10/09/2026
Eine Phishing-Mail. Ein falscher Klick. 5,8 Terabyte im Netz.
Der Angriff auf die Berliner Landesverwaltung hat gezeigt, wie wenig es braucht: Ein Mitarbeiter erkannte eine Phishing-Mail nicht und folgte dem Link. Ein gefälschtes Captcha forderte ihn auf, einen Befehl in die Windows-Kommandozeile zu kopieren. Im Hintergrund lud der Rechner Schadsoftware nach — die Methode heißt laut BSI TerminalFix.
Danach hatten die Angreifer Wochen Zeit. Sie sahen sich im Netz um, bauten einen Fernzugang auf und fanden frei einsehbare Passwortlisten. Am 4. September veröffentlichte die Gruppe Rhysida 1,4 Millionen Dateien, nachdem Berlin die geforderten 2 Millionen Euro nicht gezahlt hatte.
Was den Angriff gestoppt hätte:
Awareness: Kein Dienstprozess verlangt je, einen Befehl in die Kommandozeile zu kopieren.
Script-Kontrolle: Kommandozeile und Skript-Hosts für Standardnutzer sperren.
E-Mail-Schutz: Link-Umschreibung, Sandboxing und DNS-Filter.
Zero Trust: Netzsegmentierung, MFA und minimale Rechte.
Monitoring: EDR und Log-Management, das Fernzugänge in Stunden erkennt, nicht in Wochen.
Credential-Hygiene: Passwörter in einen Vault, nie in Dateiablagen.
Bieten wir das an? Ja. Genau diese sechs Punkte sind unser Tagesgeschäft — als Managed Service Provider für den Mittelstand, zertifiziert nach ISO 27001:2022.
Wie weit käme ein Angreifer in Ihrem Netz? Schreiben Sie uns: [email protected]
Quellen: BSI-Bericht vom 04.09.2026, Tagesspiegel, Heise, ZDFheute. Stand: 10.09.2026, die forensische Aufarbeitung läuft.