Archäologische Illustrationen

Archäologische Illustrationen Berliner Kreativnetzwerk für Visualisierung in Kultur & Wissenschaft

Unsere Spezialisierung liegt in der anspruchsvollen analogen und digitalen Umsetzung von Fundobjekten, Plänen und Karten, die so kompetent für eine wissenschaftliche Weiterbearbeitung zur Verfügung gestellt werden. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit besteht im Anfertigen von künstlerisch ansprechenden Rekonstruktionen, 3D-Animationen, Objektfotografie sowie der Gestaltung von Werbe- & Ausstel

lungs- und Infomateriallien, als auch Frontcover und Layoutkonzeption für Publikationen. Dabei verfolgen wir stehts das Ziel archäologische Sachverhalte in Publikationen oder Präsentationen einem großen Publikumskreis näher zu bringen. Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir die bestmöglichen Visualisierungen für Kultur & Wissenschaft.

Gigant aus der Steinzeit!Manchmal trügt der erste Blick auf ein Foto: Dieses steinzeitliche Fundstück ist kein kleiner K...
03/09/2026

Gigant aus der Steinzeit!
Manchmal trügt der erste Blick auf ein Foto: Dieses steinzeitliche Fundstück ist kein kleiner Kiesel, sondern ein massiver, über 15 cm großer und extrem schwerer Riesen-Kernstein!
Ein Brocken dieser Dimension hatte für die Steinzeitmenschen eine völlig andere Funktion als kleine, mobile Restkerne. Ein so großer Rohling aus hochwertigem Feuerstein war extrem wertvoll. Er wurde oft nicht herumgetragen, sondern gezielt an festen Rastplätzen oder Werkstätten gelagert. Er diente als langfristige "Rohstoff-Bank". Nur von einem so gewaltigen Gesteinsblock ließen sich die begehrten, ultralangen Prachtklingen oder wuchtigen Abschläge abschlagen, die man für große Jagdmesser, Speerspitzen oder schwere Schaber brauchte. Echte Millimeterarbeit für ein echtes archäologisches Megaprojekt!

Das vergessene Ökosystem der Eiszeit!Für moderne Ausstellungen reicht es nicht mehr aus, nur Knochen zu zeigen – sie müs...
31/08/2026

Das vergessene Ökosystem der Eiszeit!
Für moderne Ausstellungen reicht es nicht mehr aus, nur Knochen zu zeigen – sie müssen Lebenswelten greifbar machen. Eine unser neueste Rekonstruktionen entführt uns direkt in die eiszeitliche Mammutsteppe vor rund 20.000 Jahren. Entgegen dem Klischee einer kahlen Eiswüste war dieses verschwundene Ökosystem ein extrem nährstoffreiches Grasland. Weil riesige Wassermengen in Gletschern gebunden waren, lag der Meeresspiegel über 100 Meter tiefer als heute.
Im Zentrum der Illustration steht das Wollhaarmammut, dessen dichtes Fell perfekt an Temperaturen von bis zu minus 40 Grad angepasst war. Flankiert wird es vom tonnenschweren Wollnashorn und dem Riesenhirsch, dessen gewaltige Geweihspanne von bis zu 3,40 Metern nur in dieser völlig baumlosen, offenen Steppe Platz fand. Jede anatomische Struktur basiert auf aktuellen paläontologischen Daten. Unsere Illustration verbindet wissenschaftliche Präzision mit emotionaler Bildgewalt – maßgeschneidert für moderne, großformatige Museumskonzepte.

Fasziniert von der visuellen Rekonstruktion unserer Vergangenheit? Dann folgen Sie unserer Seite! Wenn Sie für Ihr nächstes Ausstellungs- oder Publikationsprojekt eine historisch exakte Umsetzung suchen, freuen wir uns auf Ihre Nachricht.

Guten Morgäähn! Erstmal eine Tasse Kaffee – und dann direkt ab in die Eisenzeit! ☕Starten wir den Tag mit einer spannend...
28/08/2026

Guten Morgäähn!
Erstmal eine Tasse Kaffee – und dann direkt ab in die Eisenzeit! ☕
Starten wir den Tag mit einer spannenden zeichnerischen Herausforderung: Dem „Wolfszahnmuster“ auf Gefäßen aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Dieses detailreiche Dekormotiv gehört zu den typischen Verzierungen der jüngeren Eisenzeit im Alpenraum und hat sich sogar bis in die römische Zeit hinein gehalten.

Ein Kandidat aus unserer Kategorie  !Dieses ca. 2 cm kleine Bronzeobjekt war vermutlich ein römisches Verschlussteil. Vi...
25/08/2026

Ein Kandidat aus unserer Kategorie !
Dieses ca. 2 cm kleine Bronzeobjekt war vermutlich ein römisches Verschlussteil. Vielleicht aber auch der allererste Prototyp der Dosenlasche?🧐 Eines ist sicher: Der Durst war auch vor 2.000 Jahren schon real. Prost!

Fingerring mit Reptilienzier - klein, aber oho!Dieser winzige, offene Bronzering zeigt eine detaillierte (Schlangen?)Ver...
19/08/2026

Fingerring mit Reptilienzier - klein, aber oho!
Dieser winzige, offene Bronzering zeigt eine detaillierte (Schlangen?)Verzierung: der breiter gearbeitet Kopfbereich hat zwei ovalen Augen, daran schließt sich ein Schuppen verzierter Körper an, der in einem schmaleren Schwanz endet. Die Datierung ist bisher unsicher. Ein einzigartiger Fund und eine einmalige Illustration! Wer war wohl der/die Träger*in?

[Foto & Zeichnung ]

Weniger anzeigen

Ein Prunkgrab aus Tuna in Alsike!Dieses Aquarell (Ausmalseite aus Colouring Archaeology) rekonstruiert die prachtvolle F...
17/08/2026

Ein Prunkgrab aus Tuna in Alsike!
Dieses Aquarell (Ausmalseite aus Colouring Archaeology) rekonstruiert die prachtvolle Frauentracht aus Grab 4 des Bootgräberfeldes von Tuna in Alsike (Uppland, Schweden). Unweit von Uppsala gelegen, gilt dieser Bestattungsplatz als Schlüsselort zur Erforschung der skandinavischen Elite. Das Frauengrab datiert in die späte Wikingerzeit (ca. 900–950 n. Chr.) und zeugt von der enormen wirtschaftlichen und repräsentativen Macht der Frauen innerhalb dieser Führungsschicht. Die beiden massiven Schalenfibeln wurden im Feingussverfahren hergestellt und zeigen dichte, reliefartige Tierornamente. Zentral auf der Brust schließt eine dreipassförmige Kleeblattfibel das Ensemble ab – ein meisterhaftes Beispiel skandinavischer Filigranarbeit, das ursprünglich auf fränkische Schwertgurtverteiler zurückgeht. Das mehrlagige Trachtgehänge spiegelt wiederum den weitverzweigten wikingischen Fernhandel wider: Neben einheimischen Bernsteinperlen enthält es kostbare Mosaikaugenperlen und transluzente Glasperlen, die über östliche Handelsrouten aus dem byzantinischen Raum importiert wurden, ergänzt durch silberne Prunkanhänger. Dank der korrosionshemmenden Eigenschaften der Bronze haben sich die Objekte im skandinavischen Boden exzellent erhalten; die Originalfunde sind heute im Staatlichen Historischen Museum in Stockholm (Historiska museet) ausgestellt.

Abb.1 , kolorierte Ausmalseite aus unserer Malmappe " - Entdecke die farbige Vergangenheit"
Abb. 2 Fundfoto: Historiska Musset, Stockholm

Vom glühenden Eisen zur Zivilisation: der Amboss🔨🔥Ohne ihn gäbe es keine Schwerter, keine Pflüge und keine Festungen. De...
14/08/2026

Vom glühenden Eisen zur Zivilisation: der Amboss🔨🔥
Ohne ihn gäbe es keine Schwerter, keine Pflüge und keine Festungen. Der Amboss ist das unbesungene Herzstück der menschlichen Entwicklung!
In der Eisenzeit kam der Wendepunkt. Die ersten kompakten Eisenambosse entstanden. Werkzeuge und Waffen wurden schärfer, härter und effizienter – ein gewaltiger Sprung für die Menschheit.
Später entwickelte er seine charakteristische Form mit Horn und glatter Bahn. So wurde er vom reinen Werkzeug zum Symbol für Macht, Handwerk und Beständigkeit.
Ob bei den Wikingern oder im Fränkischen Reich – der Schmied galt als halbmagischer Meister des Elements Feuer und sein Amboss war der heilige Mittelpunkt jeder Siedlung.
Welcher Schmiedefan hat heute noch ein Stück Geschichte in seiner Werkstatt stehen? Schreib es in die Kommentare! 👇

Zahnarztbesuch im 3. Jahrhundert? 🦷⚡Im Zuge der Erforschung zweier römischer Fluchthöhlen bei Aschau im Chiemgau kamen u...
11/08/2026

Zahnarztbesuch im 3. Jahrhundert? 🦷⚡
Im Zuge der Erforschung zweier römischer Fluchthöhlen bei Aschau im Chiemgau kamen unter den mehr als 600 Artefakten nicht nur Waffen und Alltagsgeräte zum Vorschein, sondern auch echte Raritäten.
Eines dieser Highlights: diese eiserne medizinische Zange! 💉🩹
Die Herausforderung beim Fundzeichnen ist stark korrodiertes Eisen optisch so aufzubereiten, dass die funktionale Form und die Griffe klar erkennbar werden. Mit klassischer Tuschezeichnung in Punkt- und Strichschattierung lässt sich die Struktur präzise herausarbeiten – viel detaillierter, als es eine reine Fotografie oft leisten kann.
👉 Mehr zum Projekt & unseren Zeichnungen: https://www.archaeologische-illustrationen.de/angebot/fundzeichnen/kaiserzeit-bayern.html

Das älteste Sonnenrätsel des Nordens- Der Sonnenwagen von Trundholm! Stellt euch vor, ihr blickt über ein nebeliges Moor...
06/08/2026

Das älteste Sonnenrätsel des Nordens- Der Sonnenwagen von Trundholm!
Stellt euch vor, ihr blickt über ein nebeliges Moor in Dänemark – und stoßt plötzlich auf ein über 3.400 Jahre altes Meisterwerk aus der Bronzezeit. Genau das geschah 1902 im Trundholm Mose auf Seeland. Dieses faszinierende Kultobjekt zeigt ein Pferd, das eine goldverzierte Scheibe zieht. Doch es ist weit mehr als nur ein Kunstwerk: Für die Menschen der Bronzezeit war es die Erklärung des Universums. Sie glaubten, dass ein göttliches Pferd tagsüber die Sonne von Ost nach West über den Himmel zieht.Besonders spannend: Die Sonnenscheibe hat zwei Seiten:
Eine goldene, reich verzierte Seite, welche die strahlende Tagessonne darstellt.
Eine dunkle Rückseite, welche die Reise der Sonne durch die nächtliche Unterwelt symbolisiert – gelenkt von West nach Ost.

Mit diesem Wagen versuchten unsere Vorfahren, den ewigen Kreislauf von Tag und Nacht, von Leben, Tod und Wiedergeburt zu verstehen. Ein bronzezeitliches Rätsel voller Magie und tiefer Symbolik.

Abbildung:

Ein Akt der Menschlichkeit im antiken Rom!Es gibt Verluste, die so tief schneiden, dass nur der Fluss sich an sie erinne...
03/08/2026

Ein Akt der Menschlichkeit im antiken Rom!
Es gibt Verluste, die so tief schneiden, dass nur der Fluss sich an sie erinnert. Dieses Bild erzählt von der tiefsten Form der Menschlichkeit: der Fürbitte – dem Moment, in dem wir für einen geliebten Menschen vor die Götter treten.
Wir schreiben das Jahr 166 nach Christus. Die Antoninische Pest rafft das Römische Kaiserreich dahin. Die Tiberinsel und ihr mächtiger Äskulap-Tempel wurden zur isolierten Pestinsel erklärt. Wer die Brücke dorthin überquert, kehrt fast nie zurück. Hier weigert sich eine trauernde Frau, ihren geliebten Mann aufzugeben. Sie hat im Tempel gerade ein Ritual vollzogen, um übernatürliche Hilfe zu erflehen. Nun kniet sie verzweifelt am schlammigen Ufer des Tibers, ihr Blick starr. Aus den Tiefen des Flusses taucht die heilige Schlange des Äskulap auf. Ob die Hilfe zu spät kommt, bleibt ungewiss. Doch die Rosen im Bild deuten bereits das Unausweichliche an – im antiken Rom wurden diese Blumen traditionell auf Gräber gepflanzt und stehen für den herannahenden Tod. Ihre Tränen fließen in den Strom, der seither die Geschichten all jener weiterträgt, die wir viel zu früh verloren haben. Verlust bedeutet nicht das Ende der Liebe – sie wird zu einer Erinnerung, so unendlich wie der Fluss selbst.

Vor einigen Jahren haben wir diese -Motiv für das schottische Projekt "We are what makes us human" erdacht und als Ausmalbild gestaltet, wer sich die Urlaubszeit versüßen möchte, holt sich das Gratis-Ausmalbild über folgenden Link! 👇https://making-humanity.org/artist/archaeologische-illustrationen/

Wir wünschen viel Freude beim Ausmalen und sind auf Eure Ergebnisse gespannt :)

Adresse

Berlin
10715

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Archäologische Illustrationen erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Archäologische Illustrationen senden:

Verknüpfungen

Teilen