14/02/2024
Seit vielen Jahren beobachten sich Notes/Domino-Anwender und der Hersteller (früher IBM, heute HCL) wie das berühmte Kaninchen und die Schlange.
Während die Plattform ständig um weitere Möglichkeiten der Anwendungsentwicklung, wie bspw. Node.JS, Nomad oder Volt MX ergänzt wurde, warteten viele Kunden vergeblich auf den "magischen Knopf", der 30 Jahre alte Datenbanken vollautomatisiert in hippe Business-Apps konvertiert.
In der Zwischenzeit hat man vielerorts die Pflege, dieser für die Unternehmen teils immens wichtigen Applikationen, auf das absolut notwendige Minimum reduziert und damit denjenigen Argumente geliefert, die die stabile, langlebige und kostengünstige Notes/Domino-Plattform am Liebsten eher heute als morgen aus dem Unternehmen verbannen wollen.
Die Realität zeigt aber, dass sich die wirklich wichtigen Domino-Anwendungen nicht "mal eben" auf eine andere Plattform migrieren lassen und daher parallel weiter betrieben werden.
Unserer Meinung nach wäre dann der nächste logische Schritt, diesen Anwendungen auch die Aufmerksamkeit zuteil kommen zu lassen, die sie verdienen. Das bedeutet nicht nur die Installation aktueller Client- und Server-Versionen, sondern auch ein Investment in die Code-Basis und die UX, um sie für viele weitere Jahre fit zu machen.