12/08/2026
Die Technik war klar, ein bisschen Farbe - und zack, hatte ich meine 15 Minuten Kreativpause.
Ohne Plan, ohne Ziel, ohne die Frage, was am Ende dabei herauskommen soll.
Doch wie oft wollen wir eigentlich schon vorher wissen, was am Ende daraus wird? Und wenn dann etwas da ist, sind wir oft noch nicht zufrieden. Wir denken weiter, verändern, verbessern, machen es „fertig“.
Dabei darf etwas auch einfach mal da sein.
Normalerweise hatte ich meine kleine Arbeit wahrscheinlich zufrieden an die Pinnwand gehängt oder zwischen irgendeinen Zettelstapel gelegt.
Aber aber ich hatte da auch kurz diesen Gedanke - was kann noch draus werden? Ein bisschen Spielerei, ein bisschen Weiterdenken - und am Ende war da etwas ganz anderes als das, womit ich angefangen hatte.
Und vielleicht ist genau das für mich die schönste Seite einer Kreativpause. Du musst nicht wissen, wohin sie führt. Du darfst einfach anfangen. Du darfst etwas stehen lassen. Und du darfst es irgendwann wieder hervorholen und weiterdenken.
Wenn du Lust hast, solche kleinen Kreativpausen in deinen Alltag zu holen, bekommst du von mir jeden Monat einen Brief nach Hause.
Mit einer Technik, passendem Material, Vorlagen und Ideen. Du musst nichts vorbereiten und nichts können.
Du brauchst eigentlich nur ein bisschen Zeit für dich.
Und dann schauen wir einfach mal, was daraus entsteht.