28/10/2024
🔍 Die wichtigsten 100 Kennzahlen im Krankenhaus – Heute werfen wir einen Blick auf den stationären Markt in den deutschen Bundesländern.
📊 Kennzahl: Stationärer Markt nach Bundesländern – Eine Tabelle stellt die vielfältigen Kennzahlen auf Bundeslandebene dar und gibt einen schnellen Überblick über die regionalen Unterschiede in der Krankenhausstruktur und Versorgungskapazität.
Beispiele aus den aktuellen Daten zeigen die Bandbreite:
• Die Krankenhausdichte in Nordrhein-Westfalen ist deutlich höher als in Schleswig-Holstein. Mit 382 Krankenhäusern verfügt Nordrhein-Westfalen über die höchste Anzahl an Kliniken (ca. 19% der Gesamtzahl in Deutschland), während Schleswig-Holstein mit 91 Häusern deutlich darunter liegt.
• Die höchste Bettenverfügbarkeit pro 100.000 Einwohner zeigt sich in Hamburg mit 673 Betten, gefolgt von Thüringen mit 710 Betten je 100.000 Einwohner. Trotz dieser hohen Bettenverfügbarkeit je Einwohner ist die Anzahl der Betten pro km² in Thüringen mit 1 Bett pro km² eine der niedrigsten unter den Flächenländern.
• Bayern hat mit 352 Krankenhäusern die meisten Kliniken nach Nordrhein-Westfalen. Das entspricht rund 18% aller Krankenhäuser in Deutschland. Im Vergleich dazu verzeichnet Sachsen-Anhalt nur 47 Krankenhäuser, was einen deutlichen Unterschied in der Versorgungsdichte darstellt.
Diese regionalen Unterschiede verdeutlichen, dass nicht nur die Bevölkerungsgröße, sondern auch die geografische Fläche eines Bundeslandes wesentlichen Einfluss auf die Krankenhausstruktur hat. Während Regionen mit hoher Bevölkerungsdichte und kleiner Fläche eine kompakte Krankenhausversorgung aufweisen, sind Flächenländer oft mit größeren Distanzen und weniger Krankenhäusern konfrontiert.
💡 Wie wirken sich diese regionalen Unterschiede auf die Versorgungsqualität aus? Welche Herausforderungen seht ihr für eine optimale Patientenversorgung?