Nadine Muthreich

Nadine Muthreich Kreativkopf mit Dauerfunken ⚡ Verboten begeisterungsfähig | Managing | Marketing | Art Director .marketing
Co-Founder Merzig

Manchmal sage ich einem Kunden: Das ist keine gute Idee.Der Satz ist unbequem. Für ihn und für mich.Da sitzt jemand mir ...
07/10/2026

Manchmal sage ich einem Kunden: Das ist keine gute Idee.

Der Satz ist unbequem. Für ihn und für mich.

Da sitzt jemand mir gegenüber, der sich wochenlang Gedanken gemacht hat. Skizzen, gesammelte Beispiele, eine klare Vorstellung. Und eine Farbe, in die er sich verliebt hat. Rot. Es muss Rot sein.

Ich könnte einfach Rot machen. Das wäre der schnelle Weg. Kunde zufrieden, Projekt durch, alle gehen freundlich auseinander.

Stattdessen sage ich: So schön, dass du dir schon so viele Gedanken gemacht hast. Gleichzeitig ist Rot nicht die Farbe, die deine Marke da draußen trägt.

Und dann wird es kurz still.

Ich glaube, genau an dieser Stelle entstehen ganz viele der schlechten Agenturerfahrungen, die mir Geschäftsführer erzählen. Es wurde alles gemacht, was der Kunde wollte. Am Ende hing da ein Logo, das keiner erklären konnte, und eine Website, die niemanden abgeholt hat. Widersprochen hat niemand.

Wenn du mit uns (.marketing) arbeitest, bezahlst du über 20 Jahre Erfahrung mit. Dazu gehört, dass ich dir sage, wenn ein Weg dich Geld kostet und dich nicht weiterbringt. Entscheiden tust immer noch du. Gleichzeitig entscheidest du dann mit allem, was du wissen musst.

Wann hat dir zuletzt jemand ehrlich widersprochen, obwohl du das Sagen hattest?
Markenaufbau, Marketingberatung, Corporate Design

29/09/2026

Ich sag nichts mehr.
Sagt mein Mund.

Mein Gesicht war da anderer Meinung.

Vielleicht kennst du das?

Wir stimmen bei einer Marke jeden Farbton ab. Bis ins letzte Detail.Und was läuft im Hintergrund, wenn deine Kunden zu d...
24/09/2026

Wir stimmen bei einer Marke jeden Farbton ab. Bis ins letzte Detail.
Und was läuft im Hintergrund, wenn deine Kunden zu dir kommen? Irgendeine Playlist.
Heute hab ich jemanden mit an Bord, bei dem mein Herz direkt höher schlägt: Dr. Anna Fortunova, promovierte Musikwissenschaftlerin.
Kennengelernt haben wir uns in einer Breakout-Session bei einem Workshop in unserem Unternehmernetzwerk BNI. Von ihrem Job hatte ich vorher noch nie gehört.
Anna berät bei der Musikauswahl für Zahnarztpraxen, für Unternehmerinnen und Unternehmer persönlich oder für Marken. Immer abgestimmt auf die Maßnahme, ob fürs Wartezimmer, Video oder für den Empfang.

Ein Satz von ihr hat mich sofort gepackt:
„Eine Marke kann man auch hören.“

Boah. Ja.

Wenn wir über Markenaufbau sprechen, denken wir fast immer an das Sichtbare. Logo, Farben, Typografie, Website, Social Media.
Das ist auch richtig so. Ein stimmiges Corporate Design macht dich wiedererkennbar und zeigt, wofür du stehst.

Gleichzeitig nehmen deine Kunden viel mehr wahr als das, was sie sehen.
Anna erklärt das so schön. Musik hat eine Seite, die man objektiv beschreiben kann: Tempo, Rhythmus, Lautstärke, Tonhöhe, Klangfarbe.
Und sie hat eine subjektive Seite. Jeder Mensch hört mit seinen eigenen Erinnerungen, Erfahrungen und Vorlieben.

Deshalb wirkt nicht jede Musik auf jeden gleich.
Musik kann entspannen, Stress rausnehmen oder aktivieren. Sie prägt mit, wie deine Marke und deine Räume empfunden werden.
Mich berührt das total. Ich liebe Musik, ich liebe Singen, ich liebe Tanzen, ich liebe Klavierspielen.

Und trotzdem frage ich mich:
Wie oft denken wir in der Markenarbeit eigentlich mit den Ohren?

Annas Tipp unterschreibe ich sofort:
Verlass dich nicht einfach auf Playlists, die „Entspannungsmusik“, „Focus Music“ oder „Business Lounge“ heißen.

Frag dich lieber:
Passt das, was deine Kunden hören, zu dem, was sie sehen?
Und passt es zu dem, wofür deine Marke stehen soll?
Wenn es sich stimmig anfühlt, ist das ein richtig gutes Zeichen.

Was hören deine Kunden, wenn sie bei dir reinkommen?

PS: Dr. Anna Fortunova 🎹 I Wissenschaft, kreatives Mindset & Flow ich bin gespannt, was du zu meiner Musikauswahl für diesen Beitrag sagst 😉

Blanding. Kennst du das Wort schon?Ich musste erst mal googeln. Was dahintersteckt, kenne ich schon länger.Immer mehr Ma...
22/09/2026

Blanding. Kennst du das Wort schon?

Ich musste erst mal googeln. Was dahintersteckt, kenne ich schon länger.

Immer mehr Marken machen gerade einen Relaunch ihrer Wort-Bild-Marke. Am Ende bleibt oft nur die Wortmarke übrig. Geradlinig, minimalistisch, sauber gesetzt.

Die Bildmarke fällt weg.

Ästhetisch finde ich das häufig richtig schön. Ruhig, klar, funktioniert auf jedem Display.

Gleichzeitig werde ich wehmütig, wenn ich mir die Beispiele ansehe. Da verschwindet ein Zeichen, das sich über Jahrzehnte in die Köpfe eingebrannt hat. Übrig bleibt ein Schriftzug, den ich gegen den vom Wettbewerber austauschen könnte, ohne dass es jemandem auffällt.

Genau dafür gibt es jetzt dieses Wort. Blanding. Aus Brand wird blank.

Es gibt einen einfachen Test dafür. Deck in deinem Logo mal den Namen ab. Bleibt dann noch etwas übrig, an dem dich jemand erkennt?

Ich denke bei dem Thema immer an eine Weltkugel, die ich in meinem Schülerpraktikum gestaltet habe. Die hängt seit über 25 Jahren an einer Industriehalle. Jedes Mal, wenn ich vorbeifahre, freue ich mich. Und niemand würde die mit irgendeiner anderen verwechseln.

Wiedererkennung baut man über Jahre auf. Weglassen kann man sie an einem Nachmittag.

Welche Marke fällt dir ein, bei der du die gute alte Bildmarke vermisst?
Foto:

Mut im Marketing heißt nicht: Die Idee so lange drehen, bis nichts mehr übrig ist.Ich kenne Kampagnen, die nie rausgegan...
15/09/2026

Mut im Marketing heißt nicht: Die Idee so lange drehen, bis nichts mehr übrig ist.

Ich kenne Kampagnen, die nie rausgegangen sind. Nicht weil die Idee schlecht war. Sondern weil sie so lange diskutiert wurde, bis nichts Mutiges mehr übrig war.

Was rausging? Die sichere Version, nett, sauber und komplett vergessbar.

Klar müssen Zielgruppe, Kanal und Gestaltung passen. Das ist keine Frage.

Aber irgendwann muss Denken durch Machen ersetzt werden.

Marketing darf mutig sein. Darf überraschen. Darf auch mal anecken.

Solange es zur Marke passt und die richtigen Menschen anspricht.

Und dann gibt es noch die zweite Art von Mut.

Die, die wirklich wehtut.

Was seit 15 Jahren funktioniert hat, zu hinterfragen.

Nicht weil es falsch war. Sondern weil sich der Markt verändert hat.

Das braucht Vertrauen. In Experten. In neue Wege. In das, was du noch nicht kennst.

Mutig im Marketing zu sein heißt am Ende: loslassen und wagen.

Wo hältst du dich gerade zurück?

Wo triffst du an einem Abend so viele Unternehmer aus der Region wie hier?Am 1. Oktober in Saarburg beim Unternehmeraben...
13/09/2026

Wo triffst du an einem Abend so viele Unternehmer aus der Region wie hier?

Am 1. Oktober in Saarburg beim Unternehmerabend „Erste Lage: Zwischen Umsatz und Riesling". Ein entspannter Abend mit Saar-Riesling, Fingerfood und Gesprächen mit Unternehmern aus Trier, Saarburg und Umgebung.

Dazu vier kurze Praxis-Impulse zu KI, Steuerberatung, Netzwerken und Social Media, die du direkt mitnehmen kannst. Den Social Media Impuls halte ich zusammen mit Alexander Buchmann.

📍 Kellers Wirtshaus an der Saar
Donnerstag, 1. Oktober, Einlass 18:30 Uhr
49 € inkl. Fingerfood und Weinbegleitung, nur 80 Plätze

Tickets unter netzwerkabend-saar.de

Aus Fehlern lernt man. Ich hab also sehr viel gelernt.Meine Ausbildung zur Mediengestalterin hab ich in einem Unternehme...
08/09/2026

Aus Fehlern lernt man. Ich hab also sehr viel gelernt.

Meine Ausbildung zur Mediengestalterin hab ich in einem Unternehmen gemacht, das im Messebau tätig war.

Mein Ausbilder hat mir grafische und technische Skills beigebracht. Meine Chefin betriebswirtschaftliches Denken und Marketing. Den Rest hab ich mir selbst erarbeitet durch Nachmachen, üben, Fehler machen und Erfahrungen sammeln.

Trial and Error.

Im Messebau läuft alles auf Präzision raus. Denn vor Ort ist keine Zeit für Fehler. Dieser Anspruch an Qualität steckt seither in allem, was ich tue.

Deshalb bilde ich mich täglich weiter. Neue Tools, neue Branchen, neue Kundenperspektiven. So kann ich wirklich die Kundenbrille aufsetzen und mich tief in unterschiedliche Themen reindenken.

Das Wichtigste: Ich liebe was ich tue, seit Beginn an. Ich identifiziere mich mit meinem Beruf und mit meinem Unternehmen. Das treibt mich an, mehr wissen zu wollen.

Warum machst du das gerne, was du tust?

Foto:

Ein neues Design verändert nichts. Außer wenn es das Richtige sichtbar macht.Ein Kunde kam zu mir mit einem klaren Auftr...
01/09/2026

Ein neues Design verändert nichts. Außer wenn es das Richtige sichtbar macht.

Ein Kunde kam zu mir mit einem klaren Auftrag.

Neue Website, neues Logo. Alles frisch.

Ich habe erst mal viele Fragen gestellt. Was macht euch aus? Warum arbeiten eure Kunden mit euch? Was soll jemand denken, wenn er euren Namen hört?

Lange Pause.

Er wusste es nicht.

Nicht weil er sein Unternehmen nicht kennt. Er kennt es in- und auswendig. Aber das Warum hatte er noch nie laut ausgesprochen.

Da war dieser Moment, wo ich wusste: Hier muss ich ehrlich sein.

Ein neues Design bringt jetzt erstmal nichts.

Er war überrascht und hatte das nicht erwartet.

Aber genau das ist meine Arbeit. Nicht das umzusetzen was jemand denkt zu brauchen. Sondern herauszufinden was wirklich gebraucht wird.

Wir haben angefangen, das Fundament zu legen. Wer sie sind. Wofür sie stehen. Was sie von allen anderen unterscheidet.

Erst als das klar war, haben wir das Design angefasst.

Und dann hat es auch etwas verändert.

Weißt du, warum du machst, was du machst?

Foto:

Warum sehen sich so viele Mittelständler im Design so ähnlich?Gleiche Farben, ähnliche Logos. Websites, die alle dasselb...
25/08/2026

Warum sehen sich so viele Mittelständler im Design so ähnlich?

Gleiche Farben, ähnliche Logos. Websites, die alle dasselbe sagen.

Ich sehe das ständig. Und jedes Mal denke ich: Da steckt so viel mehr dahinter.

Es ist Angst.

Aber nicht die Angst, falsch zu liegen. Die Angst aufzufallen und dafür bewertet zu werden.

Also wählt man das Bewährte. Was alle machen, kann ja nicht falsch sein.

Das Problem: Wer aussieht wie alle anderen, wird auch so behandelt. Als einer von vielen.

Dabei ist das, was ein Unternehmen wirklich ausmacht, meistens schon da. Die Geschichte dahinter. Warum Kunden seit Jahren wiederkommen.

Das will ich sichtbar machen. Im Design, in der Sprache, in dem was nach außen geht.

Auffallen beginnt mit Klarheit. Wer weiß, wer er ist, muss sich nicht verstecken.

Was macht dein Unternehmen aus, das die Welt noch nicht sieht?

Diese Woche hat mich ein Kunde gefragt, warum ich keine großen Konzerne betreue.Ich musste kurz überlegen.Die ehrliche A...
18/08/2026

Diese Woche hat mich ein Kunde gefragt, warum ich keine großen Konzerne betreue.

Ich musste kurz überlegen.

Die ehrliche Antwort ist etwas, das ich lange nicht laut gesagt habe.

Konzerne haben Marketingabteilungen. Budgets. Strukturen. Die wissen, dass sie gut sind. Meistens weiß das auch die Welt.

Beim Mittelstand ist das anders.

Da sitzt ein Geschäftsführer mit 30 Jahren Erfahrung, mit einem Produkt, das wirklich gut ist, mit einem Team, das jeden Tag alles gibt. Und trotzdem hat er das Gefühl: Keiner außer unserer Bestandskunden weiß, was wir wirklich draufhaben.

Das ist der Moment, der mich antreibt.

Ich arbeite für Menschen, die etwas aufgebaut haben und sich endlich zeigen wollen. Die bereit sind diese Veränderung zu gehen und es anders zu machen als die letzten Jahre.

Was treibt dich in deiner Arbeit wirklich an?

Adresse

Hochwaldstraße 25
Merzig
66663

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Montag 09:00 - 14:00
Dienstag 09:00 - 14:00
Mittwoch 09:00 - 14:00
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