07/06/2026
Viele reden bei Microsoft 365 nur über Funktionen, Preise und Lizenzen.
Aber die eigentliche Frage ist viel größer:
Wer kontrolliert die Infrastruktur, in der deine Unternehmensdaten liegen?
Und noch wichtiger:
Unter welchem Recht steht der Anbieter, dem du deine E-Mails, Dokumente, Kundendaten, Verträge und internen Informationen anvertraust?
Frankreich hat darauf jetzt eine klare Antwort gegeben.
Der Staat reduziert aktiv seine Abhängigkeit von nicht-europäischen IT-Anbietern. Ministerien müssen konkrete Pläne vorlegen. Es geht nicht mehr nur um „welches Tool ist bequemer“, sondern um digitale Souveränität.
Und genau jetzt startet mit Euro-Office eine europäische Alternative zu Microsoft 365.
Das bedeutet nicht, dass jedes Unternehmen morgen Microsoft abschalten soll.
Aber es bedeutet:
Jedes Unternehmen sollte endlich wissen, wo seine Daten liegen, wer technisch Zugriff haben könnte, welches Recht greift und welche Alternativen es überhaupt gibt.
Denn wenn ein ganzer Staat eine Exit-Strategie aus US-Abhängigkeiten plant, sollte ein Mittelständler zumindest einmal prüfen, ob er komplett von einem einzigen Anbieter abhängig ist.
Die meisten Unternehmen haben dafür keinen Plan.
Kein Datenkonzept.
Keine Exit-Strategie.
Keine echte Bewertung der Anbieterabhängigkeit.
Keine Prüfung von europäischen Alternativen.
Und genau das wird in den nächsten Jahren ein echtes Geschäftsrisiko.
Nicht, weil Microsoft morgen verschwindet.
Sondern weil Kontrolle, Datenschutz, Vertragsrecht und digitale Souveränität plötzlich wieder Chefsache werden.
Meine Empfehlung:
Nicht blind wechseln.
Aber auch nicht blind abhängig bleiben.
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für einen ehrlichen Cloud- und Microsoft-365-Check.
Wer kontrolliert deine Daten wirklich?