18/05/2026
Warum Inspiration Mut zur Irritation braucht 🤔
Zurück vom Arthur Findlay College in England, wo sich eine Erkenntnis vorgedrängelt hat:
Inspiration entsteht nicht, wenn wir Informationen konsumieren, noch mehr hören oder gar noch mehr wissen wollen.
Sie entsteht erst dann, wenn wir einen Schritt zurück machen und neue Blickwinkel einnehmen.❗️Und wenn wir uns sicher sind, dass wir mal nicht sofort bewerten, erklären oder einordnen.
➡️ Aber vor allem, wenn wir bereit sind, uns auf Dinge einzulassen🌊, die zunächst fremd, ungewohnt oder vielleicht sogar ein wenig irritierend wirken.
Denn wie soll Inspiration entstehen, wenn wir uns im sicheren Wiederholen dessen bewegen, was wir ohnehin schon kennen.
Für Führung wird das aus meiner Sicht immer wichtiger. Denn je mehr KI analysiert, sortiert und beschleunigt, desto wertvoller wird unsere menschliche Fähigkeit, Zwischentöne wahrzunehmen: Stimmungen, Signale, Unsicherheiten, unausgesprochene Fragen.
Aus meiner Sicht eine der wichtigsten Zukunftsfähigkeiten:
Sich selbst besser zu spüren🧘♀️, um andere klarer wahrnehmen zu können.
England hat mir dafür wieder einen schönen Impuls gegeben.
Tatsächlich reicht manchmal eine Woche an einem besonderen Ort, um sich daran zu erinnern: Das Neue findet uns selten dort, wo wir alles kontrollieren.
👉 Es findet uns dort, wo wir bereit sind, uns emotional berühren zu lassen.
Vielen Dank 🙏 übrigens an Alexandra Cowling: Von ihr hatte ich den Tipp bekommen und sie hat einen tollen Job mit ihrem Team gemacht.👋