24/09/2021
WIR SETZEN AUF IT-SICHERHEIT - UND SIE?
IT-Sicherheit im Zeitalter zunehmender Digitalisierung -
Stellschrauben an den richtigen Stellen im Unternehmen setzen
Nicht nur aufgrund der zunehmenden Digitalisierung ist und war Cybersicherheit eines der wichtigsten Unternehmensthemen weltweit. Durch Covid19 und einen rasanten, umfassenden Umschwung in Richtung Homeoffice erreichte die Entwicklung im Bereich IT-Sicherheit eine neue Dimension und Dynamik. Die schlagartige Notwendigkeit, den Anforderungen ans Homeoffice im Alltag gerecht zu werden, stellte und stellt global Unternehmen vor immense Herausforderungen.
Global. Vernetzt. Ein neuer Alltag: Remote Working.
Es scheint, als würde uns das Thema Homeoffice künftig erhalten bleiben. Und damit auch die Themen IT-Sicherheit und Datenschutz. Viele Unternehmen überlegen aktuell, ihre physischen Büroräume langfristig zu verkleinern und gleichzeitig ihren Mitarbeitern zu ermöglichen, flexibel von zu Hause zu arbeiten.
Schon vor der Corona Pandemie machte das Arbeiten in häuslicher Umgebung den Arbeitgebern IT-technisch Bauchschmerzen. Denn gerade im Homeoffice muss sichergestellt sein, dass niemand außer den Arbeitnehmern Einblick in sensible Daten, wie zum Beispiel personenbezogene Daten, im Zusammenhang mit der Arbeitstätigkeit erhält. Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) macht keinen Unterschied zwischen Homeoffice und Arbeiten im Büro. Es muss datenschutztechnisch gewährleistet sein, dass weder Familienangehörige, Mitbewohner noch andere Personen Zugriff auf besonders schützenswerten Daten erhalten konnten.
Expertenwissen ist gefragt
Der Bedarf an Experten, die sich mit diesem komplexen Thema auskennen, steigt kontinuierlich an. Nicht immer sind interne Mitarbeiter in der Lage, diesen Bereich ausreichend abzudecken – weder in Bezug auf die Kapazität noch auf das entsprechende Know-how. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sind aufgrund fehlender Manpower mehr denn je gezwungen, das Thema IT-Sicherheit auszulagern und auf Fachexpertise außerhalb des eigenen Unternehmens zurückzugreifen. Datenpannen und nicht ausreichender Datenschutz können für Unternehmen zu einem nicht zu unterschätzenden Kostenfaktor werden. Die Bußgelder bei Missachtung sind häufig erheblich, abgesehen von dem drohenden Imageschaden, der zusätzlich verkraftet werden muss.
Von Hackern, Richtlinien und digitalen Prozessen
Die Veränderungen und Bedrohungen, die die Digitalisierung im IT-Bereich mit sich bringt, spiegeln sich auch in der aktuellen Gesetzgebung wider. Die Unmengen an gespeicherten Daten locken vermehrt Hacker an, die sich selbst technisch laufend weiterentwickeln, um gezielter Zugriff auf geschützte Daten zu erhalten. Die Regierung reagiert darauf mit stetigen Neuerungen und gesetzlichen Anpassungen, die die Unternehmen im Anschluss umsetzen müssen. Ein Beispiel dafür stellt die Änderung der neuen Cookie-Richtlinie dar. Seit einiger Zeit ist auf einer Website lediglich der Einsatz von Cookies gestattet, die für den technischen Betrieb notwendig sind. Alle übrigen muss der Nutzer der Website eindeutig genehmigen. Er muss aktiv seine Zustimmung geben und Eingabefelder selbst ausfüllen können.
Fazit: Unternehmen sehen sich in Zeiten zunehmender Vernetzung und Digitalisierung großen Herausforderungen gegenüber. Für sie heißt es, geeignete Sicherheitsstandards und -mechanismen einzuführen, an den richtigen Stellschrauben zu drehen, um langfristig sicherzustellen, dass die Kontrolle über wichtige Daten im Unternehmen bleibt. Das hilft nachhaltig, Schaden zu vermeiden und wettbewerbsfähig zu bleiben.