02/09/2026
Weißraum ist kein leerer Raum.
Heute geht es um die sogenannte Leere – oder, wie wir im Grafikdesign sagen, den Weißraum. Gemeint ist damit der Raum, der Gestaltungselemente wie Typografie, Grafiken oder Abbildungen umgibt. Und genau dieser Raum wird selbst zum Gestaltungselement: Er schafft Ordnung, setzt Akzente und verleiht den einzelnen Elementen die nötige Gewichtung.
Bei Designer sind diese „leeren“ Flächen meist beliebt – bei Kunden hingegen eher nicht so. Allzu oft lautet die Devise: Wenn der zur Verfügung stehende Raum schon knapp ist, sollte möglichst viel Inhalt darin untergebracht werden.
Doch gutes Design braucht Raum. Weißraum lässt Gestaltungselemente "atmen", schafft visuelle Ruhe und sorgt dafür, dass Inhalte ihre Wirkung überhaupt entfalten können.
Wir zeigen hier drei Beispiele, bei denen der Weißraum eine entscheidende Rolle spielt und dazu beiträgt, die einzelnen Design-Bausteine optimal zur Geltung zu bringen.
Und übrigens: Dieser „Weißraum" muss keineswegs weiß sein. Er kann in jeder erdenklichen Farbe auftreten. Gemeint ist vielmehr der Raum, der textliche und bildliche Inhalte umgibt und ihnen dadurch ihren nötigen Platz gibt.
Also: Habt Mut zum Weißraum!
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