23/07/2026
Über 500 Websites, 40 Märkte, drei Compliance-Welten – und eine Architektur, die alles trägt.
In Konzernen mit gewachsener IT-Landschaft entsteht fast immer dasselbe Muster: Lokale Initiativen, zentrale Plattformen und Speziallösungen für jeden Geschäftsbereich existieren nebeneinander. Jede für sich ist sinnvoll entstanden. In der Summe entsteht jedoch ein System, das bei jedem neuen Projekt mehr Abstimmung erfordert als das letzte.
Das übergeordnete Ziel lautet daher: Governance. Doch wie wird aus einem solchen Zustand eine tragfähige Architektur? Die folgende Case Study zeigt es - der Link befindet sich in unserer Bio!
In der Pharmaindustrie kommt zur üblichen Komplexität eine vierte Ebene hinzu: die Regulierung in Echtzeit. Jede Aussage muss belegt, jede Veröffentlichung dokumentiert und jede Zielgruppe mit eigenem Zugang und eigenem Vokabular bedient werden.
Genau in diesem Spannungsfeld zwischen globaler Marke und lokaler Verantwortung ist die gemeinsame Architektur entstanden: ein Design-System mit Gestaltungsspielraum für jeden Markt, eine Codebasis, aus der Sicherheits-Patches an alle Länder gleichzeitig ausgerollt werden können, sowie ein Redaktionssystem, in dem die pharmaspezifischen Freigabeprozesse direkt abgebildet sind.
Die entstandene Architektur zeigt: Es sind nicht mehr 500 einzelne Websites, sondern ein zusammenhängendes digitales Ökosystem – und ein gemeinsames Verständnis darüber, wie es in Zukunft weiterentwickelt werden soll.