21/05/2026
Wir haben mit Oliver Vaupel von ovau design studio über , einen Trümmerhaufen, der aufgeräumt werden muss und was pretix dabei gut macht geredet.
Das ganze Interview könnt Ihr auf unserem Blog lesen: https://pretix.eu/about/de/blog/20260521-barrierefreiheit-hilft-uns-allen-Interview-mit-Oliver-Vaupel/
Videobeschreibung: Im Video sind abwechselnd Eva aus unserem Marketing-Team und Oliver zu sehen. Im Hintergrund ist eine violette Fläche mit feinen Linien.
Zuerst kommt Eva: "Die Frage ist ja eher, wie vielen Leuten passiert das nie im Leben dass sie auf so eine Barrierefreiheit tatsächlich angewiesen wären."
Es kommt eine Zwischensequenz mit dem Text "Warum jetzt Barrierefreiheit?" Darunter ist ein Symbol für Barrierefreiheit zu sehen und ganz unten das pretix-Logo.
Als nächstes kommt Oliver, der sagt: "Wir haben das jahrelang wirklich ignoriert, die ganze Zeit. Weil wir immer nur darauf geachtet haben,
dass es eben visuell funktioniert, gerade auch bei Webshops - immer nur visuell - und wir haben die ganzen anderen Nutzungsszenarien nie durchgespielt. Deswegen stehen wir jetzt eigentlich was das angeht ein bisschen vor einem Trümmerhaufen. Wir müssen jetzt alles irgendwie wieder aufräumen und müssen gucken, dass es auch für Menschen, die anders navigieren möglich gemacht wird. Deswegen finde ich solche Gesetzesinitiativen eigentlich gut."
Es folgt wieder eine Zwischensequenz wie zuvor, mit anderem Text: "Wer braucht Barrierefreiheit?"
Das Wort danach hat wieder Oliver: "So wenige sind’s auch gar nicht, wenn man so richtig überlegt. Es sind 87 Millionen alleine in der EU, die jetzt einen Schwerbehindertenausweis haben. Und das ist ja nur die Spitze des Eisbergs, wir haben das ja schon festgestellt. Es trifft eigentlich in verschiedensten Situationen sehr sehr viele von uns. Wir nehmen das nur nicht so wahr oder nehmen’s nicht als Barriere wahr, sondern denken: „Ach Mist, die Sonne scheint aufs Display“ oder: „Wieso kann ich heut so schlecht gucken“, „Meine Augen werden auch nicht besser“. Das tun wir dann so ab, aber im Prinzip stoßen wir damit dann auf Barrieren.
Danach kommt nochmal eine Zwischensequenz: "Wirtschaft und Barrierefreiheit?"
Eva sagt: "Dass man am Schluss natürlich von einer wirtschaftlichen Kaufkraft und einer relevanten Zielgruppenerweiterung im wirtschaftlichen Sinne reden kann ohne von der gesellschaftlichen Relevanz und von der Überzeugung für eine diverse Gesellschaft abweichen zu müssen, das geht in dem Fall meiner Meinung nach Hand in Hand. Und die Entscheidung das nicht zu machen
ist dann schon keine wirtschaftliche mehr."
Als letzte Sequenz kommt der Text: "Lest das Interview auf unserem Blog" mit einem Blogartikel-Symbol.