12/10/2026
Vielleicht haben Sie schon einmal gehört, dass die Seitenzahl einer Broschüre durch vier teilbar sein muss.
Aber warum eigentlich? 🤔
Stellen Sie sich ein ganz normales DIN-A4-Blatt vor. Wenn Sie es einmal in der Mitte falten, haben Sie plötzlich vier Seiten: vorne, hinten und zwei auf der Innenseite.
Genau nach diesem Prinzip funktionieren viele Broschüren.
Mehrere gefaltete Blätter werden ineinandergesteckt und in der Mitte mit Metallklammern zusammengeheftet. Das nennt man in der Druckerei **Rückstichheftung**.
Und weil jedes gefaltete Blatt vier Seiten ergibt, wächst die Broschüre immer in Viererschritten:
**4, 8, 12, 16, 20, 24 …**
Wichtig dabei: Auch die Titelseite, die Rückseite und mögliche Leerseiten zählen zur Gesamtseitenzahl.
Was aber, wenn Sie Texte und Bilder für 13 Seiten vorbereitet haben?
Dann benötigt Ihre Broschüre bei dieser Heftungsart insgesamt 16 Seiten. Die drei übrigen Seiten können Sie für zusätzliche Bilder, Informationen oder bewusst als leere Seiten nutzen.
Übrigens: Diese Regel gilt nicht für jede Broschüre. Es gibt auch andere Bindungsarten, beispielsweise die Klebebindung, wie man sie von vielen Taschenbüchern kennt. Dabei werden die einzelnen Blätter mit Leim zu einem Buchblock verbunden. Je nach Herstellungsverfahren sind hier auch andere Seitenzahlen möglich.
Gut zu wissen, bevor Sie Ihre nächste Broschüre gestalten. 😉