Verlagsgruppe Kamprad

Verlagsgruppe Kamprad Hallo, wir hoffen auf viele Kontakte und noch mehr Kommunikation. Herzlichst grüßen alle Mitarbeiter!

Die Verlagsgruppe Kamprad ist seit Jahren im Bereich der Kreativwirtschaft umfassend aktiv. Nicht nur das gesamte Spektrum des Verlagswesens wird dabei abgedeckt - Buchveröffentlichungen im deutschsprachigen Raum, weltweit angenommene CD-Einspielungen, Noteneditionen etc. – sondern das Unternehmen entwickelt zunehmend für externe Partner umfassende Konzepte für Werbung und Design.

1050 JAHRE IN 90 MINUTENEin Symposium am 29.8. widmet sich der Geschichte der Stadt AltenburgMan schrieb das Jahr 976, a...
28/08/2026

1050 JAHRE IN 90 MINUTEN

Ein Symposium am 29.8. widmet sich der Geschichte der Stadt Altenburg

Man schrieb das Jahr 976, als Kaiser Otto II. Altenburg sowie einige nahe gelegene Dörfer an das Bistum Zeitz übertrug – damit haben wir die erste urkundliche Erwähnung Altenburgs vor uns, was nach Adam Riese bedeutet, dass die Stadt anno 2026 das 1050. Jubiläum dieser Ersterwähnung begehen kann. Dieser Umstand bildet den Rahmen für verschiedene Veranstaltungen, u.a. für ein Symposium der Geschichts- und Altertumsforschenden Gesellschaft des Osterlandes zu Altenburg e.V. am 29.8. um 19.00 Uhr im Bachsaal des Altenburger Residenzschlosses. Die drei Referenten Gustav Wolf, Uwe Schirmer und Alexander Krünes werden markante Ereignisse aus der Stadtentwicklung beleuchten, komprimieren also sozusagen 1050 Jahre Stadtgeschichte (plus die Besiedlungsgeschichte vor der Ersterwähnung) in 90 Minuten summierte Vortragsdauer.

Ein neues Festbuch zur Stadtgeschichte gibt es aktuell hingegen nicht. Erhältlich sind allerdings zahlreiche Publikationen zu einzelnen Aspekten der Geschichte und Kultur Altenburgs und seiner Umgebung (https://vkjk.de/regionalliteratur.html), die verschiedenartige reizvolle Schlaglichter in die Entwicklung der Stadt, in der sich 1180 die Zukunft des Herzogtums Bayern entschied und in der im frühen 19. Jahrhundert das Skatspiel erfunden wurde, werfen.

Zur Webseite der Geschichts- und Altertumsforschenden Gesellschaft des Osterlandes zu Altenburg e.V.: https://gago-altenburg.de/index.html

DIE ERSTBESTEIGUNG DES GRÜNEN HÜGELSVor 150 Jahren fanden die ersten Wagner-Festspiele in Bayreuth stattEin Genie hat es...
13/08/2026

DIE ERSTBESTEIGUNG DES GRÜNEN HÜGELS

Vor 150 Jahren fanden die ersten Wagner-Festspiele in Bayreuth statt

Ein Genie hat es nicht immer leicht. Auf Richard Wagner trifft diese Aussage in mannigfachen Kontexten zu – schließlich hatte er genaue Vorstellungen, wie seine Werke bestmöglich aufzuführen wären. Diese Vorstellungen waren freilich teilweise nur äußerst schwer umzusetzen. Das eine oder andere Genie schafft es aber, alle Hindernisse zu beseitigen, und in seinem wohl markantesten Fall gelang Wagner das auch: Er ließ in Bayreuth ein Festspielhaus errichten, das fortan der Pflege des „kanonisierten“ Teiles seiner Werke dienen sollte. Zwar findet diese Pflege mittlerweile auch andernorts statt und beschränkt sich nicht auf den kanonisierten Teil seiner Werke, aber noch immer pilgern Heerscharen von Musikfreunden Jahr für Jahr nach Bayreuth, um bei den Wagner-Festspielen sozusagen einen Mix aus authentischem Feeling und modernen Elementen zu betrachten. Erstmals taten sie das vor 150 Jahren, sozusagen also zur Erstbesteigung des Grünen Hügels: Am 13.8.1876 hob sich im neuen Bayreuther Festspielhaus der erste Vorhang der ersten dortigen Festspiele, nämlich zum „Rheingold“ als erstem Teil der „Ring“-Tetralogie, die in besagtem Jahr dreimal hintereinander gegeben wurde.
Mit dem Bau des Festspielhauses hatte Wagner Otto Brückwald beauftragt, der anhand des Neuen Theaters in Leipzig und des Theaters in Altenburg bereits Erfahrung mit dieser Gattung von Bauwerken hatte und für Bayreuth zudem auf Vorarbeiten von Gottfried Semper hätte zurückgreifen können. Ob er das tat und was es sonst noch Bemerkenswertes im Leben dieses heute kaum noch präsenten Mannes gab, das verrät Thomas Strobel in einem großartigen Buch.

AltenburgerMusikfestival CELEBRATE GOOD TIMES! 13. August // 19:00 UhrEröffnungskonzert des Altenburger Musikfestivals 2...
11/08/2026

AltenburgerMusikfestival CELEBRATE GOOD TIMES!

13. August // 19:00 Uhr
Eröffnungskonzert des Altenburger Musikfestivals 2026!


Am 13.August ab 19:00 Uhr garantiert die Leipziger MSL-
Bigband einen schwungvollen Start in das diesjährige Festival. Freut euch auf Melodien aus Swing, Jazz und Pop und den unverwechselbaren Bigband-Sound unter der Leitung des Leipziger Jazz-Trompeters Hubertus Böhm.
Genießt den Sommerabend im Hofsalon an der Altenburger Brüderkirche im besonderen Ambiente bei freiem Eintritt, einem kühlen Getränk, Leckerem vom Grill und natürlich ganz viel guter Musik!

📷 @ Musikschule „Johann Sebastian Bach“ Leipzig

AUF DEM GOTTESACKER UND GANZ BEI TROSTVom 13. bis zum 29.8.2026 lädt das Altenburger Musikfestival zu Bewährtem wie Unge...
06/08/2026

AUF DEM GOTTESACKER UND GANZ BEI TROST

Vom 13. bis zum 29.8.2026 lädt das Altenburger Musikfestival zu Bewährtem wie Ungewöhnlichem

Das Altenburger Musikfestival zeichnet sich seit langer Zeit dadurch aus, dass es einerseits bewährte Formate weiter pflegt, andererseits aber immer wieder für die eine oder andere Ungewöhnlichkeit gut ist. Das ist im Jahrgang 2026, den die Mitteldeutsche Orgelgesellschaft vom 13. bis zum 29.8. auf die Beine stellt, nicht anders.
Zu den Ungewöhnlichkeiten zählt diesmal ein spezieller Konzertort, nämlich die Altenburger Gottesackerkirche, die sonst nicht für Besucher geöffnet ist und in der am 15.8. das Ensemble Nobiles singen wird. Die wichtige Komponente, junge Talente zu fördern, kommt diesmal nicht nur in der Thüringischen Orgelakademie und der Junior-Orgelakademie, sondern auch in der 1. Altenburger Kontrabass-Akademie zum Tragen, deren Abschlusskonzert am 21.8. ins Festivalprogramm integriert ist. Noch stärker als in den bisherigen Festivaljahrgängen im Mittelpunkt steht die großartige Trost-Orgel in der Altenburger Schlosskirche – das liegt daran, dass ihre weitestgehend originalgetreue Rekonstruktion 1976, also vor 50 Jahren, abgeschlossen werden konnte. Seinerzeit eine Pioniertat, blickt ein Gesprächskonzert am 25.8. auf diese spannende Zeit zurück. Im großen Abschlusskonzert am 29.8. wird die Orgel in einer speziellen Rolle zu hören sein, nämlich als Continuoinstrument in Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe – und der größte aller Thomaskantoren hatte diese Orgel anno 1739 bekanntlich selbst gespielt und lobende Worte für sie gefunden.

https://orgelgesellschaft.de/altenburger-musikfestival

DER NAMENSVETTER IM SCHATTENZum 500. Geburtstag von Kurfürst August von SachsenLiest man den Herrschernamen August im Ko...
31/07/2026

DER NAMENSVETTER IM SCHATTEN

Zum 500. Geburtstag von Kurfürst August von Sachsen

Liest man den Herrschernamen August im Kontext von Sachsen, denkt man in vielen Fällen wohl automatisch an den Kurfürsten Friedrich August I., der als August II. auch König von Polen war und bis heute unter dem Namen August der Starke eine populäre Persönlichkeit darstellt. Sein anderthalb Jahrhunderte eher gelebt habender Quasi-Namensvetter Kurfürst August steht immer etwas im Schatten, obwohl er bei Lichte betrachtet ebenfalls viel zur Entwicklung Sachsens beigetragen hat. Geboren am 31.7.1526 in Freiberg, gelangte er nur deshalb auf den Thron der sächsischen Kurfürsten, weil sein älterer Bruder Moritz 1553 in der Schlacht bei Sievershausen fiel und keinen Thronerben hinterließ. Die 33 Jahre seiner Regentschaft gelten in vielen (wenngleich nicht allen) Lebensbereichen als eine goldene Zeit für Sachsen, vergleichsweise friedlich und wirtschaftlich prosperierend, wozu auch die Investitionstätigkeit des Hofes beitrug, nicht zuletzt die Bautätigkeit. Letztlich schaffte es August als einer von nur wenigen Herrschern der damaligen Zeit, bei seinem Tod am 11.2.1586 seinem Nachfolger eine gut gefüllte Staatskasse zu hinterlassen.
Das eindrucksvollste Zeugnis der Bautätigkeit Augusts ist das 1568 bis 1572 errichtete Jagdschloss auf dem Schellenberg östlich von Chemnitz, für das bereits 1575 der Name Augustusburg überliefert ist. Diesen Namen erhielt 1590 auch die zugehörige Verwaltungseinheit, also das bisherige Amt Schellenberg, und letztlich wurde 1899 auch die Stadt Schellenberg zu Füßen der Burg in Augustusburg umbenannt. Das Schloss besitzt in der Schlosskirche eine wertvolle Orgel aus dem 18. Jahrhundert, das einzige erhaltene Instrument von Georg Renkewitz, das damals die noch aus der Bauzeit des Schlosses stammende Orgel von Hermann Raphael Rodensteen ersetzte. An der Renkewitz-Orgel hat Enrico Langer die 27 Werke aus dem Schneeberger Orgel- und Clavierbuch um 1705 auf CD eingespielt.

FERIENREISE MIT NAUMANNDie 56. Chor- und Instrumentalwoche der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen bietet Rare...
22/07/2026

FERIENREISE MIT NAUMANN

Die 56. Chor- und Instrumentalwoche der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen bietet Rares wie Populäres

Bereits zum 56. Mal findet in den Sommerferien 2026 die Chor- und Instrumentalwoche der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens statt, bei der Profi- und Laienmusiker gemeinsam chorsinfonische und instrumentale Werke einstudieren und anschließend in Konzerten zu Gehör bringen. Von dem, was 2026 in Hohenstein-Ernstthal erarbeitet wurde, kann man sich am 1.8.2026 um 18.00 Uhr in der Marienkirche in Gersdorf südwestlich von Chemnitz und am 2.8.2026 um 17.00 Uhr in der Stadtkirche von Mylau im Vogtland ein akustisches Bild machen (letztgenannte Kirche besitzt übrigens eine hochinteressante Silbermann-Orgel). Auf dem von Georg Christoph Sandmann und Katharina Reibiger geleiteten Programm stehen neben der populären 5. Sinfonie von Peter Tschaikowski auch etliche Raritäten wie das 1778 entstandene Te Deum D-Dur von Johann Gottlieb Naumann. Das eng verwandte, in der gleichen Tonart stehende Te Deum aus der Feder Johann Adolf Hasses von 1751 wird noch heute in der Dresdner Hofkirche regelmäßig aufgeführt, Gelegenheiten zum Hören des Naumann-Werkes bieten sich jedoch sehr selten.

26 MILLIONEN ZIEGEL FÜR EIN SYMBOLAm 15.7.1851 wurde die Göltzschtalbrücke eingeweihtStellt die Geländetopographie schon...
15/07/2026

26 MILLIONEN ZIEGEL FÜR EIN SYMBOL

Am 15.7.1851 wurde die Göltzschtalbrücke eingeweiht

Stellt die Geländetopographie schon den Straßenbau nicht selten vor gewisse Hindernisse, so sind diese beim Eisenbahnbau oftmals noch deutlich größer. Die Bahnstrecke Leipzig–Hof, deren Baubeginn 1841 stattfand, bietet ein Paradebeispiel dafür. Während der Streckenteil durch die eher flache Leipziger Tieflandsbucht zwischen Leipzig und Altenburg schon 1842 eröffnet werden konnte, wuchsen die Herausforderungen im hügeligen bis mittelgebirgigen Vogtland deutlich an, besonders hinsichtlich der Talquerungen. So entschloss sich, nachdem ein Wettbewerb für die Lösung der Aufgabe der Querung des Göltzschtales kein realisierbares Ergebnis erbracht hatte, der Vorsitzende der Prüfungskommission Johann Andreas Schubert zu einem eigenen Entwurf auf neuen Theoriegrundlagen. In fünf Jahren Bauzeit wurden letztlich 26 Millionen Ziegel verbaut, und am 15.7.1851 konnte die Göltzschtalbrücke zusammen mit der fast baugleichen, aber etwas kleineren Elstertalbrücke eingeweiht und somit die Gesamtstrecke Leipzig–Hof erstmals durchgehend befahren werden. Dass Schubert als „Vater“ der Brücken zur Einweihung nicht eingeladen war, ist wieder eine andere Geschichte …
In den 175 Jahren ihrer Existenz ist die Göltzschtalbrücke – noch heute die größte Ziegelsteinbrücke der Welt – jedenfalls zu einem Wahrzeichen und einem Symbol für das Vogtland geworden. Als solche sieht man sie auch in Nr. 131 des Gewandhaus-Magazins. In welchem Kontext sie dort steht? Lesen bzw. schauen Sie selbst!

EIN PREIS FÜR SILBERMANN?Daniel Beilschmidts CD „Variations on Silbermann“ steht auf der Longlist für den Preis der deut...
13/07/2026

EIN PREIS FÜR SILBERMANN?

Daniel Beilschmidts CD „Variations on Silbermann“ steht auf der Longlist für den Preis der deutschen Schallplattenkritik 3/2026

Wenn ein Organist in Reichweite einer historischen Orgel aufwächst und sie regelmäßig spielt, bleibt es nicht aus, dass er das Instrument und die Raumklangverhältnisse genauestens kennt und daher ein ganz besonderes Gespür dafür entwickelt, was man auf dieser Orgel in welcher Form am besten darstellen kann. So ist es mit Daniel Beilschmidt und der Silbermann-Orgel auf Schloß Burgk – und die Qualitäten seiner dort eingespielten CD „Variations on Silbermann“ konnten offenkundig überzeugen: Die CD steht nunmehr auf der Longlist des Preises der deutschen Schallplattenkritik für das 3. Quartal 2026, und zwar in der Kategorie „Tasteninstrumente II“.
Welche der nominierten Titel letztlich den Weg auf die Bestenliste 3/2026 finden, entscheidet sich am 14. August 2026.

FLOSS IM WINDZum 100. Geburtstag von Hans Werner HenzeHans Werner Henze, geboren am 1.7.1926 in Gütersloh, musste noch i...
01/07/2026

FLOSS IM WIND

Zum 100. Geburtstag von Hans Werner Henze

Hans Werner Henze, geboren am 1.7.1926 in Gütersloh, musste noch in den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges die Wehrmachtsuniform anziehen – seine Erfahrungen aus dieser Zeit trugen maßgeblich dazu bei, dass er sich in seinem musikalischen Schaffen zeitlebens als politischer (und zwar linksorientierter) Künstler verstand und sich intensiv mit Fragen von Krieg und Ungerechtigkeit auseinandersetzte. Spätestens seit dem Skandal um die Uraufführung des Oratoriums „Das Floß der Medusa“ 1968 in Hamburg wusste auch die breite Öffentlichkeit davon. Dass noch heute seine Bühnenwerke eher im Fokus der Musikwelt stehen als etwa die reichhaltige Kammermusik oder die Sinfonien, von welchletzteren es immerhin zehn gibt (darunter eine Neunte für Chor und Orchester auf einen Text von Hans-Ulrich Treichel nach Motiven aus „Das siebte Kreuz“ von Anna Seghers), verwundert vor diesen Hintergründen nicht.
Zudem war Henze ein großer Bach-Verehrer, der nach jahrzehntelanger Skepsis sich in seiner letzten Schaffensperiode auch mehr und mehr religiösen Themenkreisen öffnete, aber durchaus originelle Zugangswege zu diesen schuf. Dass er einer der fünf zeitgenössischen Komponisten war, die eine der neuen Festmusiken für das 800-jährige Jubiläum des Thomanerchors beisteuern durften, ist daher in gewisser Weise ebenso logisch wie seine Wahl des zu behandelnden Kirchenfestes – „An den Wind“ beschäftigt sich mit dem theologisch komplexen Pfingstfest. Diese Festmusiken sind auch als Doppel-CD erschienen, und der bereits gesundheitlich gezeichnete Henze konnte die Uraufführung seines Werkes zu Pfingsten 2012 noch miterleben, ebenso wie die Neuproduktion seines Antikriegsstückes „Wir erreichen den Fluss“ im Herbst 2012 in Dresden. In dieser Stadt starb der Komponist am 27.10.2012.

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