Die Kuh vom Eis

Die Kuh vom Eis Die Kuh vom Eis macht Unternehmen sichtbar – online und offline. Unser Fokus: Marken, die nicht nur auffallen, sondern Vertrauen schaffen.

Als Werbeagentur für Unternehmenskommunikation sind wir kreativer Impulsgeber und regionaler Partner für kleine und mittelständische Unternehmen, Kommunen, Institutionen, und Startups am Niederrhein. Mit klaren Konzepten, strategischen Workshops und kreativem Design entwickeln wir Markenauftritte, die hängen bleiben. Unsere Arbeit beginnt mit der Frage: Wer bist du, was macht dich einzigartig, und

wen möchtest du erreichen? Auf dieser Basis gestalten wir Sichtbarkeit – von der Website über Social Media bis hin zu Printmaterialien. Ob Start-ups oder etablierte Unternehmen – wir bringen Klarheit, Struktur und Botschaften, die überzeugen. Mehr Sichtbarkeit, mehr Erfolg.

Ich glaube, da draußen gibt es gerade eine Sehnsucht nach dem, was bleibt.In einer Zeit, in der Deepfakes, Fake News und...
09/07/2026

Ich glaube, da draußen gibt es gerade eine Sehnsucht nach dem, was bleibt.

In einer Zeit, in der Deepfakes, Fake News und KI-generierte Inhalte unsere Nachrichten und Social-Media-Kanäle fluten, wächst bei vielen Menschen der Wunsch nach Verlässlichkeit. Nach ehrlichen Geschichten. Nach Inhalten, die nicht glattgebügelt wirken. Nach Kommunikation, bei der man merkt, dass sie echt ist.

Je lauter das künstliche Grundrauschen wird, desto wertvoller wird das, was glaubwürdig ist.

Genau da setzen wir an. Wir helfen Unternehmen, sichtbar zu werden. Mit guten Geschichten – nicht mit Lautstärke.

Gemeinsam mit unseren Kunden kitzeln wir die Geschichten heraus, die eigentlich längst da sind. Man muss sie nur freilegen, ein bisschen polieren und dann gut erzählen.

Online oder offline. Analog oder digital.

Wichtig ist uns nur eines. Dass alles zusammenpasst und einem roten Faden folgt, dem man mühelos weiterspinnen kann.

Besonders spannend wird es für uns, wenn Unternehmen gerade an einem Wendepunkt stehen. Bei der Arbeitgebermarke, einem Führungswechsel oder einer neuen Marketingrichtung.

Genau darüber habe ich meinen 60-Sekunden-Pitch beim VEU gehalten.
Und durfte mich am Ende tatsächlich über den „Heiligen Vitus“ freuen.

Vielleicht auch, weil sich ein Gedanke durch den ganzen Pitch gezogen hat.
Sichtbarkeit ist kein Zufall?

(CaRu)

Im Marketing wird alles zum „Gamechanger“. Auf Social Media ist plötzlich alles „authentisch“. Und in der Politik klingt...
07/07/2026

Im Marketing wird alles zum „Gamechanger“. Auf Social Media ist plötzlich alles „authentisch“. Und in der Politik klingt vieles so, als wäre die Lösung schon längst da.

Nur komisch, dass man sie so selten sieht. Vielleicht ist genau das der Punkt.
Wir haben nicht zu wenig gute Ideen. Wir haben zu viele große Worte. Und zu wenig, was danach kommt.

Klar ist doch, Vertrauen entsteht nicht beim Versprechen, sondern in dem Moment, in dem jemand liefert oder eben nicht. Und genau da entscheidet sich am Ende auch, ob etwas glaubwürdig ist.

Gerade im Content für Social Media sieht man das ziemlich gut. Da wird viel angekündigt, viel behauptet, viel erzählt. Doch was bleibt hängen?

Ganz ehrlich, bei mir sind es die wenigen Beiträge, bei denen man merkt, da ist nichts größer gemacht worden, als es ist. Die wirken nicht perfekt, aber sie wirken glaubwürdig.

Und ja, ich weiß, wir im Marketing reden und texten natürlich gern.
Aber vielleicht geht es gar nicht darum, weniger zu sagen, sondern darauf zu achten, dass nach dem Reden auch noch etwas kommt.

Vielleicht verschiebt sich gerade genau das. Weg von großen Ankündigungen. Hin zu Dingen, die leise anfangen und dann halten, was sie versprechen.
Weil genau dort diese Währung entsteht, die ich meine. Glaubwürdigkeit.

(CaRu)

Mehr auf: 🐄 diekuhvomeis.de

++++ Für das zweite Halbjahr 2026 ist eine Neuauflage der Imagebroschüre der Stadt Neukirchen-Vluyn geplant – und Untern...
06/07/2026

++++ Für das zweite Halbjahr 2026 ist eine Neuauflage der Imagebroschüre der Stadt Neukirchen-Vluyn geplant – und Unternehmen aus Neukirchen-Vluyn können wieder dabei sein. ++++🥳

2015 haben wir von Die Kuh vom Eis das Format gemeinsam mit der Stadt Neukirchen-Vluyn.de entwickelt. Seitdem gestalten und begleiten wir die Broschüre mit Konzept, Text, Fotos und viel Herzblut.

Auch die Neuauflage soll wieder zeigen, was Neukirchen-Vluyn ausmacht: Menschen, Orte, Angebote, Geschichte und Geschichten, Einrichtungen, Vereine – und natürlich die Unternehmen vor Ort.

Denn ob Handel, Handwerk, Gastronomie, Dienstleistung, Praxis, Selbstständigkeit oder Betrieb: Unternehmen prägen unsere Stadt mit. Sie schaffen Angebote, Arbeitsplätze, Begegnung, Nähe und Vertrauen.

Für Unternehmen ist die Broschüre also eine gute Möglichkeit, lokal sichtbar zu werden: in einem hochwertigen Stadtmedium, direkt im eigenen Umfeld und bei Menschen, die hier leben, neu ankommen oder sich über Neukirchen-Vluyn informieren.

Oder kurz gesagt:👇
Wer in seiner Stadt sichtbar sein möchte, sollte auch dort präsent sein, wo Menschen nach Orientierung, Angeboten und Ansprechpartnern suchen.

Wer sich seinen Platz in der neuen Ausgabe der Imagebroschüre der Stadt Neukirchen-Vluyn sichern möchte, meldet sich am besten bis zum 📅 31.7.2025 direkt bei uns. Wir schicken die Mediadaten zu und schauen gerne auch gemeinsam, welches Format sinnvoll passt. 🐄🧊

Mehr Infos hier: https://diekuhvomeis.de/kuhnews/detail/neukirchen-vluyn-zum-anfassen-und-blaettern-die-neue-imagebroschuere-der-stadt-ist-geplant

Ich erinnere mich an einen Kunden, der hochmotiviert in die Selbstständigkeit gestartet war – spezialisiert, mit einem g...
02/07/2026

Ich erinnere mich an einen Kunden, der hochmotiviert in die Selbstständigkeit gestartet war – spezialisiert, mit einem guten Produkt und voller Ideen. Er reiste von Netzwerk zu Netzwerk, sammelte Kontakte, doch die Auftragslage blieb mau.

Statt der Wunschkunden klopften ausgerechnet diejenigen an, von denen er sich eigentlich verabschiedet hatte. Das finanzielle Polster schmolz, der Druck wuchs, bis er irgendwann vor uns saß und auf ein schnelles Wunder hoffte.

Den Zahn mussten wir ihm leider ziehen, denn Wunder versprechen wir per se nicht und, selbst wenn ihm gerade eins begegnet wäre, hätte er es wahrscheinlich gar nicht erkannt. Betriebsblind und eingeschränktes Sichtfeld, sind Teil der Wahrheit und eher die Regel.

Was hilft, ist Strategie und Struktur sowie ein klarer Blick darauf, was man wirklich sichtbar macht und für wen. Und nicht zu vergessen: Ehrlich zu sich selbst sein.

Sichtbarkeit ist kein Zufallsprodukt. Es reicht nicht, überall dabei zu sein. Sichtbar wird man dann, wenn die Botschaft passt, die Haltung stimmt und die richtigen Menschen sich angesprochen fühlen.

Unser Kunde hat sich darauf eingelassen und gemeinsam mit uns seinen Fokus und sein Profil geschärft, seine Kommunikation neu sortiert und sich getraut, bewusst „Nein“ zu sagen.

Er hat verstanden, warum die Zielgruppe, von der er dachte, sie wäre seine, sich nicht angesprochen fühlte – und so einiges geändert.… und … Tataa! … Inzwischen zieht er auch genau die Kunden an, für die er ursprünglich angetreten ist. Und das fühlt sich schon fast ein bisschen nach Wunder an – nur eben mit Plan.

Genau das tun wir in unseren Sichtbarkeits-Workshops: Wir hören zu, stellen auch die unbequemen Fragen, legen mitunter den Finger in die wunden Punkte und sortieren das Chaos. Oft ist das harte Arbeit, für beide Seiten. Aber es lohnt sich.

(SoRa)

Mehr auf: 🐮www.diekuhvomeis.de

Was mich manchmal beschäftigt: wie viel Energie in Details fließt, nur um am Ende doch wieder bei Entwurf 1, 2 oder 3 zu...
29/06/2026

Was mich manchmal beschäftigt: wie viel Energie in Details fließt, nur um am Ende doch wieder bei Entwurf 1, 2 oder 3 zu landen.

Nicht, weil nichts ausprobiert wurde. Sondern weil da am Anfang bereits ein Gedanke drinsteckte. Später musste ich daran noch länger denken.

Denn dieses Prinzip begegnet einem nicht nur im Design. In vielen Unternehmen gilt immer noch: mehr machen = mehr Wirkung.

Größeres Logo. Mehr Farben. Mehr Posts. Mehr Meetings. Noch eine Schleife. Als würde Sichtbarkeit automatisch entstehen, wenn man nur genug Aufwand hineinsteckt.

Dabei passiert oft das Gegenteil. Menschen reagieren selten auf das Lauteste oder Perfekteste. Sondern auf Dinge, die klar wirken. Verständlich sind. Und bei denen man merkt: Da hat jemand sich etwas gedacht.

Auf eine Website, die nicht wichtig klingen will, sondern verständlich.
Auf einen Messestand, an dem nicht nur das Branding steht, sondern Menschen.
Auf einen Satz aus einem Gespräch, den man weitererzählt.

Und vielleicht beginnt genau dort Marke. Nicht im Logo. Nicht bei der Anmeldung beim DPMA. Sondern in dem, was hängen bleibt.

Das Verrückte ist: Die meisten Unternehmen hätten vieles davon längst. Gute Produkte. Gute Leute. Gute Geschichten. Aber manchmal wird so lange daran optimiert, bis genau das verschwindet.

Vielleicht braucht Sichtbarkeit deshalb nicht immer mehr. Sondern manchmal einfach weniger. Weniger Fassade. Weniger Perfektion.

Und etwas mehr Mut, etwas stehen zu lassen.

(CaRu)

🎠 Manchmal braucht es nur zwei Seile und ein Brett, um den Blick auf die Welt zu verändern.Es ist so simpel und doch lie...
22/06/2026

🎠 Manchmal braucht es nur zwei Seile und ein Brett, um den Blick auf die Welt zu verändern.

Es ist so simpel und doch liegt genau darin die Kraft:
Sitzen. Schaukeln. Hin und her.

Der Horizont verschiebt sich, die Perspektive wandert.
Mal nach vorne, mal zurück.

Hand aufs Herz: So fühlt es sich doch auch oft genug an, wenn man sich mit der eigenen Sichtbarkeit beschäftigt.
Von außen scheint alles klar.
Doch sobald Bewegung ins Spiel kommt, tauchen Fragen auf:

Was sehen andere wirklich von mir?
Welche Facetten bleiben verborgen?
Und wo und wie will ich selbst überhaupt sichtbar sein und vielleicht noch werden?
Muss ich das überhaupt?

Genau da setzen wir als Agentur an. Wir halten das Seil, sorgen dafür, dass die Schaukel trägt und begleiten dabei, den eigenen Platz, das eigene Terrain zu entdecken – mitunter ganz neu.

Denn am Ende geht es beim „Gesehen werden“ nicht darum, höher zu schaukeln als alle anderen.

Am Ende reicht es, wenn du im richtigen Moment die Position(ierung) findest, die sich für dich stimmig anfühlt. Wenn du weißt, wofür du stehst.

(SoRa)

Unternehmen feilen an Botschaften, bis sie perfekt klingen, Politiker reden so lange um Dinge herum, bis keiner mehr gen...
18/06/2026

Unternehmen feilen an Botschaften, bis sie perfekt klingen, Politiker reden so lange um Dinge herum, bis keiner mehr genau weiß, was eigentlich gemeint war, und auf Social Media wirkt manches, als hätte vorher noch jemand schnell den Hochglanzfilter drübergelegt.

Das Problem ist nur, dass Menschen das merken. Vielleicht nicht sofort. Aber irgendwann schon.

Vertrauen entsteht nämlich selten dort, wo alles perfekt klingt. Es entsteht eher dort, wo jemand einfach sagt, was Sache ist – ohne großes Theater.

Gerade im Content für Social Media wäre das manchmal schon ein Fortschritt.

Weniger Inszenierung. Mehr ehrliche Gedanken.

Nicht jeder Beitrag muss größer klingen, als er ist. Manchmal reicht es völlig, wenn er einfach stimmt. Vielleicht ist das gerade die eigentliche Währung unserer Zeit.

Nicht Reichweite. Nicht Lautstärke. Sondern Glaubwürdigkeit.

(CaRu)

📎Mehr auf www.diekuhvomeis.de

„Wir machen jetzt doch Instagram – was meinst du?!”Mit diesen Worten schlug einer meiner langjährigen Lieblingskunden vo...
14/06/2026

„Wir machen jetzt doch Instagram – was meinst du?!”

Mit diesen Worten schlug einer meiner langjährigen Lieblingskunden vor ein paar Tagen bei mir auf.

Zugegeben, ich war überrascht.

Bisher reichte ihm Facebook völlig, und eigentlich war er nie ein Freund davon, noch einen zusätzlichen Kanal zu bespielen. Von Instagram wollte er bis jetzt nichts wissen.

Also habe ich nachgefragt: „Warum jetzt doch Instagram?“

Er: „Na, weil doch alle da sind. Bei Facebook ist ja keiner mehr.“
Ich: „Hat dein Freund gesagt˙”
Er (grinst): „Jawohl.”
Ich: „Schauen wir uns doch mal dein Facebookprofil an. Hier haben wir über die letzten Jahre eine kleine, aber feine Community aufgebaut. Die Beiträge erreichen deine Follower, da bleibt kein Post unbeachtet oder unkommentiert – die sind also noch da und es kommen stetig neue dazu. Nicht wenige davon kennst du sogar persönlich, weil es deine Kunden sind. Und genau das zählt doch, oder?
Er: „Mhm.”
Ich:„ Als regional tätiges Unternehmen mit einem so speziellen Angebot wie dem deinen, geht es nicht darum, täglich etwas zu verkaufen. Es geht um Vertrauen, um Kontinuität, um Imagepflege und Standortmarketing. Damit du im Kopf bist, wenn der Moment kommt, in dem der Bedarf da ist.”
Er: „Das stimmt schon.”
Ich: „Bei Instagram würde ich also empfehlen genau so vorzugehen. – Es sei denn, du möchtest Influencer werden und auf große Werbedeals hoffen, dann müssten wir natürlich ganz anders denken.”

Wir mussten beide lachen.

Mit diesem Kunden machen wir das seit Jahren so: Wir lachen viel, jawohl. Aber wir setzen uns auch regelmäßig zusammen, sammeln Ideen, entwickeln Themen, und bleiben gleichzeitig flexibel genug, um auf Neues reagieren zu können.

Auf diese Weise haben wir bereits vieles gemeinsam definiert und umgesetzt: vom Logo über die Geschäftsausstattung und Außenwerbung, über Strategien, Webauftritt, Kampagnen, Texte, Anzeigen, Pressearbeit, Content. Alles greift ineinander und zahlt darauf ein, dass er präsent ist und bleibt.

Denn:👇

Sichtbarkeit entsteht nicht durch Aktionismus. Sie entsteht durch Inhalte, die berühren, durch Kontinuität, durch Auftritte, die ineinandergreifen. Es gibt immer einen roten Faden.

(SoRa)

„Guckst du die WM überhaupt?“Die Frage habe ich in den letzten Tagen ziemlich oft gehört.Und ehrlich gesagt habe ich mic...
11/06/2026

„Guckst du die WM überhaupt?“
Die Frage habe ich in den letzten Tagen ziemlich oft gehört.

Und ehrlich gesagt habe ich mich dabei selbst ertappt, wie ich mit den Schultern gezuckt habe. Ich wusste es nämlich lange nicht.

In den vergangenen Wochen habe ich einige Fußball-Dokus gesehen. Vor allem „Mission Sommermärchen“. Die Geschichte der Wochen vor der WM 2006 – als Jürgen Klinsmann mit seinen Ideen vielen als naiver Träumer galt, Oliver Kahn seinen Stammplatz verlor, Entscheidungen zerpflückt wurden und kaum jemand daran glaubte, dass daraus etwas Großes entstehen könnte.

Und dann drehte sich plötzlich etwas.

Nicht nur wegen der Ergebnisse., sondern wegen der Geschichten, die erzählt wurden.
Aus Skepsis wurde Euphorie. Aus Zweiflern wurden Unterstützer. Eine junge Mannschaft elektrisierte ein ganzes Land.

Danach habe ich „Elf Helden – Ein Albtraum“ gesehen. Die Geschichte einer Mannschaft voller großer Namen, die zwischen Erwartungen, Schlagzeilen und Egos auseinanderfiel: Trainer als Projektionsfläche. Spieler als Helden oder Sündenböcke.

Mich hat das mehr beschäftigt, als ich gedacht hätte.

Vielleicht auch, weil ich beruflich ständig erlebe, wie sehr Sichtbarkeit davon abhängt, welche Geschichte erzählt wird. Ob jemand als Hoffnungsträger gilt oder als gescheitertes Experiment. Manchmal reicht dafür eine Schlagzeile oder eine andere Perspektive.

Nun die WM in den USA. Ein Land, das aus Sport ein riesiges Spektakel machen kann und gleichzeitig politisch gespalten wirkt.
Die Bilder aus dem Nahen Osten.
Die Nachrichten zwischen Spielplänen und Vorberichten.
Und die Geschichte eines somalischen Schiedsrichters, der als erster Somalier bei einer WM pfeifen sollte und nicht einreisen durfte.

Da fragt man sich schon, wie unbeschwert Vorfreude auf ein Fußballturnier überhaupt noch sein darf. Oder ob man den ganzen Zirkus nicht einfach boykottieren müsste.

Ich glaube, die ehrliche Antwort ist: beides.

Da ist der Erwachsene in mir, der politische Entwicklungen sieht und die Kommerzialisierung kritisch findet.

Und dann ist da dieser kleine Junge.
Der Wochen vor dem Turnier den Spielplan studiert hat, als würde am Ende eine Klassenarbeit darüber geschrieben. Der Panini-Bilder sammelte und überzeugt war, dass wir Weltmeister werden. Der beim Eröffnungsspiel dieses Kribbeln im Bauch hatte – weil plötzlich alles möglich schien. Den werde ich offenbar nicht mehr los.

Das Leben liefert selten glasklare Antworten. Man kann kritisch sein und sich trotzdem freuen.

Ich werde die Spiele schauen.
Ich werde mich über Fehlpässe aufregen,
den VAR verfluchen und auf unsere Mannschaft hoffen.

Nicht, weil ich alles gut finde. Sondern weil dieser kleine Junge in mir Fußball immer noch mit etwas verbindet, das größer ist als Sponsoren, Schlagzeilen und Debatten.
Die Welt ist komplizierter geworden. Die Vorfreude ebenso.

Aber vielleicht besteht Erwachsensein nicht darin, jede Begeisterung zu verlieren, sondern darin, ihre Widersprüche auszuhalten.

(CaRu)

🌺 Es ist Landesgartenschau in Neuss – und wenn so eine Gartenschau schon einmal quasi vor der eigenen Haustür stattfinde...
06/06/2026

🌺 Es ist Landesgartenschau in Neuss – und wenn so eine Gartenschau schon einmal quasi vor der eigenen Haustür stattfindet, liegt es nahe, dass man sich auch selbst einmal ein Bild macht.😅

Also bin ich heute mit meiner besseren Hälfte 🫶 losgezogen, um zu schauen, Eindrücke zu sammeln und zu entdecken, was wir bisher auch nur aus der Berichterstattung kannten.

Und das ist wesentlich mehr als „Blumen gucken“.

In Neuss ist ein großes grünes Gelände auf der ehemaligen Galopprennbahn entstanden, zum Draußensein, Entdecken und Durchatmen – mit vielen tollen Spiel- und Freizeitbereichen, Themengärten, Rosen- und Staudengarten, grünem Klassenzimmer, landwirtschaftlichen Bereichen und vielen Gedanken und Impulsen rund um Biodiversität und Nachhaltigkeit.

Im Bereich „Grabgestaltung & Denkmal“ haben wir dann auch Torsten Stückert (Friedhofsgärtnerei Torsten Stückert ) getroffen, der an diesem Wochenende als Experte vor Ort war und sich auch um seine Mustergräber gekümmert hat.

Es ist echt immer wieder spannend, Menschen dort zu erleben, wo ihre Arbeit sichtbar wird, wo sie in ihrem Element sind. Weil man eben nicht nur Informationen mitnimmt, sondern ein Gefühl. Für den Ort, für die Menschen, für die Arbeit dahinter.

Und manchmal auch für das, was man später in Worte, Bilder oder Ideen übersetzen möchte. 😉

(SoRa)

Adresse

An Der Eickesmühle 47
Mönchengladbach
41238

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Dienstag 09:00 - 18:00
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