«Zugang für alle»

«Zugang für alle» Kompetenzzentrum für digitale Barrierefreiheit in der Schweiz Schweizerische Stiftung zur behindertengerechten Technologienutzung

🎬 Videos ohne Ton? Für viele ist das eine gelegentliche Unannehmlichkeit – für Menschen mit Hörbehinderung aber Alltag.U...
17/06/2026

🎬 Videos ohne Ton? Für viele ist das eine gelegentliche Unannehmlichkeit – für Menschen mit Hörbehinderung aber Alltag.

Untertitel sind deshalb weit mehr als ein praktisches Extra. Sie sind eine Notwendigkeit – und laut WCAG ab Stufe A sogar Pflicht, sobald die Audiospur eines Videos relevant ist.

Doch nicht alle Untertitel sind gleich: Kennst du den Unterschied zwischen Subtitles, Captions und SDH? Oder zwischen Open und Closed Captions? Und wann reicht eine einfache Textalternative – und wann eben nicht?

In Teil 1 unserer neuen Blog-Serie zeigen wir, was barrierefreie Untertitel ausmacht und was sie enthalten müssen – für aufgezeichnete Videos genauso wie für Live-Übertragungen.

👉 Erfahre jetzt mehr dazu auf unserem Blog: https://access-for-all.ch/barrierefreie-videos-untertitel/

Der Sommer rückt näher und damit auch der Start der nächsten Durchführung unseres Ausbildungslehrgangs! Ende August 2026...
09/06/2026

Der Sommer rückt näher und damit auch der Start der nächsten Durchführung unseres Ausbildungslehrgangs! Ende August 2026 soll es ein weiteres Mal so weit sein, dieses Mal mit Auszubildenden mit Sehbehinderung oder Blindheit – wir treten die 18-monatige Ausbildungsreise mit ihnen gemeinsam an, an deren Endpunkt sie «Digital Accessibility Professionals» sein werden. Wir freuen uns bereit sehr! 💻📖💬

Übrigens, am 23. Juni 2026 bieten wir einen Infonachmittag zur Ausbildung an, in unserem Büro in Zürich. Es sind noch Ausbildungsplätze frei, Interessierte dürfen sich für Details also gerne rasch bei unserem Ausbildungsleiter melden: [email protected].

Weitere Informationen zum Ausbildungslehrgang findet ihr unter https://zfa-akademie.ch/ausbildung/.

Kennst du den Curb-Cut-Effekt?Dieser beschreibt Funktionen, die ursprünglich für Menschen mit Behinderung entwickelt wur...
03/06/2026

Kennst du den Curb-Cut-Effekt?

Dieser beschreibt Funktionen, die ursprünglich für Menschen mit Behinderung entwickelt wurden, von denen letztlich aber alle profitieren können. Ein klassisches Beispiel dafür ist die abgesenkte Trottoirkante («curb cut»), die primär für Rollstuhlfahrer:innen konzipiert wurde, aber auch Personen mit Kinderwagen oder Velo zugutekommt.

Der Curb-Cut-Effekt in der digitalen Welt 💻

Welche Funktionen gibt es auf Webseiten und in Apps, die Barrieren abbauen und von Menschen mit und ohne Behinderung geschätzt werden?

• Untertitel bei Videos – ermöglichen gehörlosen Menschen das Verstehen von auditiven Informationen; bieten eine Alternative bei lauten Nebengeräuschen oder vergessenen Kopfhörern

• Starke Farbkontraste – ermöglichen das Lesen und Arbeiten für Menschen mit bestimmten Sehbehinderungen; vereinfachen dasselbe für alle bei Verwendung in direktem Sonnenlicht

• Korrekt ausgezeichnete Überschriften, Listen, Tabellen und weitere semantische Elemente – ermöglichen Orientierung und Navigation für Nutzer:innen von assistiven Technologien; verbessern darüber hinaus das Suchmaschinen-Ranking

• Vergrösserung von Inhalten – ermöglicht das Lesen für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen; begünstigt dasselbe für alle, z.B. bei ermüdeten Augen

Barrierefreiheit ist stets mitzudenken, am besten von Anfang an. Wie die Beispiele zeigen, bewirken barrierefreie Umsetzungen oft Vorteile über die Zielgruppe hinaus. 💟

Fallen euch weitere Beispiele ein für den Curb-Cut-Effekt? Schreibt sie gerne in die Kommentare. 👇

Heute ist der Internationale Tag der Leichten Sprache!Was ist Leichte Sprache? 📖Leichte Sprache ist eine stark vereinfac...
28/05/2026

Heute ist der Internationale Tag der Leichten Sprache!

Was ist Leichte Sprache? 📖
Leichte Sprache ist eine stark vereinfachte Form der deutschen Schriftsprache. Diese folgt definierten Regeln. Zum Beispiel:

- jeder Satz soll nur eine Aussage enthalten;

- lange Wörter sollen aufgeteilt werden (z.B. «der Bildschirm vom Computer» statt «Computerbildschirm»);

- Aktionen sollen im aktiven Verbalstil beschrieben werden (z.B. «der Screenreader liest den Inhalt der Seite» statt «das Vorlesen des Seiteninhalts durch den Screenreader»);

- schwierige Wörter wie Fachbegriffe sind zu vermeiden oder erklären.

Auch eine klare Strukturierung und ein lesefreundliches Layout der Inhalte sind wichtig (z.B. ein Satz pro Zeile).

Die Leichte Sprache ist somit ein Hilfsmittel für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und weitere Personen, für die standardsprachliche Texte schwer oder gar nicht verständlich sind – auch auf digitalen Anwendungen. 🖥️

Passend zum heutigen Aktionstag hat gestern der 2. Treffpunkt Leichte Sprache stattgefunden, zu dem wir uns an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW in Olten eingefunden haben. 💬

Im Zentrum stand dieses Jahr das Thema «Kulturelle Teilhabe». Wir durften Beiträgen zu aktuellen Ergebnissen aus der Forschung sowie zu einem inklusiven Buchprojekt lauschen und hatten die Gelegenheit, uns dazu auszutauschen, wie Leichte Sprache den Zugang zu Kultur erleichtern kann. Vielen Dank, dass wir dabei sein durften!

Wir sind bereits gespannt auf den nächsten Treffpunkt. Seid ihr dann (wieder) dabei?

Was ist euch bereits bekannt zur Leichten Sprache? Habt ihr gerade Fragen dazu? Gerne gehen wir bald auf diese ein in einem Post oder Blogbeitrag. 📝

Bis dahin könnt ihr euch z.B. beim EBGB weiter informieren:https://www.ebgb.admin.ch/dam/de/sd-web/ZHKNDzIYahOc/Leitfaden%20Leichte%20Sprache.pdf

Heute ist der Global Accessibility Awareness Day (GAAD) – ein internationaler Aktionstag, der das Bewusstsein für digita...
21/05/2026

Heute ist der Global Accessibility Awareness Day (GAAD) – ein internationaler Aktionstag, der das Bewusstsein für digitale Barrierefreiheit und Inklusion stärkt. Denn genau da beginnt Barrierefreiheit: mit Awareness. Mit Bewusstsein dafür, wie unterschiedlich Menschen digitale Anwendungen erleben und wo dabei Barrieren entstehen.

Sensibilisierung ist auch für unsere Stiftung ein Herzensanliegen. Deshalb engagieren wir uns mit Schulungen, Fachbeiträgen und bei verschiedenen Veranstaltungen dafür, das Thema digitale Barrierefreiheit sichtbarer zu machen und Wissen zu teilen. Schritt für Schritt – für mehr digitale Teilhabe für alle.

⏳ Last Chance: Werde Digital Accessibility Professional!Die Uhr tickt: Am 22. Mai 2026 ist Anmeldeschluss für unseren We...
20/05/2026

⏳ Last Chance: Werde Digital Accessibility Professional!

Die Uhr tickt: Am 22. Mai 2026 ist Anmeldeschluss für unseren Weiterbildungslehrgang zum Digital Accessibility Professional. Nutze die Gelegenheit und sichere dir einen Platz!

Noch unschlüssig? 🤔 Dann komm morgen, am 21. Mai von 18:00 – 19:00 Uhr, spontan zu unserer virtuellen Infoveranstaltung via Microsoft Teams. Wir beantworten alle deine Fragen und zeigen dir, was dich im Weiterbildungslehrgang erwartet.

Jetzt für die Infoveranstaltung anmelden oder direkt deinen Platz sichern ⬇️:
https://zfa-akademie.ch/digital-accessibility-professional/

Seit März 2026 bieten wir an der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften eine regelmässig stattfindende On...
13/05/2026

Seit März 2026 bieten wir an der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften eine regelmässig stattfindende Online-Kursreihe zum Thema «Digitale Inhalte barrierefrei erstellen» an. Was als ganztägiger Einführungskurs begann, hat sich zu einem festen Bestandteil ihrer internen Weiterbildung entwickelt. 📆

Auf Barrierefreiheit ist auch dann zu achten, wenn jemand einen Text schreibt, ein Bild einfügt oder einen Link setzt. Genau dort knüpfen unsere Kurse an: bei den Webredaktor:innen, die tagtäglich an diesen Webinhalten arbeiten. 👩‍💻

Wir freuen uns, das Thema Barrierefreiheit gemeinsam mit der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in einem kontinuierlichen Lernprozess nachhaltig in der Hochschullandschaft zu verankern. ⚓

Bist auch du für deine Institution an regelmässigen Einführungskursen für Webredaktor:innen interessiert? Dann melde dich gerne bei uns per E-Mail [email protected] oder über das Kontaktformular auf https://zfa-akademie.ch/firmen-kurse/.

«Barrierefreiheit verbindet Menschen» Regina ist seit Februar 2025 Accessibility Consultant bei «Zugang für alle» und Do...
12/05/2026

«Barrierefreiheit verbindet Menschen»

Regina ist seit Februar 2025 Accessibility Consultant bei «Zugang für alle» und Dozentin an der ZFA-Akademie. Sie bewegt sich täglich zwischen Technik, Screenreader und realer Nutzungserfahrung. Ausserdem lernt Regina gerne neue Sprachen. So kommt es ab und zu vor, dass Regina beim Testing oder während der Mittagspause mal Arabisch spricht. Die meisten ihrer Mitarbeiter:innen wissen deshalb inzwischen, wie man auf Arabisch ‘Nein’ sagt.

Wir haben Regina drei Fragen gestellt:

1. Welche digitale Barriere stört dich im Alltag am meisten?

Zu viele Emojis oder andere grafische Symbole in Nachrichten, Dokumenten oder auf Websites stören meinen Lesefluss. Die meisten davon sind wohl mit Alternativtexten versehen und werden somit vom Screenreader beschrieben, aber sie können verwirren und nehmen wertvolle Zeit, die man zum Lesen verwenden könnte. Wenn in Online-Meetings mit Emojis reagiert wird, geht das an mir vorbei.

2. Was darf an deinem Arbeitsplatz auf keinen Fall fehlen?

Ich bin froh, ein Stehpult zu haben, und dass ich mich als Einzige beim Verstellen des Pultes sportlich betätigen darf. So wechsle ich nicht nur die Position, sondern bewege beim Kurbeln auch noch die Arme. 💪

3. Was ist dein Lieblingszungenbrecher aus der Fachsprache?

Definitiv CPACC (Certified Professional in Accessibility Core Competencies). Ich weiss nicht, ob ich das, ohne abzulesen, aussprechen kann, bevor mein Zertifikat abläuft.

Ihr wollt Regina als Dozentin live erleben? Meldet euch über den untenstehenden Link für den neuen Kurs «Screenreader-Testing» an! ⬇️
https://zfa-akademie.ch/vertiefungskurse/screenreader-testing/

«Es ist ein Fehler aufgetreten.» – und wo finde ich diesen Fehler? Wie behebe ich ihn? 🤔 Fehler passieren, aber wie eine...
06/05/2026

«Es ist ein Fehler aufgetreten.» – und wo finde ich diesen Fehler? Wie behebe ich ihn? 🤔

Fehler passieren, aber wie eine Website damit umgeht, entscheidet über Inklusion oder Ausschluss. Unfreiwillige Fehlersuche ist für viele Menschen mit Behinderungen leider noch immer Alltag. Und so kommt es vor, dass sie ihren Antrag nicht stellen, ihren Bestellvorgang nicht abschliessen, ihre Rückmeldung nicht abgeben können – oder nur mit grossem Aufwand. 🤯

Damit Formulare von allen Menschen abgeschickt werden können, müssen auch allfällige Fehlermeldungen barrierefrei umgesetzt sein. Was bedeutet das konkret?

- Der Fokus für Tastatur- und Screenreader-Nutzende wird direkt ins erste fehlerhafte Feld gesetzt, oder an eine Stelle, an der über die aufgetretenen Fehler informiert wird.
- Fehlermeldungen sind gut lesbar (z.B. Mindestkontraste eingehalten).
- Fehlermeldungen sind spezifisch und so einfach wie möglich formuliert. Sie informieren Nutzer:innen darüber, wo Fehler liegen und wie sie behoben werden können.
- Fehlermeldungen sind im HTML mit dem dazugehörigen Feld verknüpft (z.B. mittels «aria-describedby»).

Diese Anforderungen basieren auf den WCAG, welche Fehlermeldungen in den Erfolgskriterien 3.3.1 und 3.3.3 adressieren. Zu weiteren Informationen zu den Erfolgskriterien gelangt ihr über folgende Links:

https://www.w3.org/WAI/WCAG22/quickref/ -identification

https://www.w3.org/WAI/WCAG22/quickref/ -suggestion

Habt ihr auch schon nach Fehlern in Formularen suchen müssen? 🔎

Heute stellen wir 3 Fragen an unsere Dozentin Elea. Dabei geht es um Abkürzungen, Dankbarkeit und... einen plüschigen Fr...
28/04/2026

Heute stellen wir 3 Fragen an unsere Dozentin Elea. Dabei geht es um Abkürzungen, Dankbarkeit und... einen plüschigen Frosch? Warum letzterer an ihrem Arbeitsplatz unverzichtbar ist und welches WCAG-Erfolgskriterium sie besonders feiert, lest ihr im Beitrag. ⬇️

1. Welches barrierefreie Feature nutzt du im Alltag, obwohl du es nicht 'bräuchtest'?

Sofort alle animierten Inhalte pausieren – die machen mich sonst kirre! Würde ich ein Dankbarkeitstagebuch führen, würde ich WCAG-Erfolgskriterium 2.2.2 «Pausieren, beenden, ausblenden» dort deshalb mit Sicherheit thematisieren.

2. Was darf an deinem Arbeitsplatz auf keinen Fall fehlen?

Kollege und Leiter Dienstleistungen Andreas Uebelbacher hat eines schönen Tages einen knallgrünen, plüschigen Frosch-Screenreader ins Büro mitgebracht, und ihn auf meinen Tisch gesetzt. Seither unterstützt mich der Plüschfrosch mit seinem wohlwollenden Blick und seiner fröhlichen Farbe, und bringt definitiv Potenzial mit zum «Zugang für alle»-Maskottchen. Nur einen Namen hat er leider noch nicht. Habt ihr Namensideen? 🐸
Und im Home Office: Wolle und Stricknadeln für kurze Strickpausen abseits des Computerbildschirms.

3. Was ist dein Lieblingszungenbrecher/Lieblingsbegriff aus der Fachsprache?

Ich mag Abkürzungen! Und: Wissen, wofür die Abkürzungen stehen. Zum Beispiel: Non-Visual Desktop Access (NVDA). Job Access With Speech (JAWS). Accessible Rich Internet Applications (ARIA). Oder: ADG, Accessibility Developer Guide. ADIS, Allianz Digitale Inklusion Schweiz. Und so weiter.
In dem Sinne: GaLiGrü (ganz liebe Grüsse) 😉 und hoffentlich bis bald in einem unserer Kurse! 😊

Namensvorschläge für den Screenreader-Frosch nehmen wir gerne in den Kommentaren entgegen! ✏️

Adresse

Friedheimstrasse 8
Zürich
8057

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 16:00
Dienstag 10:00 - 16:00
Mittwoch 10:00 - 16:00
Donnerstag 10:00 - 16:00
Freitag 08:00 - 11:00

Telefon

+41445155420

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