24/08/2020
In letzter Zeit kommt es wieder vermehrt zur Versendung Bösartiger Mails mit Schädlichen Anhang. Die im Anhang versandten Dateien sind in der Regel im Word (.doc, .docx) oder aber auch auf dem ersten Blick als PDF Format, jedoch ist das nicht so!!!
Hinter dem Dateinamen.pdf befindet sich meistens noch eine Endung z.B. Dateiname.pdf.doc. Es werden auch gepackte Dateien Versand die sehr ähnlich einem PDF sind z.B. Dateiname .pdf.zip
Um nicht Opfer der Schadsoftware zu werden, geben wir Ihnen einige Anhaltspunkte, anhand Sie bösartige Mails erkennen können:
• Ist mir der Absender der E-Mail bekannt?
• Ist die Sendeadresse komplett korrekt? Hat sie in eine unbekannte Domain-Endung?
• Erwarte ich eine Mail von diesem Kontakt?
• Habe ich möglicherweise bereits zuvor eine echte Antwort der Person erhalten und nun eine falsche Nachricht mit einer ganz anderen Antwort bekommen?
• Entsprechen Schreibweise, Inhalt, Wortwahl usw. vorherigen Mails des Absenders?
• Ist die zeitliche Einordnung korrekt oder ist die originale Nachricht schon älter?
• Wird der Anhang der Mail mit einem einfachen Satz oder sogar nur mit einem Wort angekündigt?
• Müssen Macros akzeptiert werden, um die Nachricht / den Anhang zu öffnen?
Wir raten Ihnen dazu, sich folgende Fragen und Tipps zu Herzen zu nehmen bevor Word-Dokumente geöffnet und Berechtigungen für Macro-Funktionen verteilt werden:
• Anwender, die Word nur gelegentlich für Briefe und Co. nutzen, brauchen die Macro-Funktion im Normalfall nicht und sollten diese auch deaktiviert lassen
• Werden in meinem Betrieb Macros in der Verwaltung verwendet?
• Eingehende Mails können per Software auf Viren, Trojaner und Co. getestet werden
• Sobald auch nur geringfügige Zweifel an der Authentizität der Mail bestehen, sollten Sie telefonisch mit dem angeblichen Absender in Kontakt treten
• E-Mail-Anhänge sollten nie unüberlegt und ohne Prüfung geöffnet werden