20/03/2014
Apple’s Versuch günstiger zu werden – buntes Gehäuse, veraltete Hardware, viel zu hoher Preis
Nach dem schleppenden Verkaufsstart des iPhone 5C in der 16 GB Variante versucht Apple den Absatz nun durch die etwas preiswertere Version mit bescheidenen 8 GB Speicherplatz voranzutreiben.
Schon einmal ging die Vermarktung schief. Ein buntes Gehäuse und veraltete Hardware für einen zu hohen Preis waren bisher für potenzielle Käufer nicht interessant. Erst die Veröffentlichung eines billigeren und vor allem hochwertigeren Gerätes brachte den gewünschten Erfolg.
Das 5C ist bisher bekannt als das colourful iPhone in einem stilvollen Plastikgehäuse mit rund 3 Millionen Geräten, die noch auf ihren Einsatz warten, jedoch als Ladenhüter gelten. Wer sich sehnlichst auf ein „Einstiegsgerät“ der Marke Apple gefreut hat, wurde leider enttäuscht.
Nachdem am Dienstag dieser Woche das iPhone 5C als 8 GB Modell in die Shops kam, standen auch die Preise endgültig fest. Mit lediglich 50 Euro Preisnachlass zwischen der 16 GB und der 8 GB Variante wird die Kleinere der beiden im Apple Store für überteuerte 549 Euro und veralteter Hardware angeboten. Im O2-Shop ist das Gerät bereits für eine Einmalzahlung von 509 Euro erhältlich. Auch wurden hier die Preise für die 16 GB und die 32 GB Modelle gesenkt.
Die Veröffentlichung der 8 GB Version stößt bei vielen jedoch auf harte Kritik. Während das im Jahr 2007 veröffentlichte iPhone 4S mit 8 GB Speicher als ausreichend erschien, gilt dieses mittlerweile als absolut ungenügend. Allein das aktuelle Betriebssystem iOS 7 benötigt bis zu 3 GB freien Speicherplatz. Zu viele Applikationen und Multimediadateien bestimmen das alltägliche Leben. Für die meisten sind somit die knapp 5 GB verfügbarer Speicher nicht genügend.
Gegenüber der Konkurrenz von Android tut sich Apple mit dem Durchbruch eines ultimativen Einsteiger-Smartphones noch deutlich schwer.
Bildquelle: Apple