30/09/2026
Zu still haben sie gesagt, zu sensibel, ständig angeeckt bin ich. Heute weiß ich, warum.
Als Kind war ich ständig krank, zu dünn, zu schüchtern, irgendwie komisch. Mit 18 saß ich mitten im Liebeskummer, während meine Eltern sich trennten, und blieb sitzen.
Kreativität war meine Rettung. Dort durfte ich sein, wie ich bin, ohne mich erklären zu müssen. Ich habe gelernt, wie ich wirklich lerne, wie ich mein eigenes Gehirn steuere, statt gegen es zu arbeiten.
Mit 27 war ich endlich im Dream Job angekommen und trotzdem hat mich das Agenturleben ausgelaugt. Ich habe mich gefühlt wie ein Alien.
Mit 34 dann Messejobs, die mir buchstäblich Bauchweh gemacht haben. Einfach nicht meine Welt.
Auf mich gesetzt. Ich wusste, Grafikdesign ist mein Weg. Eigene Kunden, ohne Agentur dazwischen. Räumlich unabhängig. Für mich ein Meilenstein.
Mit 37 habe ich mich selbst komplett verloren, trotz Jahren an innerer Arbeit davor. Ich habe mich als Mama neu aufgebaut und schnell gelernt, mich anzuswitchen wie einen Lichtschalter.
Heute habe ich mehr als 260 happy Kunden begleiten dürfen.
Bin räumlich unabhängig und frei, ich kann arbeiten wo ich will, auch direkt neben dem Bettchen. Mein Herz und meinen Aufmerksamkeit bleibt immer bei meinen Kids.
Ich baue Marken, die zeigen, was sie können. Kreativität, Neurodivergenz und Selbstständigkeit spielen sich bei mir gegenseitig in die Karten.
Anderssein ist Heute meine Ass um Ärmel.
Was hat dich gerettet, als du klein warst?