08/06/2026
🚀 Maximale Fahrdynamik bei minimalem Gewicht: Wie baut man ein Fahrwerk, das 45 % höheren Belastungen standhält und dabei trotzdem leichter wird? Genau dieser Herausforderung hat sich Anton Gerlach in seiner Masterarbeit für das E-Motion Rennteam Aalen e.V. gestellt und das Fahrwerk des ERT-13/25 auf ein neues Level gehoben.
🎯 Das Ziel: Entwicklung einer Doppelquerlenkerachse mit Push-Rod-Aufhängung, die durch konsequenten Leichtbau das Gesamtgewicht reduziert, das Rollzentrum stabilisiert und durch integrierte Sensorik wertvolle Fahrdaten liefert.
🛠️ Was die Arbeit besonders macht:
• Konsequenter Stoff- und Konstruktionsleichtbau: Einsatz von Kohlefaserrohren (CFK) für die Achslenker kombiniert mit Haltern aus hochfestem Aluminium (EN AW-7075).
• Innovative Fertigung: Topologieoptimierte Kipphebel aus Titan (TiAl6V4), die mittels SLM-Druck gefertigt wurden, um höchste Steifigkeit bei minimalem Materialeinsatz zu garantieren.
• Smarte Datenerfassung: Neuentwickelte Push-Rod-Verstelleinheit mit direkt integriertem Druckmesssensor (Futek LCM350) zur Validierung der dynamischen Radlasten direkt auf der Strecke.
📊 Die Ergebnisse sprechen für sich:
• 5,05 % Gewichtsreduktion der gesamten Baugruppe (von 6.498 g auf 6.170 g), trotz massiv gestiegener mechanischer Anforderungen.
• Sichere Aufnahme von bis zu 45,3 % höheren Querkräften (3398,6 N) durch das neue Aerodynamikkonzept.
• Deutlich stabilere Kinematik: Die Rollzentrumsbewegung an der Hinterachse wurde auf nur noch 3 mm reduziert.
• Verbessertes Handling durch eine optimierte Lenkgeometrie und einen Anti-Squat-Wert von 54 %.
Diese Arbeit beweist eindrucksvoll, dass durch modernste CAE-Methoden und innovative Leichtbaukonzepte das Limit im elektrifizierten Motorsport immer weiter verschoben werden kann. 🚀
⭕Eure ACONEXT