18/05/2021
Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte:
mehr als 2,50€ im Monat sollte dein Hosting nicht kosten. Wenn es das tut, sollten wir uns vielleicht mal unterhalten ;-)
Natürlich ist das vereinfacht. Hier mal eine Liste mit einigen wichtigen Posten, für die man bezahlt:
- Für eine Domain
In einem Hosting Paket für 2,50€ im Monat sollte die .de Domain inbegriffen sein. Domains mit anderen Endungen wie .com oder .shop können deutlich teurer sein.
- Hosting Software
Wir brauchen eine Möglichkeit, E-Mail Konten zu verwalten, Zertifikate für die SSL-Verschlüsselung zu erstellen und einige andere Einstellungen vorzunehmen.
Sind diese Möglichkeiten gegeben, bringt mehr Geld hier nicht mehr Leistung.
- Traffic
Wenn Nutzer:innen sich deine Seite ansehen (also herunterladen) verursacht das Datenverkehr. Wenn du nicht gerade Gigabyte große Videos an tausende von Leuten verteilst, wirst du niemals auch nur ansatzweise an eine Grenze stoßen.
- Speicherplatz
Eine durchschnittliche Wordpress-Installation ist mit Fotos vielleicht 100 Megabyte groß. Die kleinsten Webspace-Pakete sind oft 100 mal größer als gebraucht.
- Server Performance
Der Server soll die Seite schnell an den Kunden ausliefern, damit dieser nicht darauf warten muss. Bei Angeboten in der unteren Preisklasse handelt es sich eigtl. immer um sog. "shared hosting". Vereinfacht gesagt: Die Ressourcen des Rechners, auf dem unsere Seite liegt, teilt man sich mit anderen Kunden des Hosting-Anbieters. Man kann vorher schlecht sagen, wie genau die Auslastung bei unterschiedlichen Anbietern ist. Ein Anhaltspunkt bieten Erfahrungsberichte auf Portalen wie hosttest.de
Mein Geheimtipp ist ein kleiner aber feiner Anbieter aus Leipzig: loswebos.de . Hier gibt es auch in kleinen Hosting Paketen große Performance und der Kundenservice ist hervorragend.
Es gilt: Wenn der Bedarf wächst, lässt sich in der Regel das Hosting anpassen. Und selbst wenn die ganze Seite umziehen soll, ist das für mich fix erledigt. Wer beim Hosting passend bucht, hat mehr Geld für Dinge übrig, die die Webpräsenz tatsächlich besser machen. Zum Beispiel einen erfahrenen Webdesigner zu beauftragen.