07/10/2022
„If you can’t explain a mathematical theorem to a ten- year-old, you don’t understand it yourself.“ G.S. Tahim
In Teil vier unserer Reihe lernst du, wie du deine Wunschkunden überzeugend ansprichst.
Mal Hand auf’s Herz: Verstehst du jedes Wort, wenn du branchenfremde Fachartikel liest oder sich Menschen aus der gleichen Branche auf Events unterhalten? Vermutlich geht es dir ähnlich, wie uns: Manchmal verstehst du nur „Bahnhof“.
Darin liegt oft das entscheidende Problem bei der Ansprache gegenüber Kunden in sozialen Netzwerken, auf deiner Website oder in anderen Kommunikationskanälen.
Viel zu oft sind Unternehmer in ihrer eigenen Bubble gefangen und kommunizieren in ihrer branchenüblichen Fachsprache. Kennst du das vielleicht auch und fühlst dich angesprochen?
Für dich als Experten mag deine Fachsprache alltäglich und verständlich sein. Du sprichst sie regelmäßig, wie eine zweite Muttersprache, aber versteht das auch deine Zielgruppe? Die Menschen, die dich nach einer Lösung für ihr Problem fragen, weil sie selbst nicht wissen, wie die Lösung aussieht, wollen in erster Linie verstehen, wie du ihnen helfen kannst, ihr Ziel zu erreichen.
Und zwar einfach, klar und verständlich.
Sie wollen keine Vorlesung in deinem Fachgebiet haben und dafür ein Glossar mit wichtigen Begriffen aufschlagen müssen.
Bei der Entwicklung deiner Texte, Posts und Videos – über welche Kanäle du deine Kunden auch ansprichst – solltest du beachten, dass deine Kunden nicht immer auf deinem Fachgebiet versiert sind und verstehen müssen und wollen, was du ihnen eigentlich anbietest.
Und seien wir einmal ehrlich: Branchenspeak wirkt nach außen oft überheblich und vermittelt deinem Gegenüber ein gewisses Gefühl der Ahnungslosigkeit. Das will keiner.
Also:
Wechsel öfter mal die Perspektive und denke aus der Sicht deiner Wunschkunden.