04/08/2026
Letzte Woche bei einem Neukunden: Die Buchhaltung bekommt brandneue High-End-Rechner. Am Empfang tippen sich die Kollegen derweil an acht Jahre alten Kisten die Finger wund, weil jeder Klick gefühlt eine Minute dauert.
Das erleben wir extrem oft. Man meint es gut und kauft beim Computer das teuerste Modell.
Dabei laufen im normalen Büroalltag meistens nur Outlook, Word und vielleicht noch ein ERP-System. Für diese Aufgaben braucht es keinen teuren Hochleistungs-Prozessor.
Hier versickert oft unnötig Geld. Für klassische Büroarbeitsplätze reicht die gute Mittelklasse völlig aus.
Das gesparte Budget ist in mehr Arbeitsspeicher viel besser investiert. Dann laufen nämlich auch die richtig großen Excel-Tabellen flüssig und die Kollegen können ohne Ladezeiten arbeiten.
Genau bei diesen Rechnern gibt es aktuell ohnehin Handlungsbedarf für fast jedes Unternehmen.
Im Oktober 2025 schickt Microsoft Windows 10 endgültig in Rente. Ab dann gibt es keine Sicherheitsupdates mehr.
Das bedeutet: Jeder Rechner in eurem Betrieb braucht rechtzeitig Windows 11. Und das neue System ist wählerisch.
Es stellt strenge Anforderungen an den Prozessor. Wenn eure Rechner älter als etwa fünf bis sechs Jahre sind, lassen sie sich in vielen Fällen gar nicht mehr updaten.
Solche Geräte dürfen dann aus Sicherheits- und Haftungsgründen eigentlich nicht mehr im Firmennetzwerk hängen.
Es lohnt sich also, jetzt schon mal in Ruhe auf den Bestand zu schauen. So wisst ihr frühzeitig, welche Rechner bleiben dürfen und wo ihr im kommenden Jahr Ersatz einplanen müsst.
Wie geht ihr das Thema bei euch im Betrieb an – tauscht ihr alte Geräte nach und nach aus oder macht ihr einen großen Schnitt? ☕