18/06/2026
Zu versuchen möglichst gut reinzupassen und sich an den anderen zu orientieren beim Markenaufbau, ist der sicherste und schnellste Weg in die Austauschbarkeit.
Eigentlich denkt man, dass es zu Erfolg führen sollte, sich an den erfolgreichsten der Branche zu orientieren und nachzumachen, was sie machen. Aber das ist es nicht. Sobald man anfängt, sich nur an der Branche zu orientieren, anstatt an sich selbst, wie die Marke immer beliebiger.
Dann sieht zwar alles „richtig“ aus, fühlt sich aber null nach dir an. Und viel schlimmer für dein Business ist, dass du so in der Masse von same, same, same untergehst. Markenarbeit ist nicht die Suche nach der besten Schablone. Markenarbeit ist Klarheit finden, analysieren und ganz bewusst entscheiden, was für dich und auch was für deine Traumkunden richtig ist.
Wenn du ein lauter Rebell bist, von Kopf bis Fuß tätowiert, dann musst du dich nicht ein ein Rüschenkleid zwängen, um in der Hochzeitsbranche Kunden zu finden.
Ich gehe den Schritt weiter. Stell dir vor, dass du genau das machst. Du bist der schräge Rebell, laut, ungeschliffen, liebst bunte Haare und schrille Outfits. Aber du machst das, was gerade alle machen und machst einen auf elegant & Editorial. Ich verwette meinen Allerwertesten, dass dir das nicht deine Traumkunden bringen wird. Stattdessen wirst du dich dauerhaft verbiegen müssen, um die Kunden, die du so anzieht, zu bedienen.
Sichtbarkeit, die dir Traumkunden bringt passiert nicht durch Nachmachen und Anpassung. Um Traumkunden anzuziehen, mit denen der Vibe wirklich passt, musst du dich echt und authentisch zeigen, nicht die verbogene Version von dir.
Die richtige Art der Sichtbarkeit entsteht dann, wenn du aufhörst, ständig nach links und rechts zu schauen und anfängst, zu deiner eigenen Identität zu stehen.
Du bist genau richtig so wie du bist und dein Tribe, deine Traumkunden suchen genau das, was nur du mitbringst.
Und genau deshalb beginnt jede gute Marke mit Klarheit. Und mit der Frage: Wer bist du eigentlich, wenn du aufhörst, die Eine für Alle sein zu wollen?