24/02/2026
Kostengruppe 700 strategisch: 🏗 vs. 🏛
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Die Kostengruppe 700 – die Baunebenkosten nach DIN 276 – umfasst Planungsleistungen, Fachingenieurhonorare, Projektsteuerung, Gutachten und Genehmigungen.
- Formal ist sie eine Nebenkostengruppe.
- Wirtschaftlich ist sie der Kern der intellektuellen Wertschöpfung im Bauprojekt.
Ob sie lediglich eine Honorarbasis bleibt oder zu einer echten Steuerungsgröße wird, hängt von der Projektrolle ab.
macht diesen Unterschied sichtbar und steuerbar.
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🏗 Der : KG 700 als wirtschaftlicher Hebel
In den Leistungsphasen 1–5 koordiniert der Generalplaner , , , Sonderfachleute und . Damit liegt ein erheblicher Teil der wirtschaftlichen Verantwortung direkt in der KG 700.
📊 Praxisbeispiel – Generalplaner
Projektvolumen: 20 Mio. € Baukosten
Typischer Anteil KG 700: 15 %
→ 3 Mio. € Baunebenkosten
Eine Abweichung von nur 8 % bedeutet:
3.000.000 € × 8 % = 240.000 € Mehrkosten
⚠ Ohne strukturierte Steuerung gefährdet das unmittelbar den Hashtag .
Mit Hashtag werden diese Leistungen:
• im Leistungsbild strukturiert definiert
• -basiert kalkuliert
• in Aktivitäten überführt
• budgetiert und zeitlich erfasst
• im Controlling ausgewertet
📈 Abweichungen werden früh sichtbar. Wirtschaftlichkeit wird aktiv geführt.
Für den Generalplaner ist die KG 700 kein Nebenblock –
sie ist Teil des Geschäftsmodells.
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🏛 Das : KG 700 als Honorarbasis
Beim klassischen Architekturbüro mit reinem Objektplanungsauftrag ist die Situation anders.
Gleiches Projekt: 20 Mio. € Baukosten
Honorar Objektplanung: 1,2 Mio. €
8 % Mehraufwand bedeuten:
1.200.000 € × 8 % = 96.000 € Mehrleistung
Wirtschaftlich relevant –
aber deutlich geringeres Steuerungsvolumen als beim Generalplaner.
Für das Architekturbüro ist die KG 700 primär:
• Grundlage der Honorarermittlung
• Basis für Phasenfortschreibung
• Instrument zur Nachtragsklarheit
schafft auch hier Transparenz – der strategische Hebel ist jedoch naturgemäß kleiner.
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🔎 Der entscheidende Unterschied: Aktivitäten
In wird eine Leistung in konkrete Aktivitäten überführt:
- Behördenabstimmungen
- Koordinationssitzungen
- Prüfprozesse
- Bauüberwachung
- Änderungsbearbeitung
Daraus entsteht eine durchgängige Steuerung:
Leistungsdefinition → Budget → Ressourceneinsatz → Ist-Kosten → Controlling
📊 Für den Generalplaner: Transparenz über 3 Mio. €
📊 Für das Architekturbüro: Transparenz über das eigene Honorar
🎯 Strategische Einordnung
Für das ist die KG 700 eine kalkulatorische Grundlage.
Für den ist sie ein unternehmerischer Steuerungshebel.
Gerade in den Leistungsphasen 1–5 entscheidet Transparenz über Baunebenkosten über:
📈 Marge
⚖ Risiko
🏢 Stabilität
Und genau hier liegt der Unterschied zwischen Verwaltung und Führung.
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Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Qalgo (Bild).
Die Kostengruppe 700 – die Baunebenkosten nach DIN 276 – umfasst Planungsleistungen, Fachingenieurhonorare, Projektsteuerung, Gutachten und Genehmigungen. Formal ist sie eine Nebenkostengruppe. Wirtschaftlich betrachtet ist sie jedoch der Kern der intellektuellen Wertschöpfung im Bauprojekt. Ob...