11/06/2026
Die aktuelle BDZV-/Highberg-Trendumfrage 2026 bringt eine Entwicklung auf den Punkt, die viele Medienhäuser bereits heute spüren.
➡️ Digitale Abonnements entwickeln sich zunehmend zum führenden Abo-Modell. E-Paper und Plus-Angebote werden vom Ergänzungsprodukt zum zentralen Wachstumstreiber im Lesermarkt.
➡️ Das E-Paper bleibt dabei ein wichtiger Transformationsanker. Es verbindet die vertraute Produktlogik aus Print mit den Vorteilen digitaler Nutzung und Vermarktung.
➡️ Print bleibt relevant – aber mit einer neuen Rolle. Die Zukunft ist nicht „post-print“, sondern zunehmend „digital-first mit Print-Rest“. Entscheidend wird sein, Print wirtschaftlich sinnvoll weiterzuführen und gleichzeitig digitale Kundenbeziehungen konsequent auszubauen.
➡️ KI, Daten, Automatisierung und moderne Plattformen werden dabei immer wichtiger. Wer digitale Abos nachhaltig entwickeln will, braucht ein tiefes Verständnis seiner Zielgruppen, effiziente Prozesse und die Fähigkeit, Nutzer individuell anzusprechen.
Für Verlage heißt das: Die Zukunft entsteht nicht durch den Austausch eines Kanals, sondern durch den Aufbau echter digitaler Kundenbeziehungen.
Eine spannende Entwicklung – und eine starke Bestätigung dafür, wie wichtig Investitionen in Digitalprodukte, CRM und datenbasierte Wachstumsstrategien für die Medienbranche sind.