01/09/2026
OpenAI Ads klingt nach der nächsten großen Chance für Unternehmen. Meine ersten Erfahrungen zeigen aber auch ziemlich deutlich, wie schnell man dort aktuell Budget verbrennen kann, wenn man nicht wirklich jede Einstellung kontrolliert.
Der Ads Manager befindet sich noch in der BETA Phase und das merkt man.
Die Anmeldung selbst war überraschend unkompliziert. Mit jedem erfolgreichen Schritt kamen bei mir allerdings neue Hürden dazu.
Am Ende heißt es jetzt erstmal warten.
Bis zu 7 Tage kann die Freischaltung dauern.
Interessant dabei: Mein Budget wurde bereits vorher eingezogen. Direkt für zwei Tage im Voraus.
Noch spannender wurde es bei der Kampagnenerstellung.
Das Budget, das ich während der vereinfachten Einrichtung festgelegt hatte, war innerhalb der eigentlichen Kampagne plötzlich anders eingestellt.
Genau deshalb würde ich aktuell jedem empfehlen, vor dem Start wirklich jede einzelne Einstellung noch einmal zu kontrollieren.
Bei OpenAI Ads kann man derzeit zwischen zwei Kampagnentypen und drei Zielen wählen.
- Klicks.
- Reichweite.
- Conversations.
Auch bei den Ländern sollte man genau hinsehen.
Man kann auswählen, wo die Anzeigen ausgespielt werden sollen und bestimmte Länder ausschließen. Ich würde aktuell lieber einmal zu viel ausschließen als zu wenig.
Gerade bei neuen Werbeplattformen erinnert mich das stark an die Anfangszeiten anderer Ads Systeme. Auch bei Meta gab es immer wieder Situationen, in denen Anzeigen plötzlich in Regionen ausgespielt wurden, die eigentlich gar nicht interessant waren.
Das kostet nicht nur Geld.
Es verfälscht auch Daten.
Trotzdem finde ich OpenAI Ads extrem spannend.
Wir sprechen hier über Werbung innerhalb eines Umfelds, in dem Menschen nicht nur scrollen, sondern konkrete Fragen stellen, Probleme lösen wollen und aktiv nach Lösungen suchen.
Genau das könnte für Leadgenerierung enorm interessant werden.
Wer OpenAI Ads testen möchte, sollte sich frühzeitig anmelden.