22/05/2026
💡 Wussten Sie schon? Heute vor 46 Jahren, am 22. Mai 1980, lief in einem Vergnügungslokal in Tokio-Shibuya der allererste Location-Test eines Arcade-Spiels, das später die Welt erobern sollte: Pac-Man. Damals trug er aber noch seinen japanischen Geburtsnamen Puck Man, abgeleitet vom Onomatopoetikon „paku-paku" („mampfen, mampfen").
🍕 Designer Toru Iwatani hatte sich die Figur vom Anblick einer angeschnittenen Pizza abgeschaut. Sein Ziel: ein Arcade-Spiel ohne Schießen, das auch Frauen in die damals männerdominierten Spielsalons lockt. Das Konzept ging auf: Pac-Man verdrängte Taitos Space Invaders vom Arcade-Thron.
🇺🇸 Beim Sprung in die USA wenige Monate später dann der folgenschwere Moment in der Marketing-Sitzung: Was, wenn jemand mit einem Filzstift aus dem „P" auf dem Automaten kurzerhand ein „F" macht? Aus „Puck Man" wäre über Nacht ein Vier-Buchstaben-Skandal geworden. Die Lösung: Umbenennung in Pac-Man. Der Name auf dem Gehäuse musste manipulationssicher werden, und zwar per Design.
🧱 46 Jahre später ist dieser Reflex unser Tagesgeschäft. Nur geht es heute nicht um Edding-Vandalismus auf Holzgehäusen, sondern um Ransomware, Insider-Manipulation und versehentliche Überschreibungen. Genau dafür gibt es WORM (Write Once, Read Many). In unseren Silent Cubes ist das keine Software-Einstellung, die jemand wieder umschalten könnte, sondern Hardware-Gesetz. Was einmal geschrieben ist, bleibt, wie es ist.
❓ Welcher Klassiker hat bei Ihnen einen Namen, den man besser nicht abkürzt? Schreiben Sie's in die Kommentare oder schauen Sie vorbei: https://eu1.hubs.ly/H0vzp-f0