22/02/2019
Smartphone oder nichts - Wie hat sich die Gesellschaft in den letzten Jahren durch Nutzung von Smartphones verändert?
„Nicht ohne mein Smartphone“. Sie kennen das?!... Smartphones sind unverzichtbar geworden. Weltweit nutzen aktuell (2017) laut GSMA Intelligence 5 Milliarden Menschen Smartphones und Handys; das sind zwei Drittel der weltweiten Bevölkerung. In Deutschland liegt die Quote mit 78 Prozent sogar noch wesentlich höher. Die Zahl der aktiven Mobilfunkverträge übersteigt sogar deutlich, die der deutschen Bevölkerung. Dies liegt u.a. daran, dass viele Personen ein Zweitgerät nutzen. Kein Gerät in der Menschheitsgeschichte hat eine ähnlich schnelle Marktdurchdringung erfahren wie das Handy bzw. das Smartphone. Ganze Lebensbereiche werden inzwischen durch die Geräte mit beeinflusst, die sogar Auswirkungen auf die Gesellschaft haben.
Warum ist das Smartphone für viele heute beinahe unverzichtbar? Früher hat man beim Verlassen der Wohnung gecheckt, ob man Schlüssel und Portemonnaie bei sich hat: Heute steht an erster Stelle das Smartphone. Sollte man tatsächlich die Wohnungsschlüssel vergessen haben, kann man im Notfall immer noch den Schlüsseldienst per Smartphone recherchieren und informieren. Viele fühlen sich regelrecht gehandicapt, sollte das Smartphone mal außer Reichweite sein. Experten haben für dieses Phänomen den Begriff Nomophobie kreiert - No-Mobile-Phone-Phobie. Dabei ist es durchaus verständlich, dass das Gerät für viele als beinahe unersetzlich gilt. So hat es jüngst nicht nur die Rolle des favorisierten Internet-Zugangsgeräts eingenommen. Auch die darüber hinaus gehenden Einsatz- und Nutzungsmöglichkeiten sind vielschichtig: persönlicher Assistent, Kommunikations- und Informationszentrale, Spielkonsole, Zahlungsgerät, Kamera usw.