01/11/2023
Achtung, Suchtpotential! Mit ihrem 2D-Platformer „MOKO“ haben die jungen Game-Designer*innen im Wettbewerbsjahr 2022 eine wohlverdiente Auszeichnung in der Alterskategorie 16-20 Jahre erhalten. Doch wo sind die vier jetzt? Sie haben uns verraten, wie sie das Festival fanden und was seit ihrem Sieg im letzten Jahr alles geschehen ist:
"Besonders positiv in Erinnerung sind uns allen die Besucher*innen geblieben, die viel Spaß an MOKO hatten. Das hat uns sehr motiviert und bestärkt. Auch das Gefühl, zum ersten Mal auf einer Bühne zu sitzen, war neu und besonders. Hinzu kommt der wertvolle Austausch mit anderen kreativen Menschen außerhalb unseres eigenen Dunstkreises. Von ganz neuen Bekanntschaften bis zu Wiedertreffen aus vergangenen Tagen war alles dabei."
Wie hat sich euer multimedialer Werdegang seitdem (weiter-)entwickelt?
"Wir alle studierten weiterhin Game Design an der HTW Berlin und erstellten neue Spiel-Prototypen in neuen Teamkonstellationen. Zwei von uns haben sich erneut beim mb21 mit ihren Projekten beworben."
Welche Rolle spielen digitale Medien für euch in der heutigen Zeit?
"Diese Frage ist für uns alle nicht leicht zu beantworten. Einerseits sind digitale Medien für Game-Designer*innen eine tolle Kunstform, um sich kreativ auszutoben und andere Menschen auf äußerst interaktive Weise daran teilhaben zu lassen. Andererseits sind digitale Medien im Alltag manchmal zu präsent und es ist wichtig, auch mal eine Pause davon zu haben. Das ist gut für die Seele und kurbelt auch die Kreativität an."
Welchen Rat würdet ihr jungen Kreativen geben, die in die Welt des Multimediadesigns eintauchen wollen?
"Einfach mal machen, denn man hat nichts zu verlieren. Wir würden jedem raten, den nötigen Mut dazu zu sammeln, sich kreativ zu entfalten und es anderen auch zu zeigen, was man so draufhat. So kann man sich am schnellsten weiterentwickeln, gerade auch im Austausch mit anderen Kreativen."
MOKO findet ihr unter: https://team-leosvife.itch.io/moko