Archäologische Illustrationen

Archäologische Illustrationen Berliner Kreativnetzwerk für Visualisierung in Kultur & Wissenschaft

Unsere Spezialisierung liegt in der anspruchsvollen analogen und digitalen Umsetzung von Fundobjekten, Plänen und Karten, die so kompetent für eine wissenschaftliche Weiterbearbeitung zur Verfügung gestellt werden. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit besteht im Anfertigen von künstlerisch ansprechenden Rekonstruktionen, 3D-Animationen, Objektfotografie sowie der Gestaltung von Werbe- & Ausstel

lungs- und Infomateriallien, als auch Frontcover und Layoutkonzeption für Publikationen. Dabei verfolgen wir stehts das Ziel archäologische Sachverhalte in Publikationen oder Präsentationen einem großen Publikumskreis näher zu bringen. Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir die bestmöglichen Visualisierungen für Kultur & Wissenschaft.

Ein Fenster in die Vergangenheit ... Hinter jedem archäologischen Fund steckt eine Geschichte. Doch wie erweckt man jahr...
05/06/2026

Ein Fenster in die Vergangenheit ...
Hinter jedem archäologischen Fund steckt eine Geschichte. Doch wie erweckt man jahrtausendealte Pfostenlöcher, Scherben und Bronzebeile zum Leben? Genau hier setzen unsere wissenschaftlichen Lebensbilder an! 🎨✨
Diese Illustrationen haben wir für die Zeiteninsel - Archäologisches Freilichtmuseum Marburger Land zum Thema Bronzezeit entwickelt. Sie zeigen eine lebendige, detailgetreue Rekonstruktion des Alltags.
🏡 Die Menschen lebten in organisierten Dorfgemeinschaften. Im Zentrum standen die typischen Langhäuser, die als Wohnort, Stall und Speicher dienten und vermutlich ein schilf- oder strohgedecktes Dach hatten.
🔥 Das zentrale Element dieser Epoche war das Gießen von Bronze. Die Entdeckung, Kupfer und Zinn zu legieren, revolutionierte nicht nur Werkzeuge und Waffen, sondern veränderte auch die sozialen Strukturen grundlegend.
🐎 Die Domestikation des Pferdes schritt voran – es diente zunehmend als Statussymbol und schnelles Fortbewegungsmittel, während Schafe die Basis für die Wollproduktion und Kleidung lieferten.
Für Museen, Forschungseinrichtungen, Schulen und Denkmalämter sind solche Lebensbilder unverzichtbar. Sie schlagen die Brücke zwischen nackten archäologischen Daten und der menschlichen Vorstellungskraft.
Erfahrt mehr über unsere Arbeit und Angebote im Bereich Lebensbilder: https://www.archaeologische-illustrationen.de/angebot/lebensbilder.html

01/06/2026

Kindertag - Der perfekte Anlass, um Geschichte spielerisch erlebbarr zu machen.
Zum heutigen Kindertag richten wir den Blick darauf, wie wir die Begeisterung der jüngsten Generation für Kultur, Archäologie und Regionalgeschichte wecken können. Unser Beispiel: Das „Entdeckerbuch Münzenberg“! 🏰📜
Im Auftrag der Stadt Münzenberg durften wir die komplette Konzeption, die archäologischen und historischen Illustrationen sowie das finale Layout für diese 16-seitige Broschüre übernehmen. Das Ergebnis ist ein durchlaufendes, modernes Farbkonzept, das klassische s/w-Tuschezeichnungen mit digitaler Farbe kombiniert.
Das Besondere? Es begeistert von 0 bis 99 Jahren! Mit Zeitstrahlen, spannenden Querschnitten und Naturräumen wird die Ortsgeschichte lebendig und greifbar – ideal für den Tourismus vor Ort und die Museumspädagogik.
💡 Übrigens: Ein solches Entdeckerbuch lässt sich individuell auf jede Stadt, jeden Landkreis, jedes Museum oder jeden archäologischen Park zuschneiden (Größe, Farbkonzept und Inhalte passen wir flexibel an).
Neugierig, wie so ein Konzept aussehen kann? Hier gibt es alle Details zum Projekt 👇
🔗 https://www.archaeologische-illustrationen.de/angebot/konzeption-und-layout/entdeckerbuch-muenzenberg.html
Wir wünschen einen frohen Kindertag! Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Geschichte für Kinder ein echtes Abenteuer bleibt. 🧭🎒

🔍 Augen auf: Präzision im Millimeterbereich! Manchmal sind es die kleinsten Fragmente, die uns die größten Geschichten e...
28/05/2026

🔍 Augen auf: Präzision im Millimeterbereich!
Manchmal sind es die kleinsten Fragmente, die uns die größten Geschichten erzählen. Auf dem Zeichentisch liegt heute ein filigranes Stück Handwerkskunst aus der Römischen Kaiserzeit: eine Trompetenfibel mit feiner Kreisaugenzier.
Bei einer solchen Fundzeichnung kommt es auf jeden Millimeter an. Um die winzigen Strukturen, die Verzierungen und die Patina dieser kleinen Gewandnadel exakt zu erfassen, braucht es vor allem zwei Dinge: gute Augen und viel Licht. Jede einzelne Punktierung und Linie wird präzise gesetzt, um das Objekt für die wissenschaftliche Dokumentation originalgetreu und maßstabsgetreu zu rekonstruieren. 📐✏️

Es fasziniert immer wieder aufs Neue, wie viel Detailreichtum auf so kleinem Raum Platz findet und wie diese feinen Dekorationen die Jahrhunderte überdauert haben.

Geschichte im Detail sichtbar machen ✨ Hinter jedem historischen Bauwerk und jedem archäologischen Fund steckt eine eige...
26/05/2026

Geschichte im Detail sichtbar machen ✨
Hinter jedem historischen Bauwerk und jedem archäologischen Fund steckt eine eigene, faszinierende Geschichte. Unsere Leidenschaft ist es, diese Vergangenheit durch feine Miniaturzeichnungen wieder lebendig werden zu lassen.
Dabei verbindet unsere Arbeit die Präzision der Architektur mit dem Entdeckergeist der Archäologie. Ob detailreiche Rekonstruktionen, historische Stadtansichten von Berlin bis Rostock oder kunstvolle Karten – wir lieben die Herausforderung, komplexe Historie im kleinen Format anschaulich darzustellen. Solche visuellen Rekonstruktionen sind oft das fehlende Puzzleteil, um Geschichte für Museen, Verlage, Ausstellungen oder auch private Projekte greifbar zu machen.

Falls Sie gerade ein Projekt planen und eine maßgeschneiderte, wissenschaftlich fundierte Illustration suchen, unterstützen wir Sie dabei gerne zeichnerisch. Teilen Sie Ihre Ideen einfach unverbindlich mit uns per Nachricht. 📩

22/05/2026

Doppelt hält besser!
Manche Gefäße sind einfach verdammt groß.
Um hier ein Profil zu ermitteln, reicht ein Profilkamm meist nicht aus. Warum also nicht zwei verwenden? Zum Glück kann man sie zusammenstecken und somit vergrößern.
Man bestimmt also die Gefäßhöhe, lässt den Profilkamm seine Arbeit machen und passt die abgenommene Form in die Größenmaße ein. Tada!

Römische Geschichte dokumentieren! Heute auf dem Tisch: ein gebogenes Fragment eines römischen Weinsiebs aus Bronze mit ...
19/05/2026

Römische Geschichte dokumentieren!
Heute auf dem Tisch: ein gebogenes Fragment eines römischen Weinsiebs aus Bronze mit einer Reihe erkennbarer Sieblöcher.
In der Antike war es üblich, Wein mit Kräutern und Gewürzen zu aromatisieren. Um zu verhindern, dass diese in den Krug gelangten, wurde eine Schöpfkelle in Kombination mit einem Sieb verwendet. Nach dem Schöpfen wurde das Sieb entfernt, sodass die Gewürze darin zurückblieben. Anschließend konnten die Becher befüllt werden. Prost!

1000 Jahre altes Design – die Mammenaxt!Hinter dieser archäologischen Zeichnung steckt das wohl berühmteste Statussymbol...
13/05/2026

1000 Jahre altes Design – die Mammenaxt!
Hinter dieser archäologischen Zeichnung steckt das wohl berühmteste Statussymbol der Wikingerzeit: Die Prunkaxt von Mammen. Während normale Äxte für die Holzarbeit oder den Kampf geschmiedet wurden, war dieses Stück reine Kunst am Gürtel eines mächtigen Mannes.
Das Muster im Zentrum zeigt das „Große Tier“, eine verschlungene Kreatur voller Dynamik. Die Punkte in den Bändern imitieren die echten Silberdrähte, die damals kunstvoll in das dunkle Eisen gehämmert wurden. Es ist die Geburtsstunde des sogenannten Mammen-Stils.
Spannend ist besonders die Entstehungszeit um 970 nach Christus. Damals befand sich der Norden mitten im Umbruch. König Harald Blauzahn leitete den Wechsel vom alten Glauben zum Christentum ein. Genau das spiegelt das Motiv wider: Ist es der germanische Hahn Gullinkambi, der die Götter zur letzten Schlacht ruft, oder der christliche Phönix, der aus der Asche aufersteht? Das Artefakt schweigt und lässt uns genau in diesem magischen Zwischenraum der Geschichte zurück. Erst eine solche Zeichnung macht die verwitterten Spuren des Originals für unser Auge wieder lebendig.

Wissenschaftliche Visualisierung: Die Eisenzeit zum Leben erweckt!Wie hat man sich den Alltag an einem eisenzeitlichen V...
11/05/2026

Wissenschaftliche Visualisierung: Die Eisenzeit zum Leben erweckt!

Wie hat man sich den Alltag an einem eisenzeitlichen Verhüttungsplatz vorzustellen? Als Archäologen und Illustratoren haben wir für die - Archäologisches Freilichtmuseum Marburger Land ein Panorama geschaffen, das genau diese Brücke schlägt. Da es zu diesem Thema kaum lückenlose Realbefunde gibt, haben wir unser archäologisches Fachwissen genutzt, um ein stimmiges Modell-Szenario zu entwerfen.

-Technologische Logik: Auch ohne direkten Grabungsbefund als Vorlage haben wir die Darstellung strikt an den bekannten technologischen Abläufen der Rennfeuer-Verhüttung ausgerichtet.

-Archäologische Plausibilität: Von der Anordnung der Öfen bis zu den Handlungsabläufen der Akteure – jeder Aspekt ist so gewählt, wie er nach aktuellem Forschungsstand für die Eisenzeit am wahrscheinlichsten ist.

-Werkzeug der Vermittlung: Unsere Illustration hilft dabei, die oft abstrakten metallurgischen Prozesse für das Publikum der Zeiteninsel greifbar und lebendig zu machen.

Für uns ist diese Arbeit ein spannendes Beispiel dafür, wie wir als Archäologen durch Illustration Wissenslücken füllen und komplexe Themen anschaulich vermitteln können.
Bald könnt ihr das fertige Panorama im Freilichtmuseum bewundern! 🙌

Flint Facts  #4: Sicheln!Was heute wie ein einfacher Stein aussieht, war für unsere Vorfahren ein absolut essenzielles W...
08/05/2026

Flint Facts #4: Sicheln!
Was heute wie ein einfacher Stein aussieht, war für unsere Vorfahren ein absolut essenzielles Werkzeug. Diese geschwungenen Sicheln aus Feuerstein wurden geschickt in Griffe aus Holz oder Geweih eingesetzt. Dank ihrer unglaublich scharfen Kante konnte man damit viel schneller und sauberer schneiden als mit einfacheren Steinen.

Präzision im kleinsten Detail!In der Archäologie sind es oft die kleinsten Funde, die das große Ganze verständlich mache...
04/05/2026

Präzision im kleinsten Detail!
In der Archäologie sind es oft die kleinsten Funde, die das große Ganze verständlich machen. Wir waren wieder unterwegs und beschäftigen uns aktuell in unserer Projektarbeit mit einer besonders feingliedrigen Aufgabe: der zeichnerischen Aufnahme von Mikrolithen.
Diese winzigen Steinartefakte sind oft nur wenige Millimeter groß, verraten uns jedoch viel über die Jagdtechniken und Handwerkskunst unserer Vorfahren. Die Herausforderung besteht darin, Retuschen, Schlagmerkmale und Bearbeitungsspuren zu erkennen. Ohne Lupe kaum machbar🧐

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