06/10/2026
⏰ Der Countdown läuft: Am 13. Oktober 2026 endet der reguläre Support für Windows 11 24H2 (Home & Pro).
Schließe also so schnell es geht diese Sicherheitslücke und verringere dein Risiko.
Kein Grund zur Panik, aber ein ziemlich guter Anlass, die eigenen Arbeitsplätze einmal genauer anzusehen.
Ab diesem Tag gibt es keine monatlichen Sicherheitsupdates, keine Fehlerkorrekturen und keinen regulären technischen Support mehr. Auf den ersten Blick läuft am Rechner natürlich alles weiter. Genau das macht die Sache so unspektakulär und damit gefährlich: Bekannte Sicherheitslücken können dauerhaft offenbleiben. Besonders relevant bei Geräten, die ins Internet oder ins VPN angebunden sind, auf Unternehmensdaten zugreifen oder sensible Kundendaten verarbeiten.
Was ihr jetzt prüfen solltet:
1️⃣ Welche Windows-Version läuft bei euch? Nicht nur „Windows 11", sondern die konkrete Versionsnummer und Edition (Home, Pro, Enterprise).
2️⃣ Wo ist 24H2 noch im Einsatz? Bei drei Rechnern ist das schnell geklärt. Bei 40 oder 80 Arbeitsplätzen, inklusive Notebook im Homeoffice und Rechner im L***r, sieht das anders aus.
3️⃣ Passt die Hardware zu Windows 11 25H2? 25H2 ist die empfohlene Zielversion für bestehende Systeme. Achtung: Windows 11 26H1 ist für neue Hardwareplattformen gedacht und liefert kein klassisches In-Place-Upgrade.
4️⃣ Gibt es kritische Fachsoftware? ERP, Buchhaltung, CAD, Drucker, VPN-Client… Ein kontrollierter Rollout in kleinen Gruppen ist fast immer angenehmer als „Update auf 80 Rechnern gleichzeitig". Gerade wenn am Montagmorgen niemand arbeiten kann.
5️⃣ Funktioniert euer Backup? Ein Upgrade ist der schlechteste Moment, um zum ersten Mal über Datensicherung nachzudenken. Gesichert reicht nicht: Es muss überwacht und wiederherstellbar sein.
Kurz: Nicht warten, nicht blind überall gleichzeitig updaten, sondern früh prüfen, schrittweise umstellen und Updates zentral verwalten.
💬 Habt ihr schon einen Überblick, welche Windows-Versionen bei euch laufen? Oder ist da noch die gute alte Excel-Liste im Umlauf? 👇