ebenfalls quadratisch – und trotzdem kein Schokoladen-Doppelgänger.

Mein Fazit: Wenn wir anfangen, „essbar“ mit „verwechselbar“ gleichzusetzen, dann gute Nacht, Küche! Bald wird der Esstisch zur juristischen Gefahrenzone. „Entschuldigung, Sie dürfen diesen Tofu nicht mehr schneiden, der sieht meinem Riegel zu ähnlich.“

Vielleicht – und das ist nur so eine wilde Idee – sollten wir wieder über tatsächliche Verwechslungsgefahr reden. Also darüber, ob jemand wirklich denkt, ein Haferriegel aus Mannheim sei Ritter Sport in Verkleidung. Stattdessen diskutieren wir Geometrie, als säßen wir in der 8. Klasse vorm Mathebuch. Quadratisch. Praktisch. Übertrieben?

02/07/2025

Heute ist “Tag des UFOs” – und genauso rar wie eine offiziell bestätigte Alien-Sichtung sind mittlerweile Performance-Kampagnen, die wirklich in der Inbox landen.

Früher war E-Mail-Marketing fast wie ein Spaziergang durchs Weltall: Betreff formulieren, Klick einsammeln, Feierabend. Heute jedoch prallen selbst die besten Geschichten an rigorosen Spam-Filtern ab wie ein UFO am Energie-Schild der Erde.

Damals in Nürnberg – als die Mailingtage noch echte Familientreffen warenNeulich spült mir Facebook ein Foto aus 2014 in...
01/07/2025

Damals in Nürnberg – als die Mailingtage noch echte Familientreffen waren

Neulich spült mir Facebook ein Foto aus 2014 in die Timeline. Ihr kennt das: Man sitzt gemütlich im Hier und Jetzt, plötzlich öffnet sich ein Zeitfenster zurück in die goldenen Zeiten des Direktmarketings. Und da bin ich: Lässig auf einem Stuhl, Zigarre in der Hand, links und rechts zwei Models (modische Luftigkeit inklusive), das Lächeln breit.

Und wisst ihr was? Die „Mailingtage“ in Nürnberg – das war nicht einfach nur eine Messe, das war das Klassentreffen der Direktmarketing-Familie. An jedem zweiten Stand: „Hallo Bernhard!“ An jedem dritten Stand: ein Spruch, ein Schnack und meist etwas Hochprozentiges. Und spätestens dann wurde klar: Auf den Messetagen wurde nicht nur gearbeitet, da wurde gelebt!

Wer es tagsüber durch die Hallen geschafft hat (und mal ehrlich, zwischendurch fühlte man sich wie ein Akku bei 20 Prozent), der wusste: Die eigentliche Aufladung gab’s abends – auf den legendären Partys von Mika oder dem Prinzen. Da tanzte sich die Müdigkeit einfach weg. Nur der nächste Morgen… sagen wir mal so: Da kam der Begriff „Aftershow“ zu ganz neuen Ehren. FÜRCHTERLICH – aber irgendwie auch unvergesslich.

Nürnberg, Mailingtage, wir vermissen dich. Ich jedenfalls ganz besonders. Und wenn ich ehrlich bin: Ihr da draußen doch auch ein kleines bisschen, oder?

23/06/2025

Der Mensch – ein zu überwindendes Tier, auch am Telefon. Die KI-Anrufer sind kein Ziel, sondern ein Zwischenschritt auf dem Weg zum Übermenschen der Kommunikation. Doch, oh Freund! Sei gewarnt: Auch die beste KI bleibt ein Abbild unseres Willens, ein Spiegel unserer Ziele. Missbrauchen wir sie, so sprechen wir nur mit unserem eigenen Schatten. Doch nutzen wir sie weise, so erhebt sie uns über unsere tierischen Schranken hinaus – zumindest, was das Telefonieren betrifft.

Frei nach Nietzsche! Und jetzt geh und telefoniere, aber tu es mit Stil – oder lass es die KI tun!

Wer also im Inbound- oder Outbound-Umfeld unterwegs ist, wird kaum drum herumkommen, sich mit dem Thema Telefon-KI-Agent auseinanderzusetzen – oder hat’s vielleicht längst getan. Wenn das bei dir ein Thema ist: Sprich mich gerne an. Wir sind am Start

Ein weiteres Urteil gegen die Praxis digitaler Kundenkommunikation – und gegen den gesunden Menschenverstand.Ein Nutzer ...
03/06/2025

Ein weiteres Urteil gegen die Praxis digitaler Kundenkommunikation – und gegen den gesunden Menschenverstand.

Ein Nutzer registriert sich freiwillig in einem Online-Shop, bestätigt per Klick seine E-Mail-Adresse – und erhält daraufhin eine Nachricht mit dem Hinweis, dass er künftig Angebote per Mail bekommen kann. Selbstverständlich mit der Möglichkeit, sich jederzeit abzumelden.

Doch genau das reicht aus, um abgemahnt zu werden. Das Landgericht Berlin entschied: Diese Nachricht sei rechtswidrige Werbung, da keine ausdrückliche Einwilligung zur werblichen Nutzung der E-Mail-Adresse vorlag.

Ich finde das Urteil überzogen.

Wir reden hier nicht über aggressive Werbeflut oder intransparente Datenverwertung. Es geht um eine E-Mail, die an jemanden ging, der sich bewusst angemeldet hat. Statt pragmatischer Auslegung wird hier ein formales Detail zum Showstopper gemacht – auf Kosten all derjenigen, die ohnehin schon mit hohen Hürden im digitalen Marketing kämpfen.

Für kleine und mittelständische Unternehmen bedeutet das: Während sie mühsam Reichweite aufbauen, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als weiter Geld in die Netzwerke großer US-Plattformen zu pumpen. Persönliche, direkte Kommunikation? Zu riskant.

Am Ende freuen sich vor allem die Abmahnkanzleien – und verlieren tun alle anderen.

Details auf der Webseite von Dr. Bahr:

Der Versand von Newslettern ohne ausdrückliche Zustimmung bei bloßer Registrierung im Onlineshop ist unzulässig.

22/05/2025

Also heute war Betriebsprüfung. Ja, genau – dieser Moment, wenn einem das Finanzamt auf die Finger schaut und man sich plötzlich fragt, ob man beim letzten Kaffee vielleicht doch eine Quittung vergessen hat. Spoiler: Hatte ich nicht. Aber das Herz schlug trotzdem kurz im Dreivierteltakt.

Doch dann kam sie – die Dame vom Finanzamt. Nett. Also wirklich nett. Kein kühler Behördenblick, sondern Smalltalk, Lächeln, fast schon Neugier. Und bevor ich wusste, wie mir geschieht, erklärte ich mit Händen, Füßen und ein paar digitalen Luftblasen, wie das mit E-Mail-Zustellbarkeit, Reputationsscores und dem lieben Spamfilter funktioniert.

Sie nickte. Sie lachte sogar. Und dann sagte sie den schönsten Satz des Tages: „Alles klar, keine Beanstandungen.“

15/05/2025

CRM 2025: Mein Kunde, der Roboterflüsterer
Also stell dir vor: Du kommst morgens ins Büro, schlürfst deinen lauwarmen Kaffee, öffnest dein CRM – und das Ding hat schon gearbeitet, während du noch im REM-Schlaf mit Excel-Tabellen gekämpft hast. Kein Scherz. Willkommen im Zeitalter der KI-Agenten – die Kollegen, die nie krank sind, nie maulen und trotzdem irgendwie gruselig effizient sind.

Was zur Hölle sind KI-Agenten?
Vergiss alles, was du über Chatbots weißt. Die „Ich-bin-nur-ein-Knopf-und-lese-FAQ-vor“-Blechbüchsen kannst du getrost in die digitale Mottenkiste packen. KI-Agenten sind wie das Schweizer Taschenmesser auf Steroiden:
Sie denken (also zumindest tun sie so),
sie handeln (ohne dich vorher zu fragen),
und sie liefern (manchmal besser als du selbst – autsch).

Stell dir eine Mischung aus Sheldon Cooper, deinem engagiertesten Praktikanten und einem Staubsaugerroboter vor. Nur halt im Browserfenster.

Salesforce's Agentforce – oder: Wenn die Maschine den Ton angibt
Salesforce hat mal wieder das ganz große CRM-Rad gedreht und nennt sein Baby „Agentforce“. Klingt wie ein Superheldenteam aus den 90ern, funktioniert aber erstaunlich gut:
Bei Fisher & Paykel (nein, das ist kein Hipster-Café in Berlin, sondern ein echter Konzern) übernimmt der KI-Kollege 66 % der Website-Anfragen. Ganz alleine. Ohne Mittagspause. Und mit dem netten Bonus, dir zu sagen, wann dein Wasserfilter mal wieder dringend in Rente gehen sollte.

Nebenbei haben sie bei Salesforce intern 2.000 menschliche Supporter einfach in andere Abteilungen verschoben – klingt nett, ist aber vermutlich für den ein oder anderen wie "Herzlichen Glückwunsch, Sie machen jetzt LinkedIn-Kampagnen".

Warum du das nicht ignorieren solltest (auch wenn du’s willst)
Wenn du im CRM- oder E-Mail-Marketing-Game unterwegs bist, dann weißt du: Zeit ist Geld, und beides ist immer zu wenig.
KI-Agenten sind wie ein zusätzlicher Mitarbeiter, der nicht nörgelt, keine Pizza bestellt und trotzdem weiß, was dein Kunde will – manchmal sogar bevor der Kunde selbst es weiß. Gruselig? Vielleicht. Effizient? Auf jeden Fall.

Fazit – oder: Der Moment, in dem dein CRM schlauer ist als du
Klingt wie Science-Fiction, ist aber längst Realität:
KI-Agenten krempeln den Kundenservice um. Wer früh aufspringt, reitet die Welle. Wer zu spät kommt, hat halt weiterhin montagmorgens 48 unbeantwortete Anfragen im Posteingang.

Also: Lass die Maschinen machen. Aber behalt’ besser ein Auge auf sie – man weiß ja nie, wann sie beschließen, deinen Job auch noch zu übernehmen.

06/05/2025

Wenn Pünktlichkeit verdächtig wirkt: Eine kleine Buchhaltungstragikomödie

Kennt ihr das? Man bezahlt seine Rechnungen – pünktlich. Manchmal sogar überpünktlich, quasi mit dem Enthusiasmus eines Deutschen, der zehn Minuten vor Abfahrt schon am Bahnsteig steht. Und trotzdem… trotzdem kriegt man Mahnungen. Immer wieder. Von ein und derselben Firma.

Wir haben so einen Fall. Ein kurzes Trauerspiel in monatlichen Akten – es geht um 29 Euro. Ja, 29! Keine Null zu viel, kein Porsche auf Pump – nur die kleine, brave Summe, die wir entweder am Tag der Rechnungsstellung oder am nächsten Werktag artig überweisen. Ohne Skonto, ohne Schnickschnack. Nur Rechnungsnummer und Betrag. Ziemlich langweilig eigentlich. Für uns.

Nicht aber für die Buchhaltung dieses Affiliate-Netzwerks. Die ignoriert unsere Zahlung konsequent, solange sie innerhalb der ersten acht Tage eintrudelt. Frühe Zahler? Verdächtig. Frühe Zahlungen? Unsichtbar. Es scheint, als hätte dort jemand einen Timer, der Zahlungen erst nach einer gewissen Reifezeit wahrnimmt – so wie guten Käse oder italienischen Balsamico.

Also mahnt man uns. Und zwar regelmäßig. Freundlich zu Beginn, zunehmend dringlicher, bis wir den Key Account Manager cc setzen. Dann – plötzlich – ist alles gut. Die Rechnung? Ach, doch bezahlt! Unsere Antwort inklusive Screenshot? Hach ja, übersehen… kommt vor.

Im April habe ich beschlossen, das Spiel mal ein bisschen eskalieren zu lassen – also, höflich. Ich habe auf die erste Mahnung geantwortet. Mit Beweisfoto. Aber heute Nacht kam die neueste Pointe: Unsere längst beglichene Rechnung ist jetzt bei der Inkasso-Stufe angekommen.

Ich bin schon gespannt, wann der Mahnbescheid für die Mai-Rechnung ins Haus flattert. Auch die ist schon bezahlt. Natürlich. Wahrscheinlich sogar zu früh. Und ich frage mich ernsthaft, ob da jemand in der Buchhaltung sitzt, der beim Anblick von pünktlichen Überweisungen einfach in Schockstarre verfällt. Oder ob das deren Business-Modell ist: Ignorieren – Mahnen – Inkasso – Repeat.

Aber wisst ihr was? Ich hab auf jede Mahnung reagiert. Freundlich. Sachlich. Mit Belegen. Ich habe also nichts zu verbergen. Und ehrlich gesagt: Ich habe, und sicher auch die Key Accounter der Firma, Besseres zu tun, als einer überforderten Buchhaltung zu erklären, wie man Kontoauszüge liest.

Der aktuelle Fall ist übrigens noch nicht abgeschlossen – aber ich rechne fest mit weiterer Fanpost vom Inkasso-Büro. Man muss schließlich Prioritäten setzen.

30/04/2025

Die KI verlässt das Chat-Gefängnis – und marschiert direkt in unser Büro

Heute in einem Newsletter gelesen: „Die KI wird aus dem Gefängnis entlassen.“
Und ich dachte mir: Was für ein Bild! Aber dann wurde mir klar – da ist was dran.

Sam Altman sagt:
👉 „Wir glauben, dass wir im Jahr 2025 die ersten AI Agents erleben werden, die in die Arbeitswelt eintreten und die Ergebnisse von Unternehmen maßgeblich verändern.“

Jensen Huang spricht vom Multimilliarden-Dollar-Markt.
Zuckerberg setzt noch einen drauf: „In Zukunft wird es mehr AI Agents als Menschen geben.“

Und das Spannendste: Immer mehr Teams planen ernsthafte Budgets – ein Beispiel aus dem Newsletter: 100.000 € allein für AI Agents dieses Jahr. Kein kleines Experiment, sondern strategischer Fokus.

Was heißt das konkret?

Bislang war die KI wie ein Orakel im Chatfenster:
Du fragst → bekommst eine Antwort → musst wieder alles selbst umsetzen.
Doch mit AI Agents?
Da steht plötzlich ein digitaler Kollege neben dir. Macht To-dos. Fragt nach. Automatisiert. Denkt mit. Und tippt mit.

Das fühlt sich nicht mehr an wie Zukunft – das ist Gegenwart. Und der Zug fährt gerade los.

💬 Deshalb meine Frage:
Wer hat schon AI Agents im Einsatz – oder plant welche einzuführen? Wenn ja, wie und wo genau?

Bin gespannt auf Ideen, Use Cases und vielleicht auch Stolpersteine.
Lernen wir voneinander, bevor die Agents uns managen 😉

Adresse

BahnhofStr. 22A
Passau
94032

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Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
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