19/05/2023
Im heutigen hat Jan-Niklas über die aktuelle Problematik von Passwörtern berichtet und eine die mögliche Zukunft von Auhtentifizierungsmechanisment aufgezeigt.
- Passwörter gab es schon im Mittelalter. Damals autorisierten sich die Menschen mit einem wechselnden Passwort am Tor. Manchmal mussten sie auch ein Siegel und ein bestimmtes Muster vorweisen.
- Fast 20 Jahre lang lautete das Passwort für den Start amerikanischer Atomraketen 00000000 - hoffentlich ist es inzwischen etwas komplexer geworden.
- Passwort-Regeln (Zahlen oder Wechsel von Groß- und Kleinschreibung mit einfachen Sonderzeichen) bringen nur etwas mehr Sicherheit.
- Bei Passwörtern kommt es vor allem auf die Länge an. Je länger ein Passwort ist, desto schwieriger ist es zu knacken.
- Wenn das persönliche E-Mail-Konto komprimiert wurde, hat man ein großes Problem - Angreifer können die Passwörter oft in anderen Diensten zurücksetzen.
- Abhilfe schaffen Multi-Faktor-Authentifizierungen, z.B. per SMS, Telefonanruf oder Authentifikator-App.
- Aber auch hier gibt es Probleme. In der Vergangenheit konnten durch eine Schwachstelle im SS7-Netzwerk SMS umgeleitet werden.
- Die Zukunft könnte ganz ohne Passwort auskommen. Das will zumindest die FIDO2-Allianz mit WebAuthn erreichen, an der unter anderem Google, Microsoft und PayPal beteiligt sind.
- Mit WebAuthn kann man sich direkt am Gerät authentifizieren, zum Beispiel über biometrische Daten.
- Es handelt sich um einen offenen Standard, der vom World Wide Web Consortium veröffentlicht wurde.
PS: Die letzten Freitagsvorträge wurden aus Zeitgründen nicht veröffentlicht.
Die Themen waren:
- Dominik: IT-Projektmanagement & Bionik
- Christoph: Am Abgrund der Berechenbarkeit - Das einfachste ungelöste Problem der Mathematik
- David: Gameserver-Administration mit Linux