20/05/2025
Ein Blick hinter die Wand 🔍
Bei meiner Renovierung bin ich auf ein spannendes Stück Elektro-Geschichte gestoßen. Oben im Bild seht ihr vermutlich die originale Dose aus der Bauzeit des Hauses – aus Metall, mit eingeführtem Stahlrohr.
Damals wurde noch der sogenannte PEN-Leiter verwendet, also eine Kombination aus Schutz- und Neutralleiter. Richtige Erdungen wie wir sie heute kennen, gab es noch nicht.
Da stellt sich die Frage: Müssten solche Metall-Dosen nicht eigentlich geerdet sein?
Etwas darunter sieht man eine grüne Schalterdose – wahrscheinlich bei der ersten Renovierung eingesetzt. Schon keine Leerrohre mehr vorhanden. Eigentlich ganz praktisch, besonders bei Lampenanschlüssen: So konnte man die Leitung tauschen, ohne gleich die Decke aufstemmen zu müssen.
Und ganz unten: meine aktuelle Arbeit.
Zwei frisch gesetzte Unterputzdosen, sauber auf 1,10 m Fertigfußbodenhöhe – ganz nach heutiger Norm.
Spannend zu sehen: Über die Jahrzehnte sind die Schalter scheinbar immer weiter „nach unten gerutscht“.
Früher viel höher gesetzt – war das einfach praktischer oder eher Zufall?
👉 Was meint ihr?
Habt ihr ähnliche Erfahrungen bei euren Renovierungen gemacht? Lasst gerne eure Meinung da!