29/09/2026
Auf einer Veranstaltung der Innung lernten Vertreter von Vinzenz Würzburg damals drei verschiedene Anbieter für Zeiterfassung kennen. Schon an diesem Tag war für sie glasklar: Es wird Blink werden. Nicht wegen des Preises, sondern weil die App so einfach war, wie nichts, was sie zuvor gesehen hatten. Und das war das Wichtigste, denn Vinzenz ist ein Inklusionsbetrieb. Hier steht nicht der Kunde im Mittelpunkt, sondern der Mitarbeiter: Wo kann jemand eingesetzt werden, was passt zu seinen Stärken? Menschen mit körperlichen, sozialen und psychischen Einschränkungen arbeiten hier in ganz regulären Jobs, mit eigenem Lohn und betrieblicher Sozialarbeit an ihrer Seite. Alle Voraussetzungen, die ein herkömmlicher Job mit sich bringt, müssen dabei genauso erfüllt werden wie in jedem anderen Unternehmen auch, nur eben mit oft deutlich mehr Hürden auf dem Weg dorthin.
Rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind allein in der Gebäudereinigung im Einsatz – sie arbeiten in Kindergärten, Büros, Altenheimen und Privatwohnungen quer durch Würzburg. Manche von ihnen können nicht lesen oder schreiben. Andere hatten noch nie zuvor ein Smartphone in der Hand. Außerdem kommen rund 80% der Belegschaft aus dem Ausland - insgesamt sind 30 Nationen vertreten.
Als die elektronische Zeiterfassung durch neue gesetzliche Vorgaben unumgänglich wurde, war das für die meisten Betriebe schon die größte Hürde. Für Vinzenz war es erst der Anfang der eigentlichen Herausforderung. Eine App musste hier mehr können als einfach nur Zeiten erfassen. Sie musste wirklich für jede und jeden bedienbar sein, unabhängig von Sprache, Technikerfahrung oder Handicap. Genau das war von Anfang an der große Vorteil von Blink: die App ist einfach zu verstehen und super einfach zu bedienen, auch ohne Vorwissen.
Leicht war der Weg trotzdem nicht. Denn aufgrund von nicht ausreichendem Personal konnte nur eine Handvoll Vorarbeiter und Anleiter überhaupt mit einem PC umgehen. Am Ende stemmten zwei Personen größtenteils den Rollout für 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es gab daher entsprechend viele Rückfragen, aber auch sehr viel Unterstützung vom Blink Support während dieser Phase. Über das erste Jahr gab es außerdem echten Widerstand: Viele Mitarbeiter fühlten sich kontrolliert und beobachtet. Erst eine klare Linie, verbunden mit Geduld und Erklärung, machte am Ende aus Skepsis Akzeptanz. Doch die Vinzenz Würzburg gab nicht auf. Heute bekommt jeder neue Mitarbeiter den QR-Code direkt zum Start, ganz selbstverständlich. Nur für die sehr wenigen, die wirklich aufgrund ihrer Beeinträchtigungen kein Handy bedienen können, übernimmt die Objektleitung dann gerne die Erfassung, denn niemand wird zurückgelassen.
Aus der reinen Zeiterfassung ist seitdem längst mehr geworden. Über Blink laufen Einladungen zum Sommerfest, Fotos vom Team werden geteilt und Neuigkeiten sind in der eigenen Sprache zugänglich – für viele ist Blink inzwischen so etwas wie ein WhatsApp-Ersatz geworden und die Mitarbeiter mögen es nun sehr.
Diese Geschichte zeigt, was möglich ist, wenn Digitalisierung wirklich für alle gedacht wird. Selbst mit Handicap, mit wenig Lese- oder Technikerfahrung, mit ganz unterschiedlichen Sprachen im Team, lässt sich mitziehen, wenn die Lösung so einfach ist wie Blink. Gemeinsam zeigen Vinzenz Würzburg und Blink, wie Inklusion und Digitalisierung im Arbeitsalltag tatsächlich zusammenpassen.
Mehr zu Vinzenz Würzburg erfahrt ihr hier: https://www.vinzenz-wuerzburg.de/