Hifi Pur

Hifi Pur Hifi Pur- Das Hi-Fi-Studio auf dem Kaßberg in Chemnitz
Ihr Spezialist für Hifi, High End und Home Cinema Kurzum: Wir legen Wert auf Nachhaltigkeit.

Wir konzipieren und realisieren für Sie eine Musikanlage, die es Ihnen ermöglicht, genussvoll Musik zu hören, diese dann gegebenenfalls Schritt für Schritt weiter zu vervollkommnen, ohne teure Fehlkäufe beklagen zu müssen und ständig alle Komponenten austauschen zu müssen. Besonders anspruchsvoll wird diese Aufgabe bei der Synthese von Musik und Bild in modernen Heimkinoanlagen realisiert. Wir bie

ten hochwertige Flachbildschirme und Beamer in Verbindung mit einer Klangwiedergabe, welche echtes Kino- und Konzerterleben zu Hause garantiert. Zunehmende Bedeutung erlangt die Verbindung der Musikanlage mit dem Computer. So lassen sich heute mit Hilfe der Netzwerktechnik Lösungen verwirklichen, welche den Musikgenuss im ganzen Haus ermöglichen und das mit einem Bedienkomfort, der noch vor wenigen Jahren undenkbar erschien. Wahre Perfektion lässt sich erreichen, wenn die Akustik des eigenen Hörraumes Berücksichtigung findet. Aus diesem Grunde besuchen wir Sie auf Wunsch zu Hause und finden so eine optimale Variante für Ihre eigenen vier Wände. Unverzichtbar bei der Realisierung einer optimal konzipierten Anlage ist die Verwendung einer hochwertigen klanglich angepassten Verkabelung und von entsprechendem Zubehör. Zum Beispiel darf man die Einflüsse der Aufstellung der Geräte und Lautsprecher im Raum nicht unterschätzen.

07/05/2026

Sie spielte Bass auf 10.000 Songs, darunter dem meistgespielten Lied des 20. Jahrhunderts. Pro Session verdiente sie 55 Dollar. Ihr Name wurde nie auf den Alben abgedruckt.

Gold Star Studios, Los Angeles, 1964. Eine Frau in einer praktischen Strickjacke geht an der Rezeption vorbei und trägt einen Fender Precision Bass wie eine Aktentasche. Sie gibt keine Autogramme. Sie unterschreibt eine Stempelkarte.

Ihr Name ist Carol Kaye. In drei Stunden wird sie den Song aufnehmen, der zum meistgespielten Lied des 20. Jahrhunderts werden soll. Sie kassiert 55 Dollar und fährt für die nächste Session zu einem anderen Studio am anderen Ende der Stadt.

Das Plattenlabel wird ihren Namen nie auf dem Album veröffentlichen.

Zwischen 1957 und 1973 spielte Carol Kaye bei rund 10.000 Aufnahmen. Nicht als Solokünstlerin. Nicht als Gaststar. Als Angestellte. Sie gehörte zu einem anonymen Kollektiv namens „The Wrecking Crew“ – Elite-Studiomusiker, die die Instrumente auf den Lieblingsplatten selbst spielten, während die berühmten Bands für Pressefotos posierten.
Die Arbeit war hart. Drei Alben vor Sonnenuntergang. Abgestandener Kaffee in Pappbechern. Keine Probenzeit. Die Arrangements kamen erst Minuten vor Drehbeginn. Wer nicht vom Blatt spielen und die Aufnahme im zweiten Anlauf perfekt hinbekommen konnte, wurde nicht für die nächste Session eingeladen.
Carol schaffte es im ersten Take. Mit vierzehn Jahren hatte sie angefangen, in Spelunken Gitarre zu spielen, weil ihre Familie die Stromrechnung nicht bezahlen konnte. Musik war für sie kein romantischer Traum. Es war Überleben. Es war ein Job – eine Fabrikschicht mit besserer Akustik und schlechterem Lohn.

Aber sie war schneller und schärfer als fast alle anderen im Raum. Sie korrigierte die Noten mit Bleistift, während der Produzent noch erklärte, was er wollte. Bei einer Session 1968 sagte sie zu einem berühmten Produzenten, sein Arrangement klänge wie ein sterbender Hund. Sie spielte es auf ihre eigene Art. Ihre Version wurde beibehalten.
Die absteigende Basslinie, die „Wouldn’t It Be Nice“ von den Beach Boys antreibt? Carol Kaye. Der druckvolle, mitreißende Sound von „These Boots Are Made for Walkin’“? Carol Kaye. Das Akustikgitarren-Intro von „La Bamba“? Carol Kaye. Die ikonische Titelmelodie von Mission: Impossible? Carol Kaye.
Sie erfand Techniken spontan, aus purer Notwendigkeit. Als der Basssound für die AM-Radioübertragung zu matschig war, klebte sie Filz über die Saiten und benutzte ein hartes Plektrum anstelle ihrer Finger. Der Sound durchdrang das Rauschen wie eine Klinge. Er wurde zum charakteristischen Klang, der die Popmusik der 1960er-Jahre prägte.
Bassisten verbrachten Jahre – Jahrzehnte – damit, herauszufinden, welches Equipment die Beach Boys für diesen Sound benutzten. Sie studierten die Falschen. Sie hätten Carol studieren sollen.
Sie erhielt keine Tantiemen. Keine Nachzahlungen. Keine Goldene Schallplatte. Kein Name auf den Albumcovern. Als „You’ve Lost That Lovin’ Feelin’“ die Spitze der Charts erreichte, war Carol bereits in einem anderen Studio und nahm einen Jingle für eine Seifenwerbung auf.
Berühmte Bands mimten ihre Basslinien in Fernseh-Varietéshows. Die Marketingabteilungen in New York entschieden, dass eine Mutter in vernünftiger Kleidung nicht zum rebellischen Jugendkultur-Image passte, das sie vermarkteten. Also ließen sie ihren Namen einfach aus den Albumcredits weg.
Dreißig Jahre lang hinterfragte das fast niemand. Die Wahrheit kam erst Ende der 1990er-Jahre ans Licht, als Musikforscher dieselben Gewerkschaftsvertragsnummern auf Tausenden von Hits entdeckten. Ausgerechnet die Dokumente, die die Identität der Studiomusiker schützen sollten, verrieten sie.
Denken Sie darüber nach, was das bedeutet. Jedes Mal, wenn Sie „Good Vibrations“, „River Deep, Mountain High“, die Righteous Brothers, Nancy Sinatra oder Sonny & Cher gehört haben, haben Sie Carol Kaye gehört. Sie lieferte den Soundtrack zur Jugend einer ganzen Generation.
Auf den Platten steht es immer noch nicht.

Sie ist jetzt Ende achtzig. Sie hat Lehrbücher geschrieben und unzählige Bassisten unterrichtet. Endlich erfährt sie Anerkennung von Musikhistorikern, die die Wahrheit über The Wrecking Crew ans Licht gebracht haben.

Doch was ihr zustand, wurde ihr verwehrt: die Nennung ihres Namens auf den Alben. Die Anerkennung für die Musik, die eine Ära prägte. Die Erkenntnis, dass die Basslinien, die jeder für „Beach Boys-Basslinien“ hält, tatsächlich von Carol Kaye stammten.
55 Dollar pro Session. Zehntausend Sessions. Der meistgespielte Song des 20. Jahrhunderts.

Und die Welt kannte ihren Namen nicht.

05/02/2026
Gerade sind die neuen BluRay Audios von King Crimson im neuen Surround Remix von Steven Wilson bei mir eingetroffen. Es ...
03/02/2026

Gerade sind die neuen BluRay Audios von King Crimson im neuen Surround Remix von Steven Wilson bei mir eingetroffen. Es ist absolut fantastisch, was da mit den alten Aufnahmen klanglich möglich ist. Gerade diese Werke beeindrucken im Surround Sound ungeheuer!
Heute wird ja viel gestreamt, da gibt's unterdessen eine wahnsinnig gute Auswahl an HighRes Aufnahmen.
Bei Mehrkanalwiedergabe ist man aber weiterhin auf physische Tonträger wie BluRay Audio oder SACD angewiesen.
Gerne mal vorbeikommen, wenn man sich eine perfekte Wiedergabe von BluRay Audio mal anhören möchte. Ich freue mich, diese tolle Musik vorführen zu dürfen.
Natürlich gibt es auch fantastische Konzerte auf BluRay, aber die alten Klassiker des Progressive Rock begeistern mich immer wieder auch ohne Bildwiedergabe.

Hier noch paar schöne Fotos von meinem großen Thorens - Prestige mit paar hoffentlich schönen Detailfotos von Tonarm und...
06/12/2025

Hier noch paar schöne Fotos von meinem großen Thorens - Prestige mit paar hoffentlich schönen Detailfotos von Tonarm und Abtastsystem!
Ich benutze gerade mal wieder ein aufgepimptes Audio Technica AT-OC5 mit Shibata-Nadel. Großartiger Klang für relativ kleines Geld!
Eure kaputten oder abgespielten Systeme lasse ich übrigens gerne für Euch restaurieren.
Einfach mal Anfrage starten und Preis erfragen!

Ich hatte ja versprochen, noch paar Fotos zum Thema Vinyl zu senden.Jetzt geht es los!Zu sehen sind zwei Plattenspieler!...
06/12/2025

Ich hatte ja versprochen, noch paar Fotos zum Thema Vinyl zu senden.
Jetzt geht es los!
Zu sehen sind zwei Plattenspieler! Na, welche sind das?🤔😉
Dazu noch ein Blick in unser Angebot von zumeist audiophilen Tonträgern vorwiegend von Sieveking Sound, aber eben auch paar Raritäten wie zum Beispiel das Metallica-Vierfach-Album und The Who mit "Live At Leeds"!👌
Würde mich freuen, wenn Ihr noch paar tolle Hinweise hättet zu empfehlenswertem Vinyl!

06/12/2025

Heute geht's wieder mal um Plattenspieler und Vinyl!
Das ist für mich nicht nur Geschäft und Job, sondern Hobby und Berufung seit vielen Jahrzehnten. Ich biete sowohl Plattenspieler als auch Schallplatten in allen Preisklassen an und kann da auch entsprechende Tipps geben, wie man am besten vorgehen sollte, um die Anlage auf ein höheres Niveau zu bringen oder überhaupt erstmal mit Vinyl anzufangen!
Ich würde mich freuen, wenn ich da paar Fragen beantworten könnte und freue mich auch über Hinweise auf besonders lohnenswerte Vinyl-Neuerscheinungen.
Im Laufe des Tages folgen dann noch Bilder von Plattenspielern und paar schönen audiophilen Schallplatten!
Also gespannt bleiben und gerne was zum Thema beitragen in den Kommentaren!

12/11/2025

Den Strand von Malibu hat Neil Young direkt vor der Haustür. Wir sagen: Alles Gute für den Musiker mit dem "Heart Of Gold"!

Heute wird eines meiner Rock Idole achtzig Jahre alt: Neil Young! Da gratuliere ich ich recht herzlich und wünsche noch ...
12/11/2025

Heute wird eines meiner Rock Idole achtzig Jahre alt: Neil Young!
Da gratuliere ich ich recht herzlich und wünsche noch ein langes kreatives Leben!
Neil Young hat bis heute ganze Generationen von Musikern beeinflusst und die Fans mit einem großem Werk an Alben und Konzerten beglückt!
Ich höre erstmal einen absoluten Klassiker, bis ich dann später mal zu den härteren Sachen übergehe!👍😎❤️

12/11/2025

"Es ist besser auszubrennen, als zu verblassen" – das ist Neil Youngs Credo für den Rock 'n' Roll. Bis es bei ihm so weit ist, wird es noch eine Weile dauern. Am 12. November wird der kanadische Musiker 80 Jahre alt.

Nach dem das CD-LAUFWERK TEAC-P-30 schon lange hier rumgestanden hat, hab' ich es erstmal aus dem Dornröschenschlaf gewe...
14/06/2025

Nach dem das CD-LAUFWERK TEAC-P-30 schon lange hier rumgestanden hat, hab' ich es erstmal aus dem Dornröschenschlaf geweckt! Nach einigen Reinigungsarbeiten an der Lasereinheit läuft es wieder zuverlässig. Erstaunlich wie dieses solide aufwendig gebaute Laufwerk seinen Dienst tut.
Es klingt einfach beeindruckend gut,
hervorragende Räumlichkeit und Feinauflösung gehören zu den Stärken dieser VRDS- Konstruktion.
Es zählt gewisslich nicht zum alten Eisen, das will nach 25 Jahren in der schnelllebigen Digitaltechnik schon was bedeuten.
Nähere Infos gibt's hier:
https://audio-database.com/TEAC-ESOTERIC/player/p-30.html

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Chemnitz
09116

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Mittwoch 14:30 - 18:00
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