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Oktober 2026 ist der Monat, in dem in vielen Microsoft-365-Umgebungen etwas aufhört zu arbeiten, ohne dass jemand eine M...
14/10/2026

Oktober 2026 ist der Monat, in dem in vielen Microsoft-365-Umgebungen etwas aufhört zu arbeiten, ohne dass jemand eine Meldung bekommt.

Microsoft beendet die Exchange Web Services in der Cloud. Zwischen Oktober 2026 und April 2027 laufen nur noch Anwendungen weiter, die bewusst über eine Freigabeliste mit App-IDs zugelassen sind.

Die Umstellung auf Microsoft Graph ist dabei selten ein reines Update. Häufig kommen neue Programmversionen, zusätzliche Berechtigungen und eine angepasste App-Registrierung in Entra ID zusammen.

Am kritischsten sind die unauffälligen Systeme: Backup und Archivierung laufen im Hintergrund und fehlen genau dann, wenn sie gebraucht werden.

Welche Anwendung greift bei euch auf Postfächer zu, ohne auf irgendeiner Liste zu stehen?

Im letzten Beitrag ging es darum, dass sich der aufwendige Teil vorher erledigen lässt. Bleibt die Frage, womit man anfä...
18/09/2026

Im letzten Beitrag ging es darum, dass sich der aufwendige Teil vorher erledigen lässt. Bleibt die Frage, womit man anfängt.

Meistens nicht mit Technik, sondern mit einer Begründung. IT-Sicherheit wird selten aus Überzeugung gekürzt. Sie wird gekürzt, weil sie im Normalbetrieb keine sichtbare Verbesserung bringt und andere Posten dringender wirken.

Wer nie eine Einschätzung hatte, kann auch nicht belegen, was fehlt. Ohne Beleg gibt es kein Budget, ohne Budget bleibt der Zustand, wie er ist.

Genau dort setzt der Cyber Security Workshop an, den wir Schulen und Bildungseinrichtungen in unserer Region aktuell anbieten. Ein Tag, verständliche Sprache, eine Prioritätenliste und ein Bericht, mit dem sich intern argumentieren lässt. Was danach passiert, entscheidet die Einrichtung selbst.

Woran scheitern Investitionen in IT-Sicherheit bei euch häufiger: am Budget oder daran, dass niemand den Bedarf belegen kann?

Im letzten Beitrag ging es darum, warum wir Schulen anschreiben: viel Digitalisierung, wenig Zuständigkeit für deren Abs...
15/09/2026

Im letzten Beitrag ging es darum, warum wir Schulen anschreiben: viel Digitalisierung, wenig Zuständigkeit für deren Absicherung. Diese Lücke bleibt lange unsichtbar.

Sichtbar wird sie an banalen Stellen. Ein geöffneter Anhang, ein alter Zugang, ein Netz ohne Trennung zwischen Verwaltung und Unterricht.

Auffällig wird das oft erst Tage später. Ab dann zählt nicht mehr, wie es passiert ist, sondern wie schnell klar wird, was betroffen ist. Dafür gibt die DSGVO 72 Stunden.

Die gute Nachricht: der aufwendige Teil lässt sich vorher erledigen. Eine Übersicht über die eigenen Daten, getrennte Sicherungen, ein aufgeräumter Zugriffsbestand.

Wüsstet ihr innerhalb von 72 Stunden, welche Daten betroffen sind und wer Zugriff hatte?

Wir schreiben gerade die Schulen und Bildungseinrichtungen in unserer Region an. Die naheliegende Frage dazu: warum ausg...
09/09/2026

Wir schreiben gerade die Schulen und Bildungseinrichtungen in unserer Region an. Die naheliegende Frage dazu: warum ausgerechnet Schulen?

Weil dort in wenigen Jahren sehr viel digitalisiert wurde. Zeugnisse, Gesundheitsdaten, Förderpläne, Personaldaten. Alles liegt inzwischen auf Servern, in Clouds und auf Endgeräten.

Was in Unternehmen selbstverständlich ist, fehlt an Schulen fast immer: jemand, der hauptamtlich dafür zuständig ist, dass diese Daten geschützt bleiben. Meist übernimmt eine Lehrkraft die Aufgabe zusätzlich zum Unterricht.

Das ist keine Kritik an den Schulen. Es ist eine strukturelle Lücke, und sie fällt erst auf, wenn etwas passiert.

Wer wäre in eurer Organisation zuständig, wenn morgen jemand fragt, wo überall personenbezogene Daten liegen?

Die auffälligste Phishing-Mail ist heute die, die überhaupt nicht auffällt.Früher hat der schlechte Text die Fälschung v...
02/09/2026

Die auffälligste Phishing-Mail ist heute die, die überhaupt nicht auffällt.

Früher hat der schlechte Text die Fälschung verraten. Dieses Erkennungsmerkmal ist weg, weil KI fehlerfreie Texte in perfektem Deutsch schreibt, und zwar in Sekunden und in beliebiger Stückzahl.

Dazu kommt der Ton. Eine KI kann eine Nachricht so formulieren, dass sie klingt wie vom Kollegen oder von der Geschäftsführung, inklusive passendem Anlass. Massenmails sehen dadurch aus wie persönliche Nachrichten.

Was bleibt, ist der Inhalt der Bitte. Eine Rechnung, die niemand erwartet hat, ein kurzfristiger Zahlungswunsch von oben, ein Login, das plötzlich erneut bestätigt werden soll: hier ist ein kurzer Rückruf mehr wert als jede Filterregel.

Genauso wichtig ist der Umgang mit Fehlern. Wo ein versehentlicher Klick Ärger bedeutet, wird er verschwiegen, und aus zehn Minuten Reaktionszeit werden zwei Tage.

Wie schnell landet bei euch ein verdächtiger Anhang tatsächlich bei jemandem, der ihn prüfen kann?

Zwölf Stunden ohne E-Mail, und niemand konnte etwas dagegen tun.Am Abend des 31. August 2026 fiel Microsoft 365 weltweit...
01/09/2026

Zwölf Stunden ohne E-Mail, und niemand konnte etwas dagegen tun.

Am Abend des 31. August 2026 fiel Microsoft 365 weltweit aus. Exchange Online, Outlook, Teams, SharePoint und Defender XDR waren betroffen, erst am nächsten Morgen um 06:07 Uhr lief der Mailverkehr wieder.

Die Ursache lag vollständig bei Microsoft: ein Fehler in einer zentralen Anmeldekomponente. Kein Patch, keine Einstellung und kein Neustart auf Kundenseite hätte geholfen.

Genau das macht den Fall interessant. Die Frage ist nicht, ob Cloud oder eigener Server. Die Frage ist, wie lange euer Geschäft ohne die zentrale Kommunikationsplattform weiterläuft.

Für ein Handelsunternehmen mit Bestelleingang per Mail sind zwölf Stunden etwas anderes als für einen Betrieb, der überwiegend telefoniert. Diese Einschätzung kann euch niemand abnehmen, und sie gehört schriftlich festgehalten.

Wie lange käme euer Tagesgeschäft ohne Mail und Teams aus, bevor es wirklich wehtut?

KI im IT-Alltag ist keine Vision mehr. Sie ist Betriebsrealität.Vom Debugging über die Code-Dokumentation bis zur Erkenn...
19/08/2026

KI im IT-Alltag ist keine Vision mehr. Sie ist Betriebsrealität.

Vom Debugging über die Code-Dokumentation bis zur Erkennung von Anomalien im Netzwerk: KI übernimmt Aufgaben, die früher viel Zeit gekostet haben.

Der eigentliche Unterschied entsteht dabei nicht durch das einzelne Tool, sondern durch den gezielten Einsatz in durchdachten Prozessen.

Für Unternehmen heißt das konkret: weniger Routine, kürzere Reaktionszeiten und mehr Fokus auf strategische Themen.

Wo setzt ihr KI im Arbeitsalltag heute schon sinnvoll ein, und wo haltet ihr euch bewusst noch zurück?

Die meisten Unternehmen haben ein Backup. Trotzdem stehen viele im Ernstfall still.Der Grund: Ein Backup sichert Daten, ...
12/08/2026

Die meisten Unternehmen haben ein Backup. Trotzdem stehen viele im Ernstfall still.

Der Grund: Ein Backup sichert Daten, sorgt aber nicht automatisch dafür, dass Systeme, Anwendungen und Prozesse schnell wieder laufen. Genau dafür braucht es eine Disaster-Recovery-Strategie.

Wer vorher festlegt, wie viele Daten verloren gehen dürfen und wie lange die Wiederherstellung dauern darf, macht Ausfallzeiten planbar, statt sie dem Zufall zu überlassen.

Das ist keine reine IT-Frage. Es ist eine Frage der Handlungsfähigkeit des gesamten Unternehmens.

Wisst ihr, wie lange euer Betrieb einen kompletten IT-Ausfall überbrücken könnte, bevor es wirklich kritisch wird?

Ein Sicherheitsupdate, das Geräte lahmlegt? Beim Windows 11 Juni-Update (KB5094126) ist genau das bei einzelnen Rechnern...
05/08/2026

Ein Sicherheitsupdate, das Geräte lahmlegt? Beim Windows 11 Juni-Update (KB5094126) ist genau das bei einzelnen Rechnern passiert.

Seit dem Patchday am 9. Juni berichten IT-Teams von Geräten, die nach der Installation im Black Screen oder in der BitLocker-Wiederherstellung landen – vor allem HP- und Dell-Business-Modelle. Ursache: Microsoft tauscht gerade die Secure-Boot-Zertifikate von 2011 aus. Bei zu kleiner EFI-Partition oder veralteter Firmware kann das den Start blockieren.

Trotzdem gilt: Das Update schließt rund 200 Sicherheitslücken, fünf davon werden bereits aktiv ausgenutzt. Auslassen wäre das größere Risiko. Entscheidend ist ein kontrollierter Rollout mit Pilotgruppe und vorab gesicherten BitLocker-Schlüsseln.

Die vollständige Checkliste für IT-Admins gibt's in unserem IT-Blog.

Wie handhabt ihr kritische Windows-Updates: sofort ausrollen oder erst testen?

Ausgerechnet die Sicherheitssoftware wird zum Einfallstor.Die Zero-Day-Lücke RoguePlanet im Microsoft Defender zeigt, wi...
29/07/2026

Ausgerechnet die Sicherheitssoftware wird zum Einfallstor.

Die Zero-Day-Lücke RoguePlanet im Microsoft Defender zeigt, wie eng Schutz und Risiko beieinanderliegen. Ein Tool, das mit höchsten Rechten im System arbeitet, wiegt bei einem Fehler entsprechend schwer.

Für Unternehmen bedeutet das: Der monatliche Patchday reicht nicht. Komponenten wie die Defender-Engine laufen über eigene Update-Kanäle und tauchen im klassischen KB-Reporting nicht auf.

Wer den Sicherheitsstand seiner Systeme nur über installierte Windows-Updates bewertet, hat ein blindes Feld. Genau dort setzen Angreifer an.

Wie prüft ihr in eurem Unternehmen den Patch-Stand von Sicherheitskomponenten jenseits des klassischen Patchdays?

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Göppingen
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