30/09/2024
Guten Morgen, ich bin seit 2011 Medizinpublizistin im Fachgebiet der Mitochondrienmedizin, recherchiere und veröffentliche u.a. auch zu ME/CFS und Long/Post COVID sowie zur Schilddrüsenunterfunktion: https://www.mitochondriopathien.de/me/cfs
Heute habe ich bei der DGE, der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie, angeregt, eine neue Arbeitsgemeinschaft AG HYPOTHALAMUS zu gründen, damit die Erkrankungen der obersten Schaltzentrale im menschlichen Gehirn mehr erforscht werden und die Hormonexperten in Deutschland ihnen mehr Aufmerksamkeit schenken.
Ich empfehle allen ME/CFS-und Long/Post-COVID-PatientInnen bei der nächsten Blutdiagnostik auch den sog. rT3-Wert (reverses T3) Schilddrüsenhormon messen zu lassen, um eine manifeste Schilddrüsenunterfunktion zu erkennen! rT3 ist quasi das Winterschlaf-Hormon, und ein Mangel an aktivem T3 könnte zu schwerer Müdigkeit führen (rT3 ist dann erhöht, fT3 erniedrigt). Normalerweise messen die Endokrinologen nur fT3, fT4 und TSH, aber übersehen die Bedeutung von erhöhtem rT3 - schon ein SHBG-Wert unter 70 kann ein Hinweis auf eine Schilddrüsenunterfunktion sein, so der ME/CFS-Experte aus den USA), siehe meinen aktuellen Beitrag hier:
https://www.mitochondriopathien.de/me/cfs/hypothalamus-hypophyse-schilddruese
Dr. Holtorf, ein ME/CFS und Hormon-Experte aus den USA hat intensiv sich mit Schilddrüsenerkrankungen bei ME/CFS-PatientInnen beschäftigt
Latente / manifeste Schilddrüsenunterfunktion bei ME/CFS? der Teufelskreis aus erhöhten pro-entzündlichen Zytokinen, oxidativem/nitrosativem Stress und einer möglichen latenten/manifesten Schilddrüsenunterfunktion durch Immunschwäche (Erschöpfte im „Winterschlaf“?)