18/06/2026
Kennst du das Gefühl wenn du weisst, dass du eigentlich genug tust
und trotzdem nichts vorangeht?
Nicht weil du zu wenig gibst. Sondern weil du in die falsche Richtung ziehst?
Eine Klientin von mir kannte dieses Gefühl sehr gut. Sie hatte jahrelang geglaubt dass sie nur hart genug arbeiten, schnell genug wachsen und stark genug sein müsste, dann würde es endlich klappen. Mit sich selbst, mit ihrem Business, mit dem Leben das sie sich wünschte.
Also zog sie. Jeden Tag und mit voller Kraft. Aber - und jetzt kommt's - je mehr sie zog, desto weniger bewegte sich. Und desto erschöpfter wurde sie.
Was sie in unserer Zusammnarbeit lernte hatte nichts mit neuen Strategien oder mehr Disziplin zu tun. Es hatte damit zu tun, aufzuhören sich selbst anzupassen und anzustrengen und damit anzufangen sich wirklich zuzuhören. Ihrem Körper wie auch ihrer inneren Stimme. Dem was sie schon lange wusste aber selbst nie wahrnehmen konnte, weil der Lärm des Funktionierens zu laut war.
Irgendwann sagte sie mir - und jetzt wird es lustig: "Ich habe gemerkt, es geht ja nicht schneller, wenn ich am Gras ziehe."
Das war kein Statement aus einer Resignation heraus. Sondern aus purer BEFREIUNG. Als hätte sie in diesem einen Satz alles zusammengefasst was sie gelernt hatte - dass echter Wandel nicht durch mehr Druck entsteht, sondern durch eine tiefere Verbindung zu sich selbst.
Danach begannen sich die Dinge zu bewegen. Nicht weil sie härter arbeitete. Sondern weil sie aufgehört hatte gegen sich selbst zu arbeiten und komplett aus dem Widerstand rausging, ja sogar gelernt hatte, ihr Leben anzunehmen und anzuerkennen, wie es gerade war. Mit allen Sonnen- und Schattenseiten. Und - weil sie endlich wieder wusste wer sie ist wenn sie aufhört sich anzupassen.
Erkennst du dich in ihrer Geschichte?