01/09/2026
Cyberangriffe werden persönlicher – und dank KI zunehmend glaubwürdiger.
Der aktuelle Halbjahresbericht des Bundesamts für Cybersicherheit (BACS) zeigt: Die Cyberbedrohung bleibt hoch. Besonders auffällig ist die zunehmende Individualisierung von Betrugsversuchen. Cyberkriminelle nutzen KI, um Nachrichten gezielt auf einzelne Personen zuzuschneiden und dadurch Vertrauen aufzubauen.
Auch LinkedIn und andere Plattformen werden für gefälschte Stellenangebote und Bewerbungsprozesse genutzt. Dabei geht es nicht nur um finanziellen Betrug sondern auch Zugangsdaten können gestohlen oder Geräte kompromittiert werden.
Die zentrale Erkenntnis: Cyberkriminelle müssen nicht unbedingt neue Angriffsmethoden entwickeln. KI macht bestehende Betrugsmaschen persönlicher, professioneller und überzeugender.
👉 Deshalb gilt: Auch bei scheinbar perfekt passenden Nachrichten, Stellenangeboten oder Anrufen kritisch bleiben und keine vertraulichen Informationen oder Zugangsdaten preisgeben.
Das Positive: Nach der Ausweitung der Kennzeichnungspflicht für gefälschte Schweizer Telefonnummern gingen die Meldungen zu betrügerischen Behördenanrufen im Juli um über 75 % zurück.