30/05/2024
Wer hart arbeitet, der hat sich auch ein anspruchsvolles Team-Event verdient! 😁 ...die Auflösung für die Wahl dieser Formulierung folgt am Ende des
Beitrags.
Aber beginnen wir vorn… In einem ausgeklügelten Umfrageprozess haben sich unsere Kolleginnen und Kollegen für den Mai-TeamDay für eine Wanderung auf den Lilienstein entschieden – das Wahrzeichen des Nationalparks Sächsische Schweiz. Von einigen gleich als zu kurze und einfache Wanderung verschrien, sollte sich bald das Gegenteil bewahrheiten…
Umweltbewusst sind wir natürlich mit der Bahn angereist und über die sich durch Königstein schlängelnde Elbe gesetzt. Da war noch alles gut – selbst beim eigenständigen Abzählen…
Und schon ging es hinauf zur Ebenheit. Das klingt für Ortsunkundige völlig unspektakulär, aber der erste Anstieg hat es so aus der Kalten heraus schon in sich… Und so hatten wir alsbald den „Tour de France Effekt“: Ein lang aufgefädeltes Hauptfeld, aus dem sich die ein oder andere Gruppe absetzte – allerdings nach hinten…
Aber an dieser Stelle gleich vorweg: ein „qualiy-Typ“ ist nicht klein zu kriegen! Bei der ersten Pause wurden alle wieder eingesammelt, mit kleinen Energiespendern versorgt und so ging es auch schon weiter – das heißt nach erneutem Abzählen, aber diesmal im 5er Rhythmus.
Wozu? Der TeamDay soll ja auch seiner Bezeichnung gerecht werden. Und was ist da besser geeignet, als die eigenen Kolleginnen und Kollegen „aufs Glatteis zu führen“, „ins Bockshorn zu jagen“ oder auch einfach „zur Verzweiflung zu treiben“?!
Also lautete nun die Aufgabe für jedes der 5er Teams auf dem Weg zum eigentlichen Lilienstein-Aufstieg: „Was habt ihr bisher Außergewöhnliches gemacht oder erlebt, was niemand von euch vermutet? Und: Denkt euch in der Gruppe eine zusätzliche Antwort aus, die quasi eine Lüge ist.“ Ziel war es dann am Lilienstein, dass je Team die zusätzlich ausgedachte Antwort identifiziert werden sollte.
Das Ergebnis: Unglaublich, was die Kolleginnen und Kollegen schon alles erlebt haben… Vom hoch gerankten Youtube-Star über missglückte Selfis mit Rock-Koryphäen bis hin zu Irrfahrten in verschlossenen Bahn-Toiletten… Da war es kein Wunder, dass die eigentlich unwahren Begebenheiten nur selten erkannt wurden.
Und ja, auf dem Lilienstein waren wir auch noch, haben Sonne und Sturm sichtlich genossen, eine zünftige Mittagspause eingelegt und jede Menge Spaß gehabt.
…bis zur ersten Zählung auf halber Strecke des Abstiegs: Da hatten wir doch tatsächlich einen ersten Verlust zu verzeichnen, der sich jedoch schnell wieder egalisieren ließ.
…halbe Strecke des Abstiegs? Naja, wären wir den korrekten Weg weitergegangen schon. Sind wir aber nicht. Und so gab es eine unfreiwillige – aber von einigen ja vorab ohnehin geforderte – Streckenverlängerung. Zum Glück fährt die Bahn aber auch von Bad Schandau – und so konnten wir uns auf der Rückfahrt noch einen Halt länger über das Erlebte austauschen...
Das willst du auch erleben? Dann komm in unser Team! 😉