Nimmerso

Nimmerso Fotos von früher online zugänglich! Macht mit beim Kulturerhalt! Zusammen können wir geerbte Fotos vor dem Verschwinden retten!
(1)

Bei Nimmerso geht es um Blicke in die Vergangenheit. Ziel ist es, einmalige Fotos von früher vor dem Verschwinden zu retten und für zukünftige Generationen zu bewahren.

05.09.2026: Langsam, langsam, Wiiie-ge-schrittHabt ihr auch mal in einer Tanzschule das Tanzbein geschwungen?Diese 3 jun...
05/09/2026

05.09.2026: Langsam, langsam, Wiiie-ge-schritt

Habt ihr auch mal in einer Tanzschule das Tanzbein geschwungen?
Diese 3 jungen Damen haben dort ihr Glück versucht und vielleicht sogar gesucht (und gefunden)? Als Erinnerung gab es noch ein schönes Erinnerungsfoto mit Hertha Sellentin, Trudel Hennies und Frieda Runkel.
Irgendjemand hat wohl ein Stück der Unterkante des Bildes abgeschnitten, daher ist Friedas Name auf der Rückseite (diese in den Kommentaren) dort kaum lesbar, aber zum Glück stammt auch die Widmung auf der oberen Hälfte von ihr.
Finden wir noch mehr über das tanzende Trio heraus? Haben sie ihre Partner gefunden, mit denen sie dann gemeinsam durchs Leben getanzt sind?

05.09.2026: Ein kleiner Junge im kaiserlichen FotostudioWir wissen leider nicht, wer dieses Kind ist. Aber wir wissen, w...
05/09/2026

05.09.2026: Ein kleiner Junge im kaiserlichen Fotostudio

Wir wissen leider nicht, wer dieses Kind ist. Aber wir wissen, wer das Foto gemacht hat:

Dieses Bild entstand im Wiener Atelier von Ludwig Angerer. Er war gelernter Apotheker und Chemiker aus Malacka (heutige Slowakei). Als er in den 1850er Jahren als Militärpharmaziebeamter nach Wien kam, nutzte er sein naturwissenschaftliches Wissen, um die damals noch fehleranfällige Fotochemie massiv zu verbessern. Seine Aufnahmen fielen sofort durch eine für die damalige Zeit außergewöhnliche Schärfe und Haltbarkeit auf.

Er war Erfinder und Geschäftsmann zugleich: Angerer erfand praktische Kamerastative, verfeinerte Retuschetechniken und war einer der Ersten in Österreich, die handliche Fotokarten im Visitenkarten-Format anboten. Später erweiterte er sein Angebot um das hier gezeigte, größere Cabinet-Format. Seine Arbeiten überzeugten das Kaiserhaus so sehr, dass ihn Franz Joseph I. im Jahr 1860 zum allerersten offiziellen „k.k. Hof-Photographen“ ernannte. Er porträtierte die höchsten Kreise der Gesellschaft – darunter Kaiser Franz Joseph I. selbst sowie Kaiserin Elisabeth („Sisi“).

04/09/2026

04.09.2026: Weißt du noch, wie sich dein erster Schultag angefühlt hat?

Die Sommerferien neigen sich nun auch in den letzten Bundesländern dem Ende zu.

Erinnert ihr euch noch an euren allerersten Schultag und eure Schultüte? Und wie hieß eure Fibel? Bei mir war es "Uli der Fehlerteufel".

Verratet es uns in den Kommentaren!

04.09.2026: Ein schönes, altes Familienfoto im Kabinettformat, an den Seiten schon leicht ausgebleicht. Leider ein unbes...
04/09/2026

04.09.2026: Ein schönes, altes Familienfoto im Kabinettformat, an den Seiten schon leicht ausgebleicht. Leider ein unbeschriftetes Foto. Nur die Info des Fotoateliers findet sich auf der Rückseite (diese in der Kommentarspalte).
Habt ihr auch alte Familienfotos, auf denen eine ganze Familie oder sogar eine Festgesellschaft abgebildet ist und ihr wisst nicht, wer die Personen sind? Zeigt sie uns in den Kommentaren!

03.09.2026: Friedrich Giesemann als Einjähriger ca. 1909Was können wir noch über ihn heraus finden, außer den bekannten ...
03/09/2026

03.09.2026: Friedrich Giesemann als Einjähriger ca. 1909

Was können wir noch über ihn heraus finden, außer den bekannten Infos? Mehr steht nicht auf der Rückseite. Die Schulterklappe liefert noch eine weitere Info: Dort erkennt man die Zahl 62.
Wer sich jetzt wundert und mit militärischen Bezeichnungen nicht auskennt:
"Einjähriger" bezeichnet natürlich nicht sein Lebenalter, sondern ist die Kurzform für "Einjährig-Freiwilliger". Was es damit auf sich hat, kann man hier nachlesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Einj%C3%A4hrig-Freiwilliger

03.09.2026: Wie haben eure Vorfahren eigentlich gesprochen? Hört selbst rein!Der Sprachforscher Georg Wenker hat im 19. ...
03/09/2026

03.09.2026: Wie haben eure Vorfahren eigentlich gesprochen? Hört selbst rein!

Der Sprachforscher Georg Wenker hat im 19. Jahrhundert ein gigantisches Projekt gestartet: Er verschickte sogenannte Wenkerbögen mit 40 festgelegten Sätzen an Lehrer im ganzen Land. Die 40 Wenkersätze (z. B. „Im Winter fliegen die trockenen Blätter in der Luft herum…“) wurden vor Ort direkt in den jeweiligen Dialekt übersetzt.

Heute könnt ihr euch im Online-Portal Regionalsprache historische und moderne Sprachaufnahmen oder/ und die originalen Bögen aus eurem Heimatort anhören und ansehen!

So findet ihr die Tonaufnahmen:

Öffnet den Audio-Katalog: https://regionalsprache.de/sprachgis/map.aspx

Gebt oben links unter "Werkzeug auswählen", dann "Recherchieren" im Suchfeld bei Ort / Region den Namen des Ortes und am besten einen Umkreis von 25 oder 50 km ein.

Klickt auf das orange Symbol, um euch die digitalisierten Originalbögen anzusehen.

Falls vorhanden, klickt in der Trefferliste auf das Lautsprecher-Symbol, um die Tonaufnahme direkt abzuspielen!

Tipp: Georg Wenker hat 1876 die Sätze handschriftlich erfasst. Tondateien gibt es mittlerweile für sehr viele, aber nicht für jeden einzelnen der 40.000 Orte. Falls es von eurem Ort keine Audiodatei gibt, könnt ihr euch stattdessen den geschriebenen Original-Wenkerbogen im System ansehen oder eine Tonaufnahme der Nachbarorte nutzen!

Alternativ: https://regionalsprache.de/Audio/Catalogue.aspx

Hier einfach die Region (Rheinland, Bayern, Saarland usw. und für die ehemaligen Gebiete Polen, Litauen, Baltikum, Tschechien usw.) eingeben.

Könnt ihr den Dialekt eurer Vorfahren noch verstehen? Verratet es uns in den Kommentaren!

Bildquelle: Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas :https://rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/georg-wenker/DE-2086/lido/65ae53c01583d5.89355690

02.09.2026: Klassenfoto aus der Region Gießen? Reinzoomen lohnt!Das heutige Foto zeigt mehrere Jahrgänge auf einem Schul...
02/09/2026

02.09.2026: Klassenfoto aus der Region Gießen? Reinzoomen lohnt!

Das heutige Foto zeigt mehrere Jahrgänge auf einem Schulhof in oder um Gießen. Auf der Rückseite befindet sich der Fotografenstempel von Engelbert Bürck.

Bei genauem Hinsehen gibt es unzählige Details zu entdecken: von der Kleidung und den Frisuren der Kinder und Lehrkräfte bis hin zur Architektur des Gebäudes im Hintergrund.

Spurensuche:

Was fällt euch beim Reinzoomen direkt auf?

Erkennt jemand das Gebäude oder den Schulhof wieder?

Finden wir ein weiteres Bild, welches am gleichen Ort aufgenommen wurde?

Bitte teilt diesen Beitrag im Raum Gießen, damit wir gemeinsam herausfinden können, wo und wann diese Aufnahme entstanden ist. Hinweise und Vermutungen bitte in die Kommentare.

02.09.2026: Das Kaiserliche Postamt in Riesa im Jahr 1899"Die Welt in Photographieen" hieß eine große Serie aus Ansichts...
02/09/2026

02.09.2026: Das Kaiserliche Postamt in Riesa im Jahr 1899

"Die Welt in Photographieen" hieß eine große Serie aus Ansichtskarten, auf denen Motive aus aller Welt abgebildet sind. Um die Jahrhundertwende (1899-1901) gab es schon ca. 5000 verschiedene Karten, dazu Sammelalben und Kataloge bzw. Verzeichnisse.
Die hier gezeigte Karte trägt die Nr. 1805.
Herausgeber der Serie war der bekannte Lexikograph und Verleger Joseph Kürschner (geboren 1853 in Gotha, gestorben auf einer Urlaubsreise 1902 in Tirol an Herzversagen).
Zu dieser Karte gibt es die folgende Information:
"Das kaiserliche Postamt am Bahnhofe hat einen recht beträchtlichen Verkehr an Brief- und Fahrpostsendungen zu bewältigen, da Riesa ein Eisenbahnknotenpunkt ersten Ranges, der Güterverkehr auf der Elbe bedeutend und schließlich der Umschlagverkehr recht ansehnlich ist. Dazu kommt noch im Sommer der Verkehr mit dem großen Truppenübungsplatz Zeithain in der Nähe. Ein zweites Postamt in der Stadt dient hauptsächlich dem Lokalverkehr."

Das Gebäude wurde 1856/57 errichtet, hat zwei Weltkriege und über 40 Jahre Sozialismus überlebt und befindet sich in der Bahnhofstr. 43 in Riesa.

01.09.2026: Familie Haibel aus Durach, Linggen bei Kempten im AllgäuWieder einmal dürfen sich Nachkommen über ein altes ...
01/09/2026

01.09.2026: Familie Haibel aus Durach, Linggen bei Kempten im Allgäu

Wieder einmal dürfen sich Nachkommen über ein altes Familienfoto freuen.
Der Weiler Linggen ist ein Gemeindeteil von Durach (bei Kempten). Früher gab es dort nur 3 Bauernhöfe. Inzwischen sind noch ein paar Häuser dazu gekommen.
Einer der 3 alten Bauernhöfe wird heute in 11. Generation von der Familie Haibel bewirtschaftet. Die Geschichte der Familie und des Hofes lässt sich bis ins 17. Jahrhundert zurück verfolgen.
Auf dem Foto sieht man Johannes Haibel (der Urgroßvater des heutigen Hofbesitzers), seine Ehefrau Magdalena geb. Schwarzmann und ihre 3 ältesten Kinder: Josef (der Großvater des heutigen Hofbesitzers), Johannes (Hans) und Maria.
Josef (senior) führte nicht nur den Hof weiter, sondern war auch im Kirchenvorstand sowie eines der 5 ersten Vorstandsmitglieder des im Frühjahr 1911 gegründeten Darlehenskassenvereins Durach. Er heiratete Christina Maier und der gemeinsame Sohn Josef (junior) übernahm den Hof und wurde der Vater des heutigen Hofbesitzers.
Mehrere Geschwister von Josef (junior) stellten ihr Leben in den Dienst der Kirche:
Johannes wurde Priester. Maria arbeitete als Hauswirtschafterin in seinem Pfarrhaus und Rosa wurde Lehrerin sowie Ordensschwester im "Kloster der Englischen Fräulein" in Augsburg (Schwester Bonata). Sie soll eine sehr intelligente Frau gewesen sein, vielen Menschen mit ihren Ratschlägen geholfen haben und starb hochbetagt im Alter von 99 Jahren.
Haibels waren sehr überrascht, als ich sie anrief und ihnen mitteilte, dass ich das Foto bei eBay gefunden und gekauft habe. Sie sind selber sehr an Familienforschung interessiert (die meisten der oben geschilderten Angaben stammen von ihnen) und bewahren alte Familiensachen auf. Nun kommt auch dieses Foto als Fotodatei wieder dorthin, wo es hingehört und hat uns seine Geschichte erzählt.

01.09.2026:  Mit Nimmerso auf Weltreise - Wie sieht es hier heute aus?Das Bild zeigt das Batzenhäusl in Bozen vor über 1...
01/09/2026

01.09.2026: Mit Nimmerso auf Weltreise - Wie sieht es hier heute aus?

Das Bild zeigt das Batzenhäusl in Bozen vor über 100 Jahren.

Aber was wissen wir eigentlich über das Gebäude selbst? Es ist eines der ältesten Wirtshäuser Bozens (erstmals um 1400 erwähnt), galt lange Zeit als Treffpunkt für Künstler und verdankt seinen Namen der Münze „Batzen“, mit der man dort früher Wein bezahlte.

Was hat sich wohl an dieser Ecke verändert, was ist geblieben?

Adresse

Munich

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Nimmerso erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Nimmerso senden:

Verknüpfungen

Teilen