08/08/2023
🌿 Verantwortungsbewusstes Handeln mit wirtschaftlicher Leistung verknüpfen – das bedeutet für Unternehmen, zumindest in der Kurzversion 👫🌍💰 Wie gelingt es diesen Unternehmen nun, Nachhaltigkeit in ihre Prozesse zu integrieren? Dafür können sie sich an den sogenannten ESG-Kriterien orientieren. Mithilfe dieser Kriterien soll sichergestellt werden, dass Bemühungen in Sachen Nachhaltigkeit messbar und vor allem vergleichbar sind. Beispiel sind geringe Emissionen oder Gesundheitsschutz bei der Arbeit.
Wenn sich Unternehmen darum bemühen, die Kriterien zu erfüllen, dann kann das außerdem dabei helfen, ESG-Risiken, auch „Nachhaltigkeitsrisiken“ genannt, zu minimieren. Dabei werden grob zwei Arten Unterschieden:
👉 Umweltrisiken, die von außen auf ein Unternehmen wirken
👉 Umweltrisiken, die durch das Wirken eines Unternehmens entstehen
In den letzten Jahren haben unter anderem Extremwetterereignisse dazu geführt, dass dieser Aspekt zunehmend in den Fokus rückte. Zuletzt hatte die BaFin die Mindestanforderungen an das Risikomanagement von Banken (MaRisk) aktualisiert und verpflichtet Finanzinstitute nun dazu, ihre Nachhaltigkeitsrisiken zu messen und sie bei der Kreditvergabe zu berücksichtigen. Das wird zweifellos dazu beitragen, dass ESG-Faktoren in Zukunft noch stärker in die Geschäftsstrategien und Risikomanagementprozesse von Banken und Finanzdienstleistern einfließen.
Spannend dabei ist besonders die Tatsache, dass die ESG-Kriterien noch nicht klar definiert sind. Das gibt Unternehmen zum einen eine gewisse Freiheit, zum anderen stellt es sie vor große Herausforderungen. Nichtsdestotrotz kann sich ESG zu einem entscheidenden Faktor entwickeln, wenn es darum geht, Unternehmen und Investitionen nachhaltig zu verändern – im wahrsten Sinne des Wortes. Es geht um langfristiges, nachhaltiges Wirtschaften. Darum, ESG-Prinzipien in die DNA eines Unternehmens und in seine Prozesse zu integrieren.